Bohrsäge

Die Bohrsäge auch unter dem Namen Stichling und Bohrraspel bekannt ist im Prinzip eine Rundfeile bei der sich die Raspelschneiden spiralförmig nach oben winden. Die Spitze der Bohrsäge ist wie ein Handbohrer geformt, so dass damit ein Loch gebohrt werden kann, welches dann mit den Raspelschneiden nach den Erfordernissen bearbeitet werden kann. Mit der Bohrsäge lassen sich z.B. in Holz, Gips oder Hartfaserplatten Öffnungen hineinsägen, ohne das vorgebohrt werden muss.


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Mit der Bohrsäge lassen sich z.B. in Holz, Gips oder Hartfaserplatten Öffnungen hineinsägen, ohne das vorgebohrt werden muss. Insbesondere im Trockenbau wird die Bohrsäge sehr häufig verwendet, um beispielsweise nachträglich Löcher für Steckdosen oder Deckenstrahler in die Gipskartonplatten zu sägen. Die meisten Bohrsägen besitzen eine Rundum-Verzahnung mit der sich jeder Radius und nahezu jede Profilform aussägen lässt. Das Material wird beim Sägen allseitig gleichmäßig abgetragen. Im Fachhandel werden Bohrsägen mit rundem bzw. ovalem Griff oder auch mit T-Griff angeboten. Die Bohrsäge wird beim Sägen mit einer Hand geführt. Durch hin und her bewegen des Griffes wird das Material abgetragen. Die Preise für Bohrraspeln hängen vom Durchmesser und der Qualität der Raspelschneide ab und liegen in der Regel zwischen 10-20 Euro.

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