Betonsanierung in München – warum sie wichtig ist und worauf es dabei ankommt

Beton ist ein Baustoff, der aufgrund seiner Beschaffenheit nach der Aushärtung auch als Kunststein bezeichnet wird. Unter Zugabe von Wasser wird er aus einem Bindemittel wie beispielsweise Zement und Zuschlagstoffen wie Gesteinskörnung angemischt. Man unterscheidet verschiedene Betonarten wie Normalbeton, Estrichbeton, Leichtbeton, Asphaltbeton, Recyclingbeton, Stahlbeton, Waschbeton, Hochleistungsbeton und viele weitere, die alle in ganz bestimmten Bereichen verwendet werden.

Beton als Baustoff bietet vielfache Verwendungen

Die einzigartigen Fähigkeiten von Beton qualifizieren ihn als ganz besonderen Baustoff. Er verfügt über eine enorme Widerstandsfähigkeit und Formbarkeit, ein hohes Tragevermögen und eine effiziente Wärmespeicherung. Aus diesem Grund hat Beton eine lange Geschichte – der Baustoff kam bereits bei den Römern zum Einsatz und wird auch in der Zukunft eine große Rolle spielen. So kann beispielsweise auf ein aus Beton gegossenes Fundament auch künftig nicht verzichtet werden.
Außerdem wird Beton im Ingenieurbau eingesetzt, wo er für Eisenbahn- und Straßentunnel, Brücken, Kläranlagen, Getreide- und Futtersilos und Industriebögen benutzt wird. Auch im Straßen- und Tiefbau wird er verwendet, um spezielle tragfähige Untergründe zu schaffen. Straßen, Flugpisten, Kanalisationen, Schallschutzwände, Fels- und Böschungssicherungen sowie Bachverbauungen werden mit Beton hergestellt. Zudem wird er für Fassadenelemente, Pflastersteine im Garten- und Kulturbau in allen Farben und Oberflächenstrukturen gebraucht.

Doch Beton ist nicht unvergänglich – eine gründliche Betonsanierung ist unvermeidlich

Beton ist einer der chemisch instabilen Baustoffe. Das bedeutet, dass seine Beständigkeit durch diverse innere wie äußere Einflüsse beeinträchtigt wird. Seinen stetigen Alterungsprozess verstärken Umwelteinflüsse wie Grundwasser, Feuchtigkeit, Saurer Regen, Temperaturwechsel durch Tau- und Frostzyklen sowie Salze und Chloride, die ihm in den Wintermonaten zusetzen. Außerdem unterstützen kalklösende Kohlensäure, Ammonium, Magnesium und Sulfate im Wasser den Verfall des Betons.
Ist der Baustoff durch die ihn umgebende Feuchtigkeit erst einmal geschwächt, wirken sich mechanische Belastungen wie die Beton-Funktion als Träger, Decke oder Wand umso stärker aus und treiben die Zersetzung voran. Dadurch kann Feuchtigkeit noch leichter eindringen, was die Zersetzung weiter vorantreibt – ein Teufelskreis.
Gründe für eine Betonsanierung sind vor allem eine zu geringe Betonüberdeckung, schlechte Betonqualität, mangelhafte Ausbesserung von Rissen und ähnlichen Fehlern sowie das Abplatzungen von Beton. All diese Schadstellen sorgen dafür, dass die witterungsbedingte Zersetzung noch schneller voranschreitet.

Betonsanierung in München verlängert die Lebensdauer von Gebäuden erheblich

Eine fachgerechte Betonsanierung ist zwingend nötig, um den Wert einer Immobilie langfristig zu erhalten. Beschädigte Betonsegmente sollten im frühestmöglichen Stadium ausgemacht und optimiert werden. Spezialisten für Betonsanierung wie Beton Unisan (Unisan Ges. f. Malerei und Betonsanierung mbH) sorgen mit hochqualifiziertem Personal für die professionelle Behebung aller bestehenden Betonschäden. Jeder Mitarbeiter verfügt über den SIVV-Schein, der ihre Fähigkeiten in Bezug auf das Schützen, Instandsetzen, Verbinden und Verstärken von Betonbauteilen bestätigt.
Um Beton richtig zu sanieren, gibt es verschiedene Instandsetzungsprinzipien. Welches das jeweils Geeignete ist, entscheidet sich danach, welcher Zusatzstoff dem Beton beigemischt ist. So unterscheiden sich die Maßnahmen der Betonsanierung für Stahlbetonkonstruktionen beispielsweise deutlich von denen für Leichtbeton.

Betonsanierung in München: Gründlich und vielfältig

Die Sanierung selbst gestaltet sich so, dass zunächst eine ausführliche Schadenanalyse durchgeführt wird. Sind alle Schäden und deren Tragweite bekannt, werden geeignete Maßnahmen und Materialien ausgewählt, um sie so weit wie möglich auszumerzen. Auch nach versteckten Mängeln wird gesucht – mithilfe von magnetinduktiven Messgeräten, die bis zu einer Tiefe von zehn Zentimetern vordringen können. Außerdem kann durch einen sogenannten Rückprallhammer die Festigkeit des Betongefüges geprüft werden.
Nichts ist schlimmer, als wenn die Schäden nur überdeckt werden und so das Problem weiterhin besteht. Eine Betonsanierung kann ein Hausbesitzer daher keinesfalls in Eigenregie durchführen. Erst die hohen technischen und fachlichen Fähigkeiten, die ein Profi mitbringt, sorgen für eine qualitativ überzeugende Betonsanierung, die ein Gebäude langfristig vor Schäden schützt.