Carport mit Trapezblech selber bauen

Ein Carport dient beispielsweise als Unterstellplatz für PKWs oder Motorräder. Mithilfe von Trapezblechen können Sie besonders schnell und einfach eine solche Überdachung realisieren. Zusätzlich ist der selbstbau durch das leicht zu verarbeitende Material kein Problem und vor allem besonders preiswert.

Je nach Position und geplantem Einsatzzweck des Carports können Sie auch Wandelemente hinzunehmen. Gerade bei einem freistehenden Carport ist dies oft besonders sinnvoll. Der Einsatz von Trapezblechen bietet dabei einen hervorragenden und langfristigen Schutz vor Regen, Schnee, Sonneneinstrahlung oder sonstigen Umweltfaktoren. Erfahren Sie hier, was Sie beim Carport selber bauen beachten sollten.

Die Unterkonstruktion

Die Unterkonstruktion von einem Carport ist entscheidend für die spätere Stabilität. Gerade wenn der Carport selbst gebaut wird, findet in der Regel der Werkstoff Holz seine Anwendung. Ein Gestell und die Unterkonstruktion aus Holz sind schnell gebaut und können auch ohne viel Vorwissen verarbeitet werden. Die Verarbeitung von Metall erfordert in der Regel schon etwas mehr Vorkenntnisse und Erfahrung, ist jedoch gegenüber einer Holzkonstruktion langlebiger einzusetzen.

Je nach dem, welches Dachblech genutzt wird (Profilart, Material und Profilstärke) muss die Spannweite der Unterkonstruktion angepasst werden. Bevor man sich hier verschätzt, lohnt es sich beim Experten um Rat zu Fragen. Die Firma Hoffmann Trapezbleche ist Hersteller von Trapezblechen und vertreibt diese sowohl an den Handel, als auch an den Endkunden und steht beim Bauvorhaben gerne beratend zur Seite.

Welches Blech ist richtig?

Pauschal kann man diese Frage kaum beantworten. Es hängt ganz von Ihrem Bauvorhaben und den örtlichen Bedingungen ab. Grundsätzlich sollte man jedoch zwischen den Materialien Stahl oder Aluminium endscheiden. Je höher das Profil, desto größer ist die Stabilität.

Neben den klassischen Trapez- oder Wellblechen aus Stahl oder Aluminium kommen auch Lichtplatten in Frage, welche für mehr Helligkeit unter dem Carport sorgen und dennoch den gleichen Schutz vor Witterungseinflüssen bieten. Sollten Sie zweifeln, welches Ausführung für Sie richtig ist, empfehlen wir auch hier den Experten um Rat zu bitten.

Tipp: Antikondensvlies

Der Einsatz von speziellem Antikondensvlies ist immer zu empfehlen. Oft wird dieses auch „Antitropf-Beschichtung“ genannt – Der Begriff erklärt bereits den eigentlichen Sinn des Antikondensvlies. Bei großen Temperaturunterschieden und hoher Luftfeuchtigkeit sammelt sich bei einem normalen Trapezblech schnell einmal Kondenswasser und tropft ggf. ab. Ein Trapezblech mit Antikondesnsvlies stoppt diesen Vorgang, nimmt die Feuchtigkeit auf und gibt sie später wieder ab.

Die Befestigung der Trapezbleche an der Unterkonstruktion

Trapezbleche sollten immer mit speziellen Schrauben befestigt werden, welche mit einer Dichtscheibe versehen und gegenüber Witterungseinflüssen standhaft sind. So umgehen Sie undichte Stellen an den Schraubpunkten. Um die Optik nicht zu stören, gibt es diese Schrauben immer mit eingefärbtem Schraubenkopf, sodass die Verschraubung visuell kaum noch sichtbar wird. Die Schrauben sollten daher immer in der gleichen RAL-Farbe dazubestellt werden, wie auch die Bleche. Spezielle Aluminium Kalotten können außerdem helfen den punktuellen Druck des Schraubenkopfes auf einer größeren Fläche am Blech zu verteilen. Dies führt zu einer besseren Verteilung der auf dem Blech wirkenden Kräfte und sorgt für eine größere Stabilität des Carports auch bei heftigen Stürmen.

Grundsätzlich hat man mit einem Carport aus Trapezblechen eine sehr kostengünstige, langlebige und pflegeleichte Lösung, welche vor allem gegenüber dem Flachdach und Dachpappe einige Vorteile bietet. Der Einsatz von Lichtplatten rundet das Vorhaben sogar noch ab und ist auch optisch ein wahrer Hingucker.