Mit einem Kamin das Zuhause gemütlicher machen

Bild von MegLearner auf Pixabay
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An kalten und/oder dunklen Tagen ist es wunderbar, wenn man gemütlich an einem Kamin sitzen und das knisternden Feuer beobachten kann. Ob man nun Kuchen und Kaffee am Sonntagnachmittag genießt, an kalten Winterabenden mit einer warmen Tasse Tee oder einem guten Wein beisammen sitzt, ein offenes Feuer lädt immer zum Entspannen ein und sorgt zusätzlich für eine wunderbar angenehme Wärme zuhause. Sogar dann, wenn man keinen traditionellen Kaminanschluss hat, muss man heutzutage nicht auf diese gewisse “Lagerfeuerromantik” verzichten.

Man findet für jeden Geschmack und für alle Gegebenheiten schöne und gute Lösungen, ob nun in rustikaler Optik oder besonders modern, bis hin zu den klassischen Varianten. Es gibt ideale Verkleidungen/Umhüllungen, die man nehmen kann, um einen alten Kamin zu “renovieren” und natürlich auch passendes Zubehör sowie Dekoration. Fast jeder Hausbesitzer möchte gerne einen Kamin haben, da dieser ein Gefühl der Behaglichkeit und Zufriedenheit schafft. Aber wie schon erwähnt, dieses Gefühl kann man dank einer speziellen Kamin-Variante auch zum Beispiel in einer Mietwohnung und auch generell ohne Kaminanschluss bekommen.

Das Äußere für den Kamin wählen

Es gibt viele verschiedene Arten von Verkleidungen für einen Kamin. Man findet einfache Umhüllungen, zum Beispiel aus Ziegel oder Eisen und auch aus hochwertigen Materialien, wie beispielsweise Marmor oder Bronze. Man sollte auf alle Fälle ein widerstandsfähiges Material wählen, welches im Laufe der Zeit unbeschadet altert sowie plötzliche Temperaturschwankungen aushält. Sehr gut sehen auch Kaminverkleidungen aus Granit und Stein aus.

Die Granitkamine sind recht modern sowie widerstandsfähig. Die Natursteinkamine haben einen ganz eigenen Charme und sind im Vergleich zu Marmorkaminen moderner. So kann ein natürlicher, weißer oder schwarzer Stein perfekt in ein Wohnzimmer passen.

Wie können Kaminöfen beheizt werden?

Kaminöfen kann man unterschiedlich beheizen. Es geht mit Holz-, Gas-, Bioethanol- und mit Strom.

Der Holz-Kaminofen

Mit einem mit holzbefeuerten Kaminofen hat man etwas für sein ganzes Leben. Man sagt dazu, dass er am besten wärmt. Aber man benötigt für ihn einen Schornstein und natürlich auch den Platz zum Lagern des Brennholzes.

Der mit Gas befeuerte Kaminofen

Für einen mit Gas befeuerten Kaminofen benötigt man das selbe Gas, welches man auch in der Küche verwendet. Deshalb muss es Gas im Haus geben. Viele, vor allem neue Häuser, haben kein Gas mehr und die nötigen Gasleitungen müssen dann von einem Fachmann installiert werden. Gas ist teurer als Brennholz und von der Optik her, haben Gas und Brennholz eine unterschiedliche Qualität.

Der mit Bioethanol befeuerte Kamin

Ein mit Bioethanol befeuerter Kaminofen hat den Vorteil, dass man keinen Schornstein benötigt. Die Installation ist deshalb ganz einfach und sozusagen überall möglich. Das bietet natürlich viele Gestaltungsmöglichkeiten. Beispielsweise wenn man ihn als besonderen Raumteiler verwenden. Dazu sehen die Flammen sehr echt aus, so dass man den besonderen „Moment vor dem Kamin“ nicht verliert. Außerdem ist er vom ökologischen Standpunkt her sehr zu empfehlen, weil Bioethanol durch die Fermentation von Kohlenhydraten entsteht und sehr effizient ist. All diese Vorteile machen Bioethanol-Kamine beliebt. Hier kann man sich weiterführend zum Thema Ethanol Kamin informieren.

Die elektrischen Kamine

Dann gibt es noch elektrische Kamine. Aber es handelt sich dabei um eine Variante, bei der keine Wärme abgeben wird. Sie dienen rein zu dekorativen Zwecken. Im Grunde genommen haben sie den gleichen Effekt, als würde man ein Video von einem Kaminfeuer auf einem Fernseher oder einem Computerbildschirm anschauen.

Man kann aber jedes dieser Verbrennungssysteme unterschiedlich verkleiden. Die besonders widerstandsfähigen Alternativen sind für die Holz- und Gaskamine geeignet.

Verschiedene Stile

Wenn man sich im Klaren ist, welches Verbrennungssystem man möchte und welche Verkleidung für den Kamin bevorzugt wird, kann man über den gewünschten Stil nachdenken. Es wird sinnvoll sein, dass der Stil des Kamins zum Raum passt, in dem er sich befinden wird. Der Einfachheit halber kann man über drei dekorative Stile für den Kamin sprechen.

So ist es zu überlegen, ob man es klassisch, rustikal oder modern haben möchte. Wenn man zum Beispiel ein Haus hat, welches schon sehr alt ist, wird sicherlich ein historischer Kamin besonders gut aussehen, der im besten Fall von Anfang an vorhanden ist. Ansonsten wird so einer wohl nirgendwohin passen. Eine Nachahmung/Imitation ist aber in keinem Fall zu empfehlen. Das sieht man und wirkt dann auch dementsprechend.

Wenn man sich für einen rustikalen Kamin entscheiden möchte, wird dieser sich in ländlicher Umgebung sehr gut machen. Für so eine Variante ist eine Natursteinverkleidung optimal. Dazu sollte man gleich den Platz zur Brennholz-Lagerung mitplanen. Ein moderner Kamin wird wahrscheinlich in allen Wohnräumen gut aussehen, perfekt in einem Stadthaus. Diese Kamine zeichnen sich durch gerade und ausgewogene Linien aus und ermöglichen es einem, den Charakter eines Wohnzimmers zu unterstreichen.