Es muss nicht immer Beton sein – attraktive Ideen für den Garagenboden

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Die meisten Menschen machen sich über ihren Garagenboden nicht viele Gedanken. Eine einfache Betondecke ist deshalb in vielen Garagen der Standard. Die ist zwar nicht unbedingt schön, erfüllt aber nun mal ihren Zweck. Es geht allerdings durchaus auch anders…

 

Die Herausforderung

Garagenböden sind besonderen Belastungen ausgesetzt. Nicht nur wird hier in der Regel der PKW abgestellt, die Garage dient meist auch als Arbeits- und Abstellraum. Öle, Fette oder andere Chemikalien können auslaufen, Feuchtigkeit kann eindringen und kaum jemand achtet beim Betreten der Garage auf geputzte Schuhe. Auch mit den Gartengeräten wird Schmutz hereingetragen. Je nach Lage der Garage kann im Winter Frost eindringen. Ein Garagenboden muss also widerstandsfähig und pflegeleicht sein.
Als Arbeitsbereich muss er außerdem eine gewisse Sicherheit gewährleisten und darf nicht beschädigt oder rutschig sein.
Dennoch ist auch die Garage ein Teil des Zuhauses und damit
ein Lebensbereich, in dem man sich wohlfühlen soll. Obwohl bei Garagen meist der praktische Nutzen im Vordergrund steht, kann es also nicht schaden, wenn auch hier der Bodenbelag etwas attraktiver ausfällt.

Die Möglichkeiten

Beton ist, wie bereits gesagt, der Standard in vielen Garagen. Die beste Wahl ist er aber eigentlich nicht. Selbst wer keinen Wert auf einen besonders attraktiven Garagenboden legt, wird zugeben müssen, dass ein Betonboden spätestens nach ein paar Jahren einen recht unschönen Anblick bietet. Schmutz und Flecken dringen in seine Poren ein und lassen sich nicht mehr entfernen.
Doch es gibt Möglichkeiten den Untergrund von vornherein zu schützen und/oder durch einen anderen Bodenbelag abzudecken. Eine Versiegelung oder Beschichtung mit Epoxidharz ist eine Methode Betonböden aufzuwerten und pflegeleichter zu machen. Als Alternative zum Beton kann eine Garage auch mit Fliesen ausgelegt werden.
Speziellen Bodenplattensystemen bieten sich als besonders flexible Lösung an, um den Untergrund abzudecken. Anbieter für solche Lösungen findet man im Internet, beispielsweise unter
swisstrax-garagenboden.de.

Die Auswahl

Die verschiedenen Varianten bieten unterschiedliche Vor- und Nachteile. Eine Versiegelung bietet sich beispielsweise nur an, wenn die Betondecke noch möglichst neu ist, da sie meist dünn und transparent ist. Ein richtiger Epoxidharzboden kann optisch angepasst werden und ist robust und langlebig. Das Aufbringen erfordert aber einige Vorbereitungen und Kenntnisse.
Bei Fliesen kommt es sehr stark auf die richtige Auswahl an, damit sie den Belastungen in einer Garage standhalten. Und nicht jeder hat die nötigen Fähigkeiten, um sie selbst zu verlegen.
Die einfachste Lösung bieten deshalb meist die Bodenplattensysteme. Sie werden einfach und werkzeuglos auf dem Untergrund verlegt und können deshalb auch von Laien problemlos installiert werden. Zudem bieten sie die meisten Gestaltungsmöglichkeiten und es können auch sehr individuelle Ideen mit ihnen verwirklicht werden. Da sie speziell für diesen Bereich konzipiert sind, erfüllen sie die nötigen Anforderungen in Sachen Widerstandsfähigkeit und Sicherheit.
Ein weiterer Pluspunkt der Bodenplatten ist, dass sie nicht fest mit dem Untergrund verbunden werden. Es ist also jederzeit möglich, sie ganz oder partiell neu zu verlegen oder zu entfernen. Damit bieten sie insbesondere im Mietverhältnis eine praktische Alternative, denn dauerhafte Veränderungen, wie durch Beschichtung oder Fliesen, sind dort nur bedingt möglich.
Es muss also wirklich nicht immer der langweilige, schmuddelige Betonboden sein. Auch die Garage kann zum attraktiven Lebensbereich umgestaltet werden.