Schimmel in Wänden: Warum ist dieser gefährlich und was kann man dagegen tun?

 

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Bildquelle:https://pixabay.com/de/verlassener-raum-moos-schimmel-1649694/

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Ein Schimmelbefall in Wohnräumen sieht nicht nur unschön aus, sondern geht für gewöhnlich auch mit einem signifikanten Gesundheitsrisiko einher. Insbesondere während der feuchteren Jahreszeiten, wie Herbst und Frühling, kommt es in Häusern vermehrt zur Bildung von unerwünschten Pilzarten. Doch warum ist Schimmel eigentlich so gefährlich und was kann man gegen einen Befall tun?

Wie kommt es zur Schimmelbildung und wodurch wird diese begünstigt?

Bei Schimmel handelt es sich um eine natürliche Pilzart, deren Ausbreitung über mikroskopisch kleine Sporen stattfindet, die sich mit dem bloßen Auge kaum wahrnehmen lassen. Aufgrund der winzigen Größe werden die Sporen von Luftströmen aufgenommen und können so über weite Strecken transportiert werden. Da sich in der Luft im Allgemeinen immer einzelne Sporen befinden, ist es im Grunde genommen fast unmöglich zu verhindern, dass diese über Zugluft oder bei der Durchlüftung von Räumen  in die eigenen vier Wände gelangen.

Da die Konzentration in der Atemluft für gewöhnlich allerding recht gering ist, besteht hier erstmal kein Grund zur Sorge. Problematisch wird es erst, wenn die Sporen im Haus auf günstige Wachstumsbedingungen treffen und sich in der Folge ansiedeln und verbreiten können. Wie bei den meisten Pilzarten, begünstigt vor allem Feuchtigkeit die Ausbreitung, ebenso wie Wärme und eine schlechte Belüftung. Dies ist auch der Grund dafür, warum überwiegend Kellerräume von Schimmelbefall betroffen sind.

Welche präventiven Maßnahmen können zur Vorbeugung getroffen werden?

Die wirkungsvollste Waffe im Kampf gegen Schimmel ist, einen Befall bereits im Vorfeld zu verhindern. So sollte beim Hauskauf bzw. einer Altbausanierung ein besonderes Augenmerk auf den Feuchtigkeitsgehalt gelegt werden. Hierfür bieten Hersteller von Feuchtigkeitssensoren  zum Beispiel entsprechende Lösungen an, mit deren Hilfe sich der Wassergehalt in der Raumluft numerisch erfassen lässt. Dabei sollten vor allem besonders gefährdete Bereiche, wie Keller, Badezimmer (speziell Fugen) sowie Fensterleibungen und Wände hinter Möbeln überprüft werden.

Ein genaues und akkurates Vorgehen ist hier äußerst wichtig, da bereits geringe Mengen an Schimmel ernsthafte gesundheitliche Beschwerden hervorrufen können. Da Schimmel im Haus eine besonders hohe Konzentration an Sporen in der Luft zur Folge hat, können hier schnell Atemwegserkrankungen oder Allergien bei Bewohnern entstehen. Vor allem Kinder zeigen sich hier sehr anfällig, weshalb bei einem Befall möglichst schnell gehandelt werden sollte.

Wie kann man Schimmelbefall erkennen und welche Maßnahmen können ergriffen werden?

Schimmel lässt sich zum einen optisch anhand von dunklen Verfärbungen erkennen, zum anderen ist ein muffiger Geruch im Haus üblicherweise ein Indikator für einen ernsthaften Befall der Immobilie. Grundsätzlich sollte die Bekämpfung und Entfernung behutsam durchgeführt werden, da eine falsche Vorgehensweise schnell eine erhöhte Sporenbelastung zur Folge haben kann. Ist der Schimmelbefall größer als einen Quadratmeter, so sollte die Erfahrung und das Fachwissen einer professionellen Fachfirma hinzugezogen werden.

Ein kleinerer Befall kann allerdings auch von einem fähigen Heimwerker in Eigenregie entfernt werden. Wichtig ist hierbei, dass ein Atemschutz getragen wird und wahlweise spezieller Reiniger (Alkoholgehalt mindestens 70 Volumenprozent) oder auch adäquate Hausmittel zur Schimmelentfernung verwendet wird. Die Benutzung einer Spezialflüssigkeit ist deshalb wichtig, da auch kleinste Rückstände restlos beseitigt werden müssen, um ein erneutes Aufblühen des Schimmels zu vermeiden. Ist ein Raum besonders anfällig für Schimmelbefall, so sollte hier in Zukunft vermehrt auf eine regelmäßige Belüftung geachtet werden.

Schimmel bekämpfen im Fazit

Da Schimmelpilz neben gesundheitlichen Risiken auch Bauschäden verursachen kann, sollte bereits beim Immobilienkauf oder einer Renovierung ein besonderes Augenmerk auf die potenzielle Gefahr einer Schimmelbildung gelegt werden. Insbesondere Feuchtemesssensoren zeigen schnell, ob in einem Raum günstige Wachstumsbedingungen für Schimmel vorherrschen.

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