Tipps für einen guten Treppenlift

Treppenlift

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Die Alterung der Gesellschaft bedarf neuer Lösungen

Die Alterung der Gesellschaft hat die Notwendigkeit der Pflege in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. So wird bis in das Jahre 2050 nach soziologischen Berechnungen der Anteil der über 65-Jährigen von heute 34,1 auf 56 bis 60 ansteigen. Auch der Anteil höchstbetagter Menschen, die früher als Sensation wahrgenommen wurden, wird entsprechend anschnellen. So rechnen Soziologen mit einem Anstieg der über 100-Jährigen von heute knapp 17.000 Menschen auf rund 60.000 in 40 sowie auf rund 120.000 in 70 Jahren.

Das Bedürfnis nach einem selbstbestimmten Leben

Zum längeren Lebensalter gehört das wachsende Bedürfnis von älteren und in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen, sich so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben mit hoher Lebensqualität zu erhalten. Wer heute 70 Jahre alt, hat bei den Fortschritten der Medizin gute Chancen, weit über 90 Jahre alt zu werden. Da liegt der Wunsch nahe nach einem noch langen Leben im eigenen Haus anstatt in einem Pflegeheim.

Mit einem Treppenlift auf andere Etagen gelangen

Um sich den Traum vom langen Leben im eigenen Haus zu bewahren, sind zuweilen diverse Umbaumaßnahmen mit Blick auf eine altersgerechte bzw. barrierefreie Wohnung notwendig. Damit Treppen nicht zu unpassierbaren Hindernissen werden, ist ein Treppenlift zum Beispiel eine gute Lösung, umspielend leicht die einzelnen Etagen zu überwinden. Natürlich gibt es auch bei Treppenliften ein breites Repertoire an Angeboten mit unterschiedlich hoch ausfallenden Kosten. Ein erster Eindruck über die anfallenden Kosten und Angeboten von guten Treppenliften verschafft ein Blick auf dieser Seite: https://www.smienktreppenlifte.de/beratung/treppenlift-kosten/

Erste Hilfe bei den Kosten

Die Politik fördert bauliche Veränderungen, um älteren und in ihrer Beweglichkeit eingeschränkten Menschen entgegen zu kommen. So übernimmt die Pflegekasse die Baukosten für einen Treppenlift bis zu einer Höhe von 4.000 Euro. Um in den Genuss dieser Förderung zu gelangen, muss ein Pflegegrad von 1 bis 3 nachgewiesen sein, der bei der Krankenkasse mit einem formlosen Antrag eingefordert werden kann. Der nächste Schritt wäre die Bitte nach einem Kostenvoranschlag, wonach der entsprechende Antrag bei der Pflegekasse gestellt wird.

Auch die Förderbank KfW leistet bei den Investitionen Hilfe. Die Bank fördert das altersgerechte und barrierefreie Wohnen mit einem Zuschuss von bis zu 10 % mit einem Maximalbetrag von 5.000 Euro. Zudem lohnt es sich, bei der Investition des Treppenlifts einen Wartungsvertrag einzugehen. In einem solchen Fall übernimmt der Anbieter alle Wartungsarbeiten und -kosten des Treppenlifts, sodass Kunden mit einem Wartungsvertrag tendenziell besser wegkommen als Kunden mit einem Kaufvertrag.

Baurechtliche Vorschriften

Zwar handelt es sich bei einem Treppenlift um eine baurechtliche Veränderung, die grundsätzlich die Zustimmung des Vermieters einfordert. Dafür wurde bereits gegen Ende des letzten Jahrhunderts in einem wegweisenden Gerichtsurteil entschieden, dass ein Vermieter einem Mieter den Einbau eines Treppenlifts nicht verweigern darf, wenn dieser anders nicht in seine Wohnung gelangen kann. Zu beachten ist allerdings beim Einbau, dass die Installation nicht andere Bewohner auf der Treppe behindert, was auch angesichts der Brandschutzverordnungen problematisch wäre. Als Faustregel erfordern Treppen von Privatwohnungen eine Breite von 80 cm und Treppen von Miethäusern von einem Meter. Mit einigen Tricks und guten Modellen lässt sich allerdings mit einem Treppenlift weiter Platz einsparen.

Tipps zum Kauf und Einbau von Treppenliften

Die Qualität und der Funktionsumfang sprechen für den Wert eines Treppenlifts. Über Verbrauchertests lassen sich hingegen die Preise der Anbieter für den Treppenlift miteinander vergleichen. Weitere Aufschlüsse darüber, ob der Anbieter seriös ist, verschaffen das Maß des Kundenservices sowie die online einsehbaren Kundenbewertungen. Zum Kundenservice gehört zum Beispiel der Vorort-Besuch des Mitarbeiters, damit dieser sich die Treppe genauer anschauen und seinen Treppenlift an dieser anpassen kann. Inbegriffen sein sollte bei dem Besuch ein persönliches Beratungsgespräch.

Um Platz zu sparen, empfiehlt sich ein Lift, der an der Innenseite statt dem Außengelände angebracht ist, damit in den Kurven die lange Seite ausgenutzt wird. Auch sollten ein Sicherheitsgurt sowie ein Sicherheitsbügel vorhanden sein. Für zusätzliche Sicherheit bürgen Module zur Hinderniserkennung sowie ein Notfallknopf, während eine Geschwindigkeitsregulierung in den Kurven zur Drosselung der Geschwindigkeit jeden Kunden sicher die andere Etage erreichen lässt. Der Sitz sollte leicht zugänglich und komfortabel gestaltet sein, wobei Kunden mit den niedriger liegenden Einschienen Modellen bessere Erfahrungen gemacht haben als mit den Zweischienenmodellen. Für einen komfortablen Sitz sind neben dem Material die Armlehnen und Fußstützen wichtig.

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