Brennholz selbst machen: So geht’s

Natürlich setzt man in Tagen steigender Heizkosten vermehrt auf günstige Alternativen. Brennholz ist dabei die beliebteste Form und dieses kann man im Wald auch selbst machen. Allerdings gibt es hierbei einige Punkte zu beachten.

Die richtige Kleidung

An erster Stelle steht dabei die richtige Kleidung. Holzfällerkleidung, die im Fachhandel angeboten wird, ist hier die richtige Wahl. Sie besteht aus einem speziellen Stoff, der so konzipiert ist, dass er die Zähne einer Kettensäge aufhalten kann. Somit stoppt diese automatisch, wenn sie mit der Spezialkleidung in Kontakt kommt.

Die Kleidung besteht aus Sicherheitsschuhen mit Stahlkappen, speziellen Hosen, Helm mit Gesichtsvisier und Co. In etwa 150 bis 300 Euro ist für das komplette Set einzurechnen, eine Investition, die sich aber durchaus lohnt, bedenkt man, welche Gefahren dadurch für die eigene Gesundheit abgewehrt werden können.

Das richtige Werkzeug

Entscheidend für ein erfolgreiches Brennholz hacken ist auch das richtige Werkzeug. Fiskars Spaltaxt X17 hat sich dabei bestens bewährt. Wer nicht nur Brennholz hacken will, sondern einen ganzen Baum fällen möchte, kommt hingegen um eine Motorsäge nicht herum. Hierbei sollte die Säge vor dem Fällen getestet werden, insbesondere daraufhin, ob alle Teile an der Säge entsprechend fest sitzen. Die Kette muss gut gespannt sein und natürlich auch scharf, die Kettenbremse muss einwandfrei funktionieren.

Wer noch keine Kettensäge sein Eigen nennt, sollte sich im Vorfeld überlegen, welche Variante ihm lieber ist. Hier muss man unterscheiden zwischen der Kettensäge mit Elektrostarter und der Kette, die mit der klassischen Schnur angeworfen wird. Gerade Laien kommen allerdings mit dem Elektrostarter wesentlich besser zurecht, da beim Anwerfen mit der Schnur doch eine erhöhte Verletzungsgefahr besteht.

Beim Kauf einer neuen Kettensäge ist zudem zu berücksichtigen, dass eine gründliche Einweisung in deren Benutzung durch den Fachmann erfolgt. Auch die lokalen Forstämter sind hier gute Ansprechpartner, da viele von ihnen spezielle Kurse zum Umgang mit der Kettensäge anbieten.

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