Wintergärten haben viele Vorteile

Bild von Patrick Turban auf Pixabay

Viele Menschen lassen sich bei einem Neubau heutzutage gleich einen Wintergarten mit einbauen. Wintergärten sind nicht neu, liegen aber immer noch hoch im Trend. Und wer noch keinen Wintergarten von Anfang an hat, der lässt sich einen einbauen oder baut sich sogar selbst so einen nachträglich ein. Das sie so beliebt sind wird mit daran liegen, weil sie komfortables Wohnen mit der Nähe zur Natur wunderbar miteinander verbinden. Darüber hinaus sind sie optisch ein Highlight in jedem Haus, bringen noch mehr Licht ins Innere und sorgen für mehr nutzbaren Innenraum. Es handelt sich um gleichermaßen funktionale und optische Bauerweiterungselemente, die größtenteils aus Glas bestehen. Natürlich werden Wintergärten gerne auch noch immer dafür genutzt, um Pflanzen geschützt überwintern zu lassen.

Einige allgemeine Hinweise zum Wintergarten

Im Allgemeinen handelt es sich bei einem Wintergarten um einen Anbau, der an ein bestehendes Gebäude erfolgt oder es kann auch ein selbstständiges Bauwerk sein, dessen Dach und die Seitenwände zum großen Teil aus Glas bestehen. Wer hier in Deutschland so einen Wintergarten errichten möchte, für den empfiehlt sich die Ausrichtung gen Süden, damit man die Einstrahlung der Sonne bestmöglich nutzen kann. Ein Wintergarten kann als Wärmepuffer zwischen dem Haus und der kalten Außenluft wirken, wenn er denn mit dem Gebäude verbunden wurde. Man muss aber dabei auch wissen und beim Bau berücksichtigen, dass durch diese große Glasfläche auch einiges an Wärme verloren gehen kann. Ob man nun so einen Wintergarten selbst bauen will oder ihn bauen lassen möchte, es ist dabei besonders ratsam, diesen fachmännisch zu planen und zu bauen, damit ein Energieverlust minimiert werden kann. Wenn der Wintergarten richtig konstruiert wurde, kann man dann den sogenannten Glashauseffekt nutzen, der es ermöglicht, viele Pflanzen darin zum Überwintern hinzustellen. Durch diesen Glashauseffekt kann man die Sonnenenergie anstelle der normalen Heiztechnik zum Aufheizen der Innenluft nutzen. Allerdings muss man sagen, dass ein Wintergarten von einem Gewächshaus abzugrenzen ist. Dieser wird für die professionelle Pflanzenzucht genutzt. Auch gibt es einen deutlichen Unterschied zu einer überdachten Terrasse mit einem seitlichen Windschutz. Für einen Wintergarten benötigt man ein tragfähiges Gerüst, ein Dach und zahlreiche Glaselemente. Das Glas ist dann anstellen der klassischen Wände oder Mauern im Idealfall für den Glashauseffekt zuständig und dieser Effekt ist die Grundidee hinter der ganzen Konstruktion.

Dank dieser Konstruktion war es nämlich möglich, schon im 18. Jahrhundert Pflanzen in England beziehungsweise generell in allen kälteren Gebieten überwintern zu lassen, die sonst wegen dem Frost und den zu niedrigen Temperaturen eingegangen wären. Die meisten Pflanzen wären von Natur aus nicht in der Lage gewesen, in einem Gebäude den Winter zu überleben. Mit den Wintergärten war es damals schon möglich, den Pflanzen eine akzeptable Temperatur und auch im Winter ein Mindestmaß an Sonneneinstrahlung zu bieten. Aber dafür war und ist immer noch die Südausrichtung der Zubauten nötig.

Unterschiedliche Bauweisen von Wintergärten

Man kann recht unterschiedliche Bauweisen von Wintergärten erhalten. Daher ist es wichtig, vor der Anschaffung/vor dem Bau die Unterschiede zu kennen. Zum Thema Wintergarten kann man beispielsweise auch mehr auf der Seite von der Firma Tuinmaximaal erfahren.

Generell kann man zwischen 3 Arten von Wintergärten unterscheiden:

  • Der Wohnwintergarten
  • Der temperierte Wintergarten
  • Der kalte Wintergarten

Der Wohnwintergarten (beheizte Wintergarten)

Dieser wird als zusätzliche Wohnfläche genutzt und muss deswegen auch im Winter beheizt werden. Dafür braucht man eine ideale und reibungslos funktionierende Wärmedämmung und Belüftung. Im Sommer muss dafür Stauhitze verhindert werden. Diese Art von Wintergarten kann direkt in das Wohnhaus übergehen. Es ist keine deutliche und räumliche Trennung (Wand, Mauer, Türen, Fenster) nötig. Als Vorteile kann man hier den zusätzlich gewonnen Raum und das Mehr an Helligkeit nennen. Zudem ist dieser Wintergarten gut für die Haltung von empfindlichen Pflanzen. Die entstehende Wärme kann bei einer idealen Dämmung und Belüftung sogar die Heizleistung senken und der Bau kann optisch schön umsetzbar sein.

Der temperierte Wintergarten

Da ein temperierter Wintergarten in den kalten Jahreszeiten nur Temperaturen zwischen 5 und 15 Grad Celsius bietet, ist dieser nur begrenzt als Wohnraum nutzbar. Es ist dafür ideal, damit Pflanzen darin überwintern können. Zusätzlich bietet er einen sehr guten Frostschutz. Normalerweise ist so eine Ausführung klar baulich vom Hauptgebäude getrennt und es ist nur ein Mindestmaß an Wärmedämmungsmittel nötig. Dafür ist dieser Wintergarten günstiger als der Wohnwintergarten. Oft wird diese Art von Wintergarten im Sommer jedoch auch relativ schnell warm, sodass hier evtl. der Einbau entsprechender Klimatechnik Sinn machen kann.

Der kalte Wintergarten (Sommergarten)

Einen kalten Wintergarten kann man im Sommer mit einer überdachten Gartenterrasse vergleichen. Er dient auch als Schutz vor Niederschlägen jeglicher Art. Er kann wegen der Wärmespeicherkapazität die sommerliche Nutzung der Terrasse um einige Wochen verlängern und es wird kein Dämmmaterial benötigt. Daher können im Winter die Temperaturen auch unter 5 Grad Celsius fallen. Zum Überwintern eignet sich dieser Wintergarten nur bedingt. Man kann ihn aber auch als Stauraum für Gartenmöbel nutzen. Hiermit hätte man dann die einfachste, aber auch preiswerteste Variante.

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