Immobilie energetisch sanieren und den Wert steigern

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Die energetische Sanierung ist seit einigen Jahren ein wichtiges Thema für Immobilienbesitzer. Dies hat verschiedene Gründe. Wer seine eigene Immobilie bewohnt, kann auf diese Weise die laufenden Kosten für die Heizung reduzieren. Bei steigenden Energiepreisen ein interessanter Punkt. Dies verbessert bei vermieteten Wohnungen die Rendite. Insgesamt sorgt eine solche Sanierung auch für eine Wertsteigerung der Immobilie. Es gibt zahlreiche Optionen, die Energieeffizienz einer Immobilie zu verbessern. Dieser Artikel beleuchtet, wie eine solche Sanierung sinnvoll umgesetzt wird.

Was ist eine energetische Sanierung?

Als energetische Sanierung werden alle Baumaßnahmen bezeichnet, die dazu beitragen, den Energieverbrauch der Immobilie zu reduzieren. Da das Thema sehr umfangreich ist, gibt es auch immer wieder Info-Abende zur energetischen Sanierung. Auf diesen wird erörtert, wie hoch die Kosten für eine bestimmte Sanierung ist, wann sich diese lohnt und welches Einsparpotenzial vorhanden ist.

Eine durchdachte energetische Sanierung umfasst meist mehrere Baumaßnahmen. Diese greifen ineinander und ergänzen sich optimal. Sinnvoll ist es zum Beispiel, bei einer Dämmung des Dachs oder der Fassade gleichzeitig auch die Fenster zu sanieren. Ansonsten entweicht die Energie weiterhin über schlecht gedämmte Fenster und die Wirkung der Sanierung verpufft. In diesem Zusammenhang ist auch eine energetische Sanierung der Heizung sinnvoll. Diese Maßnahmen können voneinander getrennt über mehrere Jahre umgesetzt werden.

Die Sanierung finanzieren – der erste Schritt in der Planung

Bevor konkrete Baumaßnahmen in Auftrag gegeben werden, sollte die Finanzierung stehen. Dies hat vor allem zwei wichtige Gründe. Zum einen müssen Anträge auf Zuschüsse vor Beginn der Bauarbeiten eingereicht werden. Zum anderen ist es dann möglich, die Wirtschaftlichkeit solcher Maßnahmen zu bewerten.

Besondere größere Baumaßnahmen benötigen einen Kredit. Die Banken gewähren für diesen Zweck Modernisierungskredite. Dies sind zweckgebundene Kredite, die für Baumaßnahmen wie die energetische Sanierung konzipiert sind. Der Vorteil ist, dass bei diesen Modernisierungskrediten die Konditionen meist sehr vorteilhaft sind. Dies macht eine energetische Sanierung noch lohnenswerter, besonders in Phasen von niedrigen Zinsen.

Bei der Suche nach einem Modernisierungskredit mit günstigen Konditionen helfen Vergleichsportale im Internet. Hier können Verbraucher Modernisierungskredite vergleichen und Kosten sparen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die gefundenen Modernisierungskredite direkt online beantragt werden können. So verkürzen und vereinfachen diese Vergleichsportale die Sicherung der Finanzierung.

Konkrete Baumaßnahmen bei einer energetischen Sanierung

Im Rahmen der energetischen Sanierung gibt es eine Vielzahl an Baumaßnahmen. Dies reicht von sehr einfachen, günstigen Verbesserungen bis hin zu großen Umbauten am Gebäude.

So gehört bereits die Abdichtung der Haustür oder der Fenster zu den energetischen Sanierungen. Dies lässt sich oft in Eigenregie mit einem Budget von 50 bis 100 Euro und wenigen Stunden Arbeit realisieren. Gleichzeitig sind solche einfachen Baumaßnahmen sehr effektiv. Undichte Türen und Fenster können viel Energie verlieren. Mit Schaumstoffdichtungen lassen sich Lücken zwischen Fenster und Rahmen abdichten. Folien sorgen für eine weitere Isolierschicht auf dem Fenster und sind vor allem für alte Fenster ohne Wärmedämmglas eine gute Option.

Wer die Kosten für Heizung und Strom dauerhaft senken möchte, kommt um größere Baumaßnahmen nicht umher. Dazu gehört die Sanierung der Heizungsanlage. Im Rahmen der Energiewende ist es grundsätzlich sinnvoll, sich über den Energieträger der Zentralheizung Gedanken zu machen. Die Kosten für Heizungen mit Erdgas und Öl werden in den nächsten Jahren steigen. Ein Wechsel auf eine Wärmepumpe kann langfristig viel Geld sparen. Außerdem können hier Fördergelder beantragt werden, was die Kosten für die energetische Sanierung reduziert.