Wände wie ein Profi streichen

Werbung


Werbung

Sehen die Wände nicht mehr schön aus, ist es an der Zeit aktiv zu werden. Meist bedeutet dies, tapezieren oder streichen zu müssen. Die meisten Personen ziehen es vor, ihre Wände zu streichen, weil dies nicht so kompliziert ist und gleichzeitig ein nahezu unbegrenzter Farbraum zur Verfügung steht. Die Suche nach der passenden Tapete kann sich hingegen schnell zur schwierigen Aufgabe entwickeln.

Sofern Malerarbeiten in Innenräumen anstehen, ist es eine Überlegung wert, diese selbst anzugehen. Immerhin bringt das Streichen in Eigenregie gleich mehrere Vorzüge mit sich. Hierzu zählt vor allem die Tatsache, bares Geld sparen zu können. Aber auch die freie Zeiteinteilung ist nicht zu unterschätzen, so ist es zum Beispiel möglich, am Wochenende bzw. sonntags zu malern. Im Übrigen ist das Arbeiten mit Wandfarbe gar nicht so schwierig. Die nachfolgenden Tipps helfen dabei, erstklassige Ergebnisse zu erzielen.

Tipps zum Streichen

Zunächst ist es wichtig, sich Zeit für die Vorbereitung zu nehmen. Etliche Leute möchten direkt zu Pinsel oder Farbrolle greifen und unmittelbar loslegen. Dabei ist die Vorbereitung bereits die halbe Miete – wer sein Vorhaben gut vorbereitet, hat es schon fast geschafft. Allerdings darf man die Vorbereitung nicht unterschätzen.

Es fängt bereits mit dem Kauf der erforderlichen Werkzeuge an. Es reicht nicht, einen Pinsel oder ggf. eine Farbrolle zu kaufen. Beim Kauf der Malerwerkzeuge ist es wichtig, auf Qualität zu achten. Wer zum Beispiel beim Pinsel spart, braucht sich über spätere Schwierigkeiten beim Streichen nicht ärgern. Zumal weitere Werkzeuge benötigt werden. Verdünnung zum Reinigen der Arbeitsutensilien, Klebeband, saubere Eimer und Abstreifgitter gelten zumeist als unverzichtbar.

In Abhängigkeit davon, wo gestrichen wird, benötigt man unter Umständen noch weitere Hilfsmittel. In Treppenhäusern oder Bereichen mit Dachschrägen kommt man um den Einsatz von  Verlängerungsstangen und kleinen Podesten häufig nicht herum.

Besonders wichtig ist die Auswahl der Farbe. Etliche Personen achten vorrangig auf den Preis, was sich jedoch schnell rächen kann. Hier empfiehlt es sich, den Experten um Rat zu fragen. Die Berater im Baumarkt wissen genau, welche Farben für welche Arbeiten als empfehlenswert gelten. Übrigens: Sollte man seinen Farbton selbst mischen, ist es ganz wichtig, dass ausreichend Farbe angerührt wird. Nachmischen ist zwar möglich, jedoch kann es ungemein schwierig werden, den exakten Farbton erneut zu treffen.

Als nächstes erfolgt die Vorbereitung der Wände. Je nach Ausgangssituation kann es erforderlich sein, alte Tapeten zu lösen, Nägel zu entfernen oder Bohrlöcher zu spachteln. Anschließend gilt es Kanten präzise abzukleben, damit die Farbe nur dorthin gelangt, wo man sie auch tatsächlich haben möchte. Besonders hierbei sollte man sehr präzise arbeiten, ansonsten könnte es später schnell zur Enttäuschung kommen.

Wer mehrere Räume streichen möchte, sollte stets dort beginnen, wo Fehler am wenigsten stören. Gerade im Wohnzimmer gilt es sehr vorsichtig zu sein – sofern man außerdem ein Kinderzimmer streichen möchte, fängt man am besten dort an. Meist genügen ein bis zwei Wände, damit man den Dreh raus hat und die Farbe sehr gleichmäßig aufträgt.

Ideen für noch schönere Wände

Eine besonders tolle Wirkung lässt sich erzielen, indem man beim Streichen mit Kontrastfarben arbeitet. Gerade in Wohnzimmer bietet es sich häufig an, eine der Wände in einer besonders auffälligen bzw. hervorstechenden Farbe zu streichen. Solch eine Wand wird nicht nur zum Blickfang, sondern kann je nach Farbwahl auch die Atmosphäre maßgeblich beeinflussen.

Übrigens muss man es nicht beim bloßen Arbeiten mit Farbe belassen. Wandaufkleber haben sich in den vergangenen Jahren zu einem großen Trend entwickelt. Es lohnt sich, in entsprechenden Katalogen oder Shops ein wenig zu stöbern, zahlreiche Räume lassen sich mit den großen Aufklebern spürbar aufwerten.

Im Zweifelsfall zum Profi gehen

Wer sich das Streichen bestimmter Räume nicht zutraut, wendet sich besser an einen Fachmann. Die Beauftragung eines Malers muss längst nicht so kostspielig sein, wie häufig angenommen wird. Im Grunde genügt es schon, einen Blick in das Telefonbuch zu werfen und auf diese Weise die Malerbetriebe der Region zu ermitteln. Anschließend setzt man sich mit den einzelnen Betrieben in Verbindung, um Angebote einzuholen bzw. Preise zu vergleichen.

Übrigens: Sollte es um das Streichen der Außenwände gehen, ist es oft sinnvoll, diesen Weg einzuschlagen. Im Außenbereich muss das Ergebnis einfach perfekt sein, zumal oft mit Farben gearbeitet wird, deren Auftrag etwas anspruchsvoller ist und somit ein wenig Erfahrung voraussetzt.

Werbung

 

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen