Die Corona-Zeit nutzen: Kinderzimmer mit einer Kletterwand aufpeppen

Bild von Bernd Hildebrandt auf Pixabay

Nicht nur für die Erwachsenen ist die Corona-Pandemie eine große Herausforderung in mehrfacher Hinsicht. Auch die Kinder leiden unter den veränderten Umständen und wissen häufig nicht, wie sie sich im Rahmen des „Social Distancing“ beschäftigen sollen.

Nicht wenige Eltern nutzen die in ungewohntem Ausmaß verfügbare freie Zeit, um ihr Zuhause zu renovieren und zu verschönern. Soll dabei auch noch dem Nachwuchs eine tolle Beschäftigungsmöglichkeit für jedes Wetter bereitgestellt werden, ist eine Indoor-Kletterwand fürs Kinderzimmer eine gute Idee.

Warum eine Kletterwand im Kinderzimmer anbringen?

Kinder bewegen sich naturgemäß deutlich mehr als Erwachsene und werden bei mangelnden Aktivitäten schnell quengelig und unausgeglichen. Nicht immer lassen es aber die äußeren Umstände zu, dass draußen oder anderswo gespielt und getobt werden kann. Wer eine eigene Kletterwand im Kinderzimmer hat, wird sich weniger schnell langweilen, denn die vielseitigen Vorrichtungen bieten zahlreiche Möglichkeiten zur körperlichen Betätigung, ohne die eigenen vier Wände verlassen zu müssen. Voraussetzung ist natürlich, dass das Kinderzimmer über ausreichend Platz verfügt, um Sprossenwand, Kletterwand und Co. Sachgemäß anbringen und nutzen zu können. Da es aber verschiedene Arten von Kletterwänden auch für kleine Räume gibt, ist für jeden Anspruch die passende Variante dabei.

Welche Kletterwand ist für mein Kind geeignet?

Bei der Auswahl der geeigneten Kletterwand oder Sprossenwand fürs Kinderzimmer sollte der Nachwuchs Mitspracherecht haben, denn schließlich soll die Vorrichtung dem Kind gefallen und dazu führen, dass es diese regelmäßig nutzt. Natürlich haben letztendlich dennoch die Eltern das Sagen, denn sie können abschätzen, welche Variante ins Zimmer passt und ob diese auch wirklich für die Ansprüche ihres Kindes geeignet sind. Kleine Kinder ohne Klettererfahrung benötigen ganz andere Vorrichtungen als ältere Kids, die bereits in einer Halle oder draußen unter Aufsicht geklettert sind. Oftmals befinden sich an den verfügbaren Kletterwänden Altersempfehlungen, die Auskunft darüber geben, an welche Zielgruppe sie sich richten.

Genormte Griffe sorgen für Sicherheit

Soll im Kinderzimmer eine professionelle Kletterwand für den Nachwuchs angebracht werden, spielt die Sicherheit eine entscheidende Rolle. Besonders auf die Griffe kommt es neben einer tragfähigen Wand hierbei an. Für Anfänger und kleine Kinder sind Henkelklettergriffe anzuraten, da sich diese am besten greifen lassen. Mit wachsender Erfahrung können unterschiedliche Varianten wie Griffleisten oder Slopergriffe zum Einsatz kommen. Abwechslung ist hier sinnvoll, um sowohl die Fähigkeiten als auch den Spaß beim Klettern zu fördern. Professionelle Klettergriffe müssen der Norm DIN EN 12572 entsprechen und bieten so einen gewissen Sicherheitsstandard. Natürlich ist auch eine angemessene Befestigung der Griffe zwingend erforderlich.

Kletterwand für Kinderzimmer kaufen oder selber bauen?

Diese Frage stellt sich besonders für Heimwerker, die sich einen Bau der Kletterwand selbst zutrauen: Wer keinerlei Erfahrung sowie das passende Werkzeug in diesem Bereich hat, ist mit einer fertigen Vorrichtung zur Montage besser beraten, denn die Sicherheit der Kinder darf keineswegs unter der Unerfahrenheit leiden. Fertige Kletterwände sind in der Anschaffung teurer, lassen sich dafür aber schnell aufbauen. Dafür kann eine selbstgebaute Wand den Wünschen des Kindes individuell angepasst werden, was Gestaltung, Größe, Farbe und weitere Faktoren anbetrifft. Bei Unsicherheiten oder Fragen rund um das Thema Kletterwände oder Sprossenwände kann eine professionelle Beratung etwa im Baumarkt oder im anderweitigen Fachhandel erfolgen.