Modernisierungskredite historisch günstig

Ein neuer Boden für die Terrasse oder den Balkon, eine Neugestaltung des Gartens oder neue Pflastersteine für die Hauseinfahrt: Im Frühling steigen die Temperaturen und bei vielen Heimwerkern die Lust auf neue Projekte. In manchen Fällen zeigen sich auch Schäden am Eigenheim durch die kalten Wintertemperaturen, die in naher Zukunft zu reparieren sind. Bei der Planung für das eigene Modernisierungsvorhaben, ist vielen Immobilienbesitzern schnell klar: Die nötigen Materialien und meist auch zahlreiche Arbeitsstunden kosten viel Geld. Wer das nicht direkt auf dem Konto hat, für den kann sich ein Modernisierungskredit derzeit ganz besonders anbieten. Das belegen aktuelle Zahlen des Vergleichsportals CHECK24. Demnach haben Banken über das Vergleichsportal Kredite mit dem Verwendungszweck „Modernisierung/Baufinanzierung“ im vergangenen Jahr für einen Effektivzins von durchschnittlich 3,17 Prozent vergeben – ein historisches Zinstief und damit noch einmal acht Prozent günstiger als 2019. „Immobilienbesitzer sind auch zu Corona-Zeiten gerngesehene Kreditkunden und profitieren vom Wettbewerb zwischen Banken“, sagt Dr. Moritz Felde, Geschäftsführer Kredite beim Vergleichsportal CHECK24. Zudem erhöhe Wohneigentum die Bonität bei der Kreditvergabe. „Bei speziellen Modernisierungskrediten erhalten daher Kreditnehmer besonders gute Konditionen“, erklärt Felde diese Entwicklung.

Mit Kreditrechner optimale Konditionen finden

Haben Immobilieneigentümer die Kosten für ihr Modernisierungsprojekt kalkuliert, können sie deren Finanzierung vorab mit einem Kreditrechner berechnen. Dazu müssen sie einfach den für die Modernisierung benötigten Betrag, den voraussichtlichen effektiven Jahreszins und die Laufzeit in den Rechner eingeben. Innerhalb von Sekunden stellt dieser dann einen detaillierten Überblick zusammen: So sehen Heimwerker, wie hoch der tatsächliche Zinsaufwand für ihr berechnetes Darlehen ist. Darüber hinaus erfahren sie im zusätzlich bereitgestellten Tilgungsplan schnell, ob die Kosten für das Darlehen durch eine alternative Laufzeit sogar noch günstiger wären.

Schneller Marktüberblick auf Vergleichsportalen

Mit diesem Wissen können sich Heimwerker auf die Suche nach einem passenden Darlehen für ihre Modernisierung machen. Einen schnellen Marktüberblick bieten Vergleichsportale im Internet. Dort sind zahlreiche Kredite übersichtlich aufgelistet. Das günstigste ist an der Höhe des effektiven Jahreszinses zu erkennen: Je niedriger dieser ist, desto geringer sind die Zinskosten. Dennoch sollten Kreditinteressierte nicht nur auf den effektiven Jahreszins achten: Sie sollten auch überlegen, ob zum Beispiel kostenlose Sondertilgungen oder Ratenpausen für sie Sinn machen. Das verschafft ihnen die Flexibilität, den Kredit vorzeitig ohne Mehrkosten zurückzuzahlen und so zusätzlich Zinskosten zu sparen oder bei einem finanziellen Engpass kurzzeitig mit den Raten zu pausieren.

Finanzierung gründlich planen

Ein Kredit für eine Modernisierung der eigenen vier Wände kann für Immobilienbesitzer eine sinnvolle Option sein. Das gilt insbesondere dann, wenn sie ihr Projekt auch von der finanziellen Seite geschickt planen. Dazu sollten sie für einen guten Marktüberblick unbedingt verschiedene Angebote vergleichen – online sowie offline. Nur so können sie sicherstellen, dass sie tatsächlich das für sie beste Angebot bekommen. Aktuelle Zahlen zeigen, dass viele Onlinekredite zinsgünstiger zu haben sind als Kredite im Bundesdurchschnitt – so sind laut CHECK24 die über das Vergleichsportal abgeschlossenen Ratenkredite um 35 Prozent günstiger als der bundesweite Durchschnittszins. Dank digitaler Ident-Verfahren lassen sich Modernisierungskredite mittlerweile auch komplett von zu Hause aus aufnehmen. Das ist nicht nur bequem, sondern gilt auch als sicher – nicht nur zu Corona-Zeiten.