Wie Sie Holz vor den Wintereinflüssen schützen können

Die niedrigen Temperaturen und die Nässe können alle Außenflächen beschädigen, die Folgen für Holz können aber katastrophal sein. Aus diesem Grund sollten alle Holzoberflächen besonders vor den Wintereinflüssen geschützt werden. Die Kombination von bitterer Kälte, lang andauerndem Regen, Schnee oder sogar Hagel, kann zu erheblichen Schäden auf Holzoberflächen führen. Aus diesem Grund ist es erforderlich alle Oberflächen aus Holz in ihrem Haus besonders zu schützen. Wenn Sie Eingangstüren aus Holz haben und keine Alu Haustüren, die gegen die winterlichen Einflüsse viel besser geschützt ist, müssen Sie Maßnahmen einleiten, um das empfindliche Material zu schützen.

Auch wenn die Schäden an den Holzoberflächen nach den Wintermonaten relativ gering erscheinen, kann dies ein Zeichen dafür sein, das strukturelle Schäden entstanden sind. Im Laufe der Zeit können daraus ernsthafte Schäden entstehen und zu kostspieligen Reparaturen führen. Im schlimmsten Fall müssen die betroffenen Teile ausgetauscht werden.

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Zu den Schäden können Verfärbungen gehören, die ein Anzeichen für Nassfäule sein können. Die betroffene Stelle färbt sich dunkler als der Rest und breitet sich immer weiter aus. Wenn das Holz wieder trocknet, können rissige Oberflächen entstehen, die sogar dazu führen können, dass das Holz bei Berührung zerbröselt. Ein weiteres Problem kann das Entstehen von Pilzen sein. Sie können nicht nur das Holz beschädigen, sie stellen auch teilweise für Menschen ein gesundheitliches Risiko dar. Der Pilzbefall löst häufig Asthmaanfälle aus und kann zu Atembeschwerden führen.

Es ist also erforderlich die Holzflächen vor den Gefahren des Winters zu schützen. Aus diesem Grund sollten Sie alle Holzmöbel am Anfang des Winters in trockenen Innenräumen lagern und alle anderen nicht beweglichen Holzflächen durch die richtige Behandlung vor Nässe und Kälte schützen.

Dafür stehen verschiedene Behandlungsmethoden zur Auswahl. Kleinere Holzflächen können durch wasserfeste Platten geschützt werden, damit sie nicht mit Schnee und Regen in Kontakt kommen. Für alle anderen Holzflächen werden Glasuren angeboten, die das Holz konservieren können. Sie eignet sich auch für größere Flächen und verhindern, das das Holz die Feuchtigkeit aufnehmen kann.

Ein wichtiger Faktor um das Holz schützen zu können, ist die Reinigung. Holzoberflächen sollten sauber gehalten werden, damit sich die Feuchtigkeit nicht in den Rissen und Poren des Holzes ansammeln kann. Dafür kann es erforderlich sein, die Oberflächen mit Hochdruckreinigern zu behandeln. Achten Sie nur darauf die richtige Druckstufe und das richtige Reinigungsmittel zu benutzen. Weist das Holz schon Risse und Sprünge auf, müssen die erforderlichen Reparaturen vorgenommen werden. Dafür kann Dichtungsmasse verwendet werden, mit dem das Eindringen von Nässe verhindert wird. Auch wenn Sie die Holzoberflächen durch Farbe oder Versiegelungen geschützt haben, müssen Sie die Flächen im Winter aktiv schützen. Schneefall sollte möglichst sofort entfernt werden und wenn es möglich ist, sollten sie durch Planen vor dem direkten Kontakt mit Schnee oder Regen geschützt werden. Sie sollten aber auch beachten, dass sich Feuchtigkeit unter der Plane ansammeln kann, die die Holzoberflächen gefährden kann. Eine gelegentliche Reinigung wird also auch bei dem Einsatz von Planen notwendig, um die Ansammlung von Feuchtigkeit zu verhindern. Nur so können Sie verhindern, das das Holz in den Wintermonaten von der Feuchtigkeit beschädigt wird.

Der Schutz der Holzflächen kann durch Lack, Versiegelungen oder Glasuren erzielt werden, alle beiden Methoden haben ihre Vorteile und Nachteile. Wenn Sie Lack benutzen wollen, gibt es eine große Auswahl an Farbmöglichkeiten, die Lackschicht schützt aber nur die Oberfläche. Versiegelungen und Glasuren sind dünnflüssiger und dringen auch in die Poren des Holzes ein. Sie bieten einen tieferen Schutz gegen Feuchtigkeit. Farben hingegen bietet auch einen UV-Schutz, der bei Versiegelungen und Glasuren nicht so effektiv ist. Wenn Sie nicht sicher sind, welche Behandlung für Sie am besten ist, sollten Sie sich von einem Fachmann beraten lassen, da auch die Holzsorte eine wichtige Rolle spielt.