Umzug organisieren: So viel Zeit sollten Sie dafür einplanen

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Ein Umzug ist in den meisten Fällen ein langwieriges und aufwändiges Unterfangen. Wer nicht unbedingt gerade aus dem Hotel Mama auszieht oder zuvor ein WG-Zimmer bewohnt hat, hat in aller Regel eine Menge Möbelstücke und vor allen Dingen noch mehr Kleidung, Kleinkram und vieles mehr, was von A nach B transportiert werden muss.

Was sich für Alleinstehende und junge Paare schon als echte Herausforderung erweist, wird für Familien mit mehreren Kindern oft als echter Kraftakt angesehen. Immerhin bedarf es dann einer guten Planung, damit der Umzugstag im Endeffekt nicht im absoluten Chaos endet, sondern alle Beteiligten stattdessen entspannt in ihr neues zu Hause ziehen können.

Bevor es an den Umzug selbst geht, gilt es im Vorfeld einiges zu klären

Ein Umzug ist meist aufwändiger, als es zunächst zu sein scheint. Immerhin reicht es in den meisten Fällen nicht aus, alle seine Habseligkeiten in Kartons zu packen, die von Wohnung zu Wohnung getragen werden. Möbel müssen auf- und abgebaut werden, Wände gestrichen und Lampen installiert werden. Wer nicht gerade innerhalb seines eigenen Wohnortes umzieht, muss noch weitaus mehr erledigen: Wer umzieht, muss einige Behördengänge einplanen, um seinen Wohnort umzumelden, seine Ausweisdokumente anzupassen und vieles mehr. Auch das Inkenntnissetzen von Krankenkasse, Bank und Co. über den neuen Wohnort gehören dazu. Unter Umständen ist auch ein Schulwechsel der Kinder beziehungsweise ein Wechsel des Arbeitsplatzes der Eltern erforderlich. Genau solche wichtigen Themen wie diese sollten im besten Falle schon dann geklärt werden, wenn ein Wohnungsangebot in einer anderen Stadt in Aussicht ist – nach Möglichkeit auch schon vorher. Wer umziehen will, der hat im Idealfall schon einen Arbeitsvertrag für den entsprechenden Wohnort in der Tasche und muss sich auf diese Weise zumindest schon einmal keine Gedanken machen, was die Finanzen betrifft.

Umzugsunternehmen kümmern sich um eine Vielzahl von Aufgaben

Ist die Frage bezüglich des Jobs und der Schule geklärt und gibt es auch schon eine feste Zusage für eine Wohnung, sollte schnellstmöglich die Kündigung der aktuellen Wohnung erfolgen. Ist es nicht anders im Mietvertrag festgelegt, beträgt diese nämlich drei Monate. Wer schon vorher ausziehen will, kann jedoch meist mit Zustimmung des Vermieters einen neuen Mieter vorschlagen und kann sich auf diese Weise doppelte Mietkosten ersparen. Ist auch das vollbracht, geht es an das Packen von Kisten. Ein Umzugsunternehmen kann gerade Berufstätigen dabei helfen, alle Habseligkeiten sicher zu verpacken und zu transportieren. Auch die Montage gehört zu den Aufgaben eines Umzugsunternehmens. Wer günstig umziehen will, der sollte dabei frühzeitig verschiedene Umzugsunternehmen miteinander vergleichen. Ein Vergleichsportal zu nutzen, kann dabei helfen, bares Geld zu sparen und auch dann fleißige Helfer zu finden, wenn Freunde und Familie keine Zeit haben.

Wie viel Zeit ein Umzug letztendlich tatsächlich in Anspruch nimmt, lässt sich nicht pauschal sagen. Hierbei kommt es nicht nur darauf an, wie viel Zeit vergeht, bis ein passendes Wohnungsangebot gefunden ist, sondern auch auf die Größe der Wohnung, die Anzahl der Helfer und auch davon, ob die Wohnung eher voll oder minimalistisch eingerichtet ist. Ein Umzug in den Nachbarort geht meist auch deutlich schneller vonstatten, als ein Umzug ins weit entfernte Ausland. Wer einen Umzug plant, sollte jedoch mit einer Dauer von mindestens drei Monaten rechnen.