Wie bekomme ich die Aluminium Fensterbänke wieder sauber?

Fensterbänke aus Aluminium sehen im neuen Zustand sehr schön aus. Damit sie aber auch nach einigen Jahren noch ordentlich glänzen, ist die richtige Pflege erforderlich. Dabei handelt es sich allerdings um keine Raketenwissenschaft. Mit den folgenden Pflegetipps ist es sehr einfach, die verschmutzten Fensterbänke wieder auf Vordermann zu bringen.

Regelmäßigkeit ist wichtig

Die Außenfassade ist die Visitenkarte eines Gebäudes. Wird dort eine regelmäßige Fassadenreinigung durchgeführt, so werden die Fensterbänke zumeist gleich mitgereinigt. Ist das nicht der Fall, sollte zumindest zwei Mal pro Jahr selbst Hand angelegt werden.

Im dicht besiedelten Stadtgebiet, wo in der Regel eine höhere Feinstaubbelastung vorherrscht, sollten die Fensterbänke zumindest quartalsweise, also beispielsweise zu Beginn jeder neuen Jahreszeit gereinigt werden.

Es ist kein spezielles Reinigungsmittel erforderlich

Scharfe Reiniger greifen das Material zu stark an. Deshalb ist es sinnvoller, die Fensterbänke einfach mit lauwarmem Wasser mit einer Temperatur von rund 25 Grad Celsius zu reinigen.

Lassen sich vereinzelte Verschmutzungen damit nicht lösen, kann dem Wasser etwas pH-neutrale Seife beigemengt werden. Der pH-Bereich sollte dabei in etwa zwischen 5,5 und 7 liegen, da es sonst durch die chemische Reaktion zu dauerhafter Fleckenbildung oder einer Auflösung der Farbschicht kommen kann.

Nach der Reinigung sollte die Seife mit klarem Wasser abgespült werden.

Bei pulverbeschichteten Fensterbänken können entstandene Kratzer mit einem Lackstift vorsichtig ausgebessert werden. Bei einer eloxierten Fensterbank ist das nicht möglich. Hier können die Kratzer jedoch mit äußerster Vorsicht mit einem sehr feinen Schleifstein behandelt werden.

Auf Hochdruckreiniger verzichten

Auch wenn die Verlockung noch so groß ist: Auf den Einsatz eines Dampfstrahlers oder eines anderen Hochdruckreinigers sollte bei den Aluminium Fensterbrettern nach Möglichkeit verzichtet werden.

Denn zum einen führt das dazu, dass die Oberflächen abstumpfen und ihren Glanz verlieren und zum anderen können dadurch die Wände nass werden.

Für die Entfernung starker Verschmutzungen wie etwa Klebereste, Ruß oder Öl empfiehlt es sich, einen Spezialreiniger aus aromatenfreien Kohlewasserstoffen zu verwenden. Dieser sollte allerdings niemals länger als eine Stunde auf die jeweilige Verschmutzung einwirken und im Anschluss an die Reinigung mit Wasser abgespült werden.

Wer sich nicht sicher ist, ob der Reiniger Flecken hinterlässt, sollte das vorher an einer kleinen und unauffälligen Stelle austesten.