Die 5 wichtigsten Tipps für die Sicherheit beim Heimwerken

Bild von Steve Buissinne auf Pixabay

My home is my castle – und das betrifft auch die Werkstatt, die Garage oder den Schuppen, der als kleiner Hobbyraum herhalten muss. Schließlich wollen wir uns als geübte Handwerker auch oder ganz besonders, wohlfühlen können. Denn das Arbeiten und Werkeln macht Spaß, entspannt und ist zudem ungemein produktiv, wovon am Ende die gesamte Familienbande profitieren kann. Ein sehr handwerklich begabter und agiler Mann im Haus hat bekanntlich ja noch nie geschadet. Kleine und auch größere Reparaturmaßnahmen können so ganz einfach von Hause aus erledigt werden, wenn der Handwerker gleich zur Familie gehört. Umso wichtiger ist es daher, dass die Sicherheit bei allen Arbeiten absolut gegeben ist, denn nicht wenige Unfälle geschehen jedes Jahr aus Gründen von Unachtsamkeiten bei Handwerksarbeiten innen wie außen aus den eigenen Reihen.

Tipp 1: Brandschutzmaßnahmen

Schnell kann es durch unterschiedliche Umstände zu kleine und sogar großen Bränden beim Heimwerken kommen. Stichflammen oder Schwelbrände und das heimlich vor sich hin kokeln, können verheerende Folgen mit sich ziehen und lebensgefährlich für den Hobbywerker werden. Deshalb sind Unterlagen, Abdeckungen und Co. aus einem Material, welches nur schwer entflammbar ist, ein sehr wichtiger Schritt zum Schutz und zur eigenen Sicherheit in die richtige Richtung. Besonders eben dann, wenn man von vornherein weiß, dass man vielleicht Schweißen muss oder auch am offenen Feuer etwas schmieden müsste und mehr.

Tipp 2: Bekleidung muss sitzen

Die Arbeitskleidung ist nicht umsonst je nach Arbeitsplatz und Vorhaben sehr unterschiedliche. Denn, ob man nun hauptsächlich auf allen vieren auf dem Boden herumkriechen muss, um Fliesen zu verlegen beispielsweise oder doch eher Dachstuhlarbeiten machen muss oder Schweißarbeiten und Tischlerarbeiten und vieles mehr. Es gehört nun mal, um die Verletzungsgefahr so gering wie möglich halten zu können, auch das jeweilige Outfit zur eigenen Sicherheit einfach mit dazu und auch zur Sicherheit anderer. Denn das schon eher kleinere Werkeln an Tischplatten mit Sägen und Schleifmaschinen kann unter Umständen schon in einem großen Desaster enden, wenn nicht die richtige Bekleidung und Schutzkleidung vorhanden war. Besonders bei Schweißarbeiten müssen Schutzbrille und Schutzhelm auf jeden Fall sein. Mal eben kurz eine winzige Naht schweißen zu wollen, ohne Schutzbrille kann durchaus schnell einmal das Augenlicht kosten. Auch das Hantieren mit der Säge kann schnell große Verletzungen verbergen, wenn nicht Handschuhe und Schutzanzug vorhanden sind und ordnungsgemäß getragen werden.

Tipp 3: Gutes Werkzeug ein Muss

Ohne das richtige Werkzeug kann man bekanntlich auch nicht erwarten, dass die Arbeiten erfolgreich und präzise in kürzester Zeit fertiggestellt werden. Denn desto desolater der Zustand der Gerätschaften und Werkzeuge ist, umso schlechter das Resultat in der Regel. Sägen sollte nur mit neuen und unverbrauchten Sägeblättern bestückt sein, wenn einige Arbeiten an der Säge notwendig sind. Hammer, Zange, Bohrmaschine und Co. müssen in einem Top-Zustand sein. Auch Schleifmaschinen oder Fräsen und selbst der Hochdruckreiniger sollten perfekt funktionieren können, um gute Arbeiten zu Ende zu bringen.

Tipp 4: Ordnung auf Böden und Arbeitsflächen

Ordnung sollte man auch in einer noch so kleinen Werkstatt halten. Das zahlt sich zum einen immer aus, denn man findet alles auf Anhieb wieder, was man schlussendlich auch zu jeder Zeit benötigen könnte. Zum anderen kann die Ordnung und auch Verletzungspotenziale mindern und Gefahrenquellen minimieren. Denn, wer beispielsweise eine Kabeltrommel benutzt hat und diese nicht wieder in ihren Ursprungszustand zurückstellt, läuft Gefahr, sich bei anderen Arbeiten mit den Füßen im Kabelsalat zu verheddern. Stürze auf diese Weise sind keine Seltenheit und auch große Verletzungen sind an der Tagesordnung, wenn Kabel jeglicher Geräte generell auf den Böden liegen. Am besten ist die Devise alles, was man benutzt hat und nicht mehr benötigt auch sofort wieder dort einräumt, wo man es entnommen hat.

Tipp 5: Guter Werkstoff – hochwertige Materialien nutzen

Die Hochwertigkeit und Qualität von Rohstoffen, Baustoffen und Materialien, die man zur Verarbeitung nutzen möchte, sollte eigentlich immer vorhanden sein und vorrangig behandelt werden. Denn mit gutem Material steht und fällt die erfolgreiche Fertigstellung des jeweiligen Projektes. Wer hier auf günstige und minderwertige Ware zurückgreift, muss sich am Ende nicht wundern, wenn das Kartenhaus schneller zusammenbricht, als man sich vorstellen kann. Holz muss und sollte zu 100 Prozent echt und massiv sein, wenn man es auch tatsächlich als Werkstoff für Schränke, Tische und Co. verwenden möchte. Pressspan und andere minderwertige Waren kann man zwar auch für diverse Arbeiten Zuhause nutzen, die beispielsweise für Abdeckungen und auch Haltevorrichtungen für Dämmungen im Dachstuhl herhalten sollen. Doch bei Tischlerarbeiten sollte man auf Qualität und Hochwertigkeit des jeweiligen Holzes achten und auf seine durch und durch massive Form. Des Weiteren sind auch Materialien um Estrich zu verlegen oder um Bleche anzubringen und andere Arbeiten, zum Verputzen und Co. ebenso aus guter Qualität immer vorteilhafter, als minderwertige Ware. Sie halten in der Regel, was sie eingangs versprechen. Was man von Billigprodukten oftmals nicht sagen kann.

 

 

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