Profi vs. Heimwerker bei Malerarbeiten – die Vor- und Nachteile auf einen Blick

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Mal eben den Anstreicher engagieren, der die Zimmer der neu bezogenen Wohnung komplett streicht. Oder sollte man es doch lieber selbst in die Hand nehmen? Diese Frage stellen sich fast alle, die ihr Zuhause einmal gründlich neu renovieren wollen und den Wänden einen ganz neuen Anstrich verpassen möchten. Andere Farben, anderes Outfit. Warum auch nicht?

Doch traut man sich das wirklich selbst zu, die Wände und Zimmerdecken von A bis Z schön und akkurat zu streichen, oder hat man Angst, dass das Ganze mächtig in die Hose gehen kann? Andererseits scheut man sich oftmals den Anstreicher, der den Beruf des gelernten Malers ausübt und ganz professionell an die Sache herangeht zu ordern. Beide Varianten bergen Vor- und Nachteile, die man sich ruhig einmal im Vorfeld durch den Kopf gehen und vor Augen führen lassen sollte. Denn einmal angefangen, gibt es in der Regel kein Zurück mehr.

Selbst aktiv werden

Eigentlich ist es keine große Sache. Mal eben den Eimer Farbe im Baumarkt kaufen, eine Farbrolle, einen Pinsel und schon kann es losgehen. Eigentlich. Doch wer das erste Mal auch nur ansatzweise einmal versucht hat eine einige Wand schön gleichmäßig und blickdicht zu streichen, weiß wie viel Arbeit und Schweiß dahinter steckt. Und manchmal auch viel Lehrgeld und Erfahrung. Denn beim ersten Mal gelingt dies in der Regel nur bedingt, bis gar nicht. Unregelmäßigkeiten in der Farbgebung und Dichte sind hier an der Tagesordnung und sorgen für ein sehr ungleiches Bild.

Besonders dann, wenn es sich um eine farbige Gestaltung handelt und nicht ums einfache Weiß auf Weiß. Doch Übung macht auch hier den Meister und wenn man sich handwerklich nicht wirklich schwer tut und sich verschiedene handwerkliche Tätigkeiten schnell aneignen kann, sollte man ruhig loslegen. Am besten an einer unteren Stelle des zu streichenden Raume oder der Wand Probeschritte wagen und dann zum großen Streichen übergehen. Wichtig dabei ist, dass man eine gute und hochwertige, den Wandbeschaffenheiten entsprechende Rolle nutzt. Folie oder Zeitungspapier als Schutz für den Boden muss ausgelegt sein und auch dies nimmt eine Menge Zeit in Anspruch.

Den Profi ins Boot holen

Der professionelle Anstreicher, wie man ihn beispielsweise unter Maler Berlin findet, ist Profi auf diesem Gebiet weiß schon beim ersten Anblick der zu streichenden Flächen, was er benötigt. Die Farbe wird zwar vom Auftraggeber erwähnt, doch sie wird grundsätzlich vom Maler selbst im gemischten Zustand genutzt, oder er lässt sie an-mischen. Das Werkzeug, wie Pinsel, Klebeband, Folien, Farbrolle, Leiter, Eimer und Co., bringt er selbst mit und man muss dies in der Regel als Auftraggeber nicht zur Verfügung stellen. Grundsätzlich beginnt der Maler mit dem Abkleben der Böden, Fensterrahmen und Türen. Und dann legt er auch schon los. Das Gute daran ist, dass man sich letztlich um nichts kümmern muss, außer, dass man am Ende die Rechnung für die Arbeiten zahlen muss. Müll fällt in der Regel nach der Fertigstellung nicht an, da auch das der Maler entsorgt. Im Grunde kann man beispielsweise in den Urlaub fahren, die Wohnung neu streichen lassen und kehrt in ein frisch gestrichenes Zuhause zurück. Wichtig: Den Preis für die gesamte Arbeit immer im Vorfeld klar besprechen und am besten schriftlich fixieren. Auch ein Kostenvoranschlag ist hier ratsam.

Fazit: wer handwerklich begabt ist und kleine Unebenheiten in Kauf nimmt, sich nicht vor der Arbeit scheut, sollte ruhig selbst streichen. Wer dazu weder Lust noch Muße und Talent hat, sollte es definitiv den Profis überlassen.