Zaunarten – Welche ist die beste für das eigene Heim?

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Zäune frieden Grundstücke ein. Überall dort, wo Menschen nahe beieinander wohnen, sind sie unerlässlich. Langweilig wirken müssen sie dennoch nicht, da verschiedene Zaunarten sehr unterschiedliche Gestaltungsbilder entstehen lassen. Doch welche sind für das eigene Heim die richtigen?

Holzzaun

Holzzäune gehören zu den klassischen Zaunarten. Unterschieden werden

  • halbrunde und runde Staketenzäune
  • Lattenzäune
  • Jägerzäune
  • sowie Flechtzäune aus gespaltenen Brettern.

Während Letztere für einen Sicht- und Windschutz sorgen, lassen die anderen benannten Holzaun-Arten Licht und Luft auf das Grundstück. Außerdem wirken sie filigraner. Wer sich für einen Holzzaun entscheidet, sollte ein Hartholz wählen. Dieses braucht nicht gestrichen oder lasiert werden, um Sonne und Regen zu trotzen. Im Laufe der Jahre setzt sich auf dem Hartholz eine silbrige Patina an, die zum naturnahen Vorgarten ebenso wie zum modernen Garten passt.

Metallzaun

Der Metallzaun ist eine langlebige Einfriedung. Sofern er eine Beschichtung besitzt oder rostfrei ist, benötigt er keinerlei Pflege. Allerdings sind seine Anschaffungskosten meist hoch. Die einzelnen Elemente können ein hohes Gewicht besitzen, so dass der Transport und der Aufbau gut organisiert sein sollten. Damit der Metallzaun mit dem Grundstück harmoniert, sollten seine Höhe und die Machart auf das Haus sowie die Vorgartengestaltung abgestimmt sein.

Maschendraht

Der Maschendrahtzaun unterscheidet sich in seinen Eigenschaften von den anderen Metallzäunen. Überall dort, wo es weniger auf die Optik als auf den praktischen Nutzen eines Zauns ankommt, kommt er seit vielen Jahrzehnten zum Einsatz. Beispielsweise kann mit ihm das hintere Grundstück abgegrenzt werden. Dort hält er unter anderem Wildtiere vom Betreten des Areals ab. Der Maschendrahtzaun ist günstig in der Anschaffung, in unterschiedlichen Höhen erhältlich und auch vom Laien leicht aufzubauen. Er muss an stabilen Pfosten angebracht und mit einem Spanndraht verspannt werden. Für den Vorgarten eignet sich der Maschendrahtzaun nur bedingt.

Schmiedeeiserne Zäune

Schmiedeeiserne Zäune wurden bereits in den 1960-er Jahren modern. Auch heute noch finden sich für sie viele Liebhaber. Grund sind die Stabilität und Haltbarkeit. Edel sieht ein geschmiedeter Zaun außerdem aus. Wer von Romantik nicht viel hält, verzichtet beim Dekor auf Schnörkel und wählt geradlinige Elemente.

Stabmatten

Seit einigen Jahren werden Stabmattenzäune immer beliebter. Die einzelnen Elemente sind schnell aufgebaut, wenn passende Pfähle stabil in den Erdboden eingelassen sind. Sie sind so robust, dass sie nicht verspannt werden müssen und halten jahrzehntelang. Für optische Abtrennungen bieten sich einfache Stabmattenzäune an. Überall dort, wo mit gewissen Krafteinwirkungen zu rechnen ist, sind Doppelstabmatten die richtige Wahl. Grün beschichtete Modelle fallen in Verbindung mit Immergrünen und Rasenflächen kaum auf. Hinsichtlich der Größe kann der Grundstücksbesitzer dabei aus verschiedene Ausführungen wählen. Der Stabmattenzaun ist nicht besonders teuer.

WPC

Wood-Plastic-Composites, kurz WPC, ist aktuell eines der beliebtesten Materialien für Zäune. Dabei handelt es sich um einen Verbundstoff aus Kunststoffen, Holz und Additiven. Optisch erweckt er den Eindruck von Holz, im Gegensatz dazu benötigt er keinerlei Pflege. In der Anschaffung liegt WPC im mittleren Preissegment. Der Vorteil gegenüber Kunststoff ist, dass der in diversen Farben erhältliche WPC-Zaun vom Sonnenlicht nicht ausbleicht.

Beton

Betonzäune sind für die moderne Grundstücksgestaltung gedacht. In der Anschaffung muss mit einem mittleren Preis gerechnet werden. Der Aufwand beim Aufstellen ist hoch. Betonzäune werden dort eingesetzt, wo gleichzeitig für Lärmschutz gesorgt werden soll. Sie sind langlebig, aber auch schwer zu entfernen, wenn sie irgendwann stören.