Wie findet man das passende Sofa?

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Ein gutes Sofa ist nicht gerade günstig. Deshalb ist es umso wichtiger, ein passendes Modell zu finden, das zu 100 Prozent den Wünschen und Vorstellungen entspricht. Aus diesem Grund gibt es im folgenden Beitrag ein paar wichtige Tipps zum Kauf eines neuen Sofas.

Ecksofa

                                          Bildquelle: pixabay.com © amarjits (CC0 1.0)

Kurzer Rückblick in die Geschichte des Sofas

Das Bedürfnis nach einer bequemen Sitzgelegenheit ist wahrscheinlich genauso alt wie die Menschheit selbst. Ursprünglich stammt der Begriff „Sofa“ aus der arabischen Sprache: „Suffa“ bedeutet hier so viel wie „Ruhebank“.

Bereits im 2. Jahrhundert vor Christus verwendeten die alten Ägypter Riemen, Schnüre, Decken, Kissen und Felle, um eine komfortable Sitzgelegenheiten zu erhalten. Erst im 16. Jahrhundert gab es auch Gestelle, die mit Stoff bespannt wurden. Beispielsweise begannen Tischler in Deutschland und England, Holzgestelle zu bauen, die dann mit Wolle, getrockneten Pflanzenteilen oder Rosshaar umwickelt wurden. Alsdann wurde das Ganze mit Stoff überzogen. Solch ein „Gestell“ zu besitzen, galt damals als ein Privileg und war nur den Reichen vorbehalten.

Fehlkäufe vermeiden

Heute sieht das Ganze anders aus, denn die Flut an unterschiedlichen Modellen wie diese unter quelle.at zu finden sind, ist kaum zu stoppen. Dabei gibt es Sofas in allen Größen, Formen, Farben, Materialien und vielem mehr, sodass die Wahl des passenden Sofas nicht leicht ist. Bevor nun aufgrund der Vielfalt der unterschiedlichen Modelle eine Überforderungssituation eintritt, und es zu einem Blind- oder Fehlkauf kommt, sollten einige Dinge beachtet werden. Schließlich sind Sofas, die gewissen Ansprüchen gerecht werden sollen, nicht gerade billig, sodass an die Auswahl kritisch herangetreten werden sollte.

Wichtige Kriterien bei der Auswahl des Sofas

Zuerst einmal sollte man sich darüber im Klaren sein, welchem Zweck das Sofa dienen soll. Folgende Fragen zu beantworten, könnte hierbei hilfreich sein:

· Wer soll auf dem Sofa sitzen?

· Soll das Sofa einem Zweck dienen oder nur repräsentativ wirken?

· Wie pflegeleicht sollte das Sofa sein?

· Soll es ein Schlafsofa sein oder eher eine Chaiselongue?

· Sollen es gegenüberstehende Sofas sein oder eine klassische Überecklösung?

Die Beantwortung dieser Fragen sollte mit einem gesunden Egoismus erfolgen, denn schließlich sitzt man die meiste Zeit selbst auf dem Sofa und nicht die Gäste.

                              Platzfrage

Platzfrage / Sitzhöhe / Sitztiefe

                                     Bildquelle: pixabay.com © amarjits (CC0 1.0)

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Sitzhöhe und Sitztiefe. So ist ein niedriges Sofa weniger für ältere Menschen geeignet, da diese ggf. Schwierigkeiten beim Aufstehen bekommen. Allerdings hängt dies auch immer von der jeweiligen Körpergröße ab. Die normale Durchschnittshöhe eines Sofas beträgt etwa 40 Zentimeter. Für das aufrechte Sitzen liegt die Durchschnittstiefe bei ungefähr 55 Zentimetern. Welche Wahl hier getroffen wird, ist grundsätzlich eine Geschmacksfrage. Mittlerweile werden auch Sofas angeboten, die in der Sitzhöhe und Sitztiefe variabel einstellbar sind.

                                  Sofabezug

Sofabezug

 

                                       Bildquelle: pixabay.com © cleverdesigner (CC0 1.0)

Bezüge gibt es in vielen unterschiedlichen Designs und Farben, sodass es auch hier bei der Wahl eher um den persönlichen Geschmack geht. Bevor sich für einen Bezug entschieden wird, sollte man sich ein wenig über die Haltbarkeit des jeweiligen Gewebes  informieren. Diese wird in sogenannten Scheuertouren gemessen. Bei Velours sollte sie bei 20.000 und bei Flachgeweben bei 10.000 liegen. Wichtige Faktoren sind auch die Reibechtheitswerte (fünf gilt als sehr gut) und Lichtechtheitswerte (sechs gilt als sehr gut). In der Regel sind derartige Stoffbezüge wesentlich günstiger als hochwertige Materialien wie Mikrofaser oder auch Leder. Beispielsweise sind naturbelassene Lederarten (z. B. Anilin) im Griff und Gebrauch angenehm, da sie nämlich sehr atmungsaktiv sind. Hingegen sind sogenannte „gedeckte Leder“ zwar nicht ganz so kostenintensiv, aber dafür auch nicht atmungsaktiv.

Komfort

Der Komfort des Sofas spielt natürlich bei der Auswahl auch eine wesentliche Rolle. Viele Hersteller bieten hierfür die Sitzpolster in unterschiedlichen Härtegraden an. Hier kommt es auf die individuellen Vorlieben an. So mag der eine vielleicht eher weichere Polster und der andere eher festere Polster.

Qualität

Die Qualität des Sofas ist anhand der Polsterung sowie des konstruktiven Aufbaus zu erkennen. Beispielsweise besitzen hochwertige Sofas eine Unterfederung aus sogenannten Nosagfedern oder auch elastischen Gurten. Dabei sollten Federung und Rahmen gut aufeinander passen. Bezüglich der Sitzfläche ist zu sagen, dass diese in der Regel aus einem eingeschäumten Federkern besteht. Ebenso möglich ist aber auch Formschaum oder Kaltschaumpolster. Hier gilt: Je schwerer und dichter der Schaum ist, desto höher ist auch die Qualität.

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