Grill- und Feuermöglichkeiten im Garten schaffen

Bild von Markus Distelrath auf Pixabay
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Wenn man die Möglichkeit dazu hat, gibt es sicherlich nichts Schöneres, als an schönen Tagen und Abenden draußen zu grillen oder auch einfach ein offenes Feuer zu genießen. Ein schöner Grillplatz, vielleicht noch kombiniert mit einer gemütlichen Feuerstelle, ist für viele ein großer Wunsch, den man sich besonders gut erfüllen kann, wenn man einen eigenen Garten besitzt. Für viele ist die Terrasse oder/und der Garten ein schöner Rückzugsort unter freiem Himmel, den man dazu noch so gestalten kann, wie man es gerne mag. Manche haben dabei vielleicht eher bescheidene Wünsche und Vorstellungen und andere packt regelrecht der Ehrgeiz, sich ein wahrhaftes Paradies ganz nach eigenem Geschmack zu schaffen. Dabei gehört bei nahezu allen Menschen zumindest ein Grill und vielleicht auch eine kleine Feuerstelle mit dazu.

Ein knisterndes Feuer im Garten und der Geruch von glühender Grillkohle ist für viele einfach nur schön und verspricht die absolute Gemütlichkeit und Behaglichkeit. Schon seit Anbeginn der Zeit ist die Menschheit fasziniert vom offenen und flackernden Feuer. Daher ist eine offene Feuerstelle im Garten geradezu das berühmte i-Tüpfelchen bei der Gartengestaltung. Um sich eine Grill- und Feuerstelle zu schaffen, gibt es einige unterschiedliche Möglichkeiten bei der Gestaltung. Bei manchen darf es ruhig eher klein und bescheiden sein und andere mögen es groß, gemauert oder mobil. Auch bei den Materialien kann man verschiedene Varianten, wie zum Beispiel Stein, Metall oder Glas finden. Natürlich gibt es einiges, was man fertig kaufen und einiges, was man selbst bauen kann.

Wie soll oder kann eine Grillstelle aussehen?

Am einfachsten wird es sicherlich sein, wenn man sich einen fertigen Grill kauft. Dazu wird man viele verschiedene Varianten bekommen, die natürlich auch unterschiedliche Preise haben. Aber einen ganz besonderen Charme bekommt man am besten mit einem selbst gemauerten Grill im Garten oder auf der Terrasse. Dabei ist es gar nicht so schwierig, wenn man sich einen Grillkamin selber bauen möchte. Damit später alles auch wirklich solide wird, benötigt man einen festen Stand. Deswegen sollte als erstes ein ebenes Fundament gebaut werden. Das kann auch zum Beispiel eine bereits gepflasterte Fläche oder eine fertige Bodenplatte aus Beton sein. Generell sollte die Fläche nur etwas größer als der spätere Grill sein. Dann müssen die Klinker für den Grillkamin verarbeitet werden. Dazu kann man recht einfache Anleitungen im Internet finden. Auf diese Art und Weise kann man sich eine wunderbare und einzigartige Grillstelle ganz nach den eigenen Vorstellungen erschaffen.

Verschiedene Feuerschalen

Neben dem Grillen sind offene Feuer im Garten und auf der Terrasse sehr beliebt. Für Feuerschalen hat man wieder verschieden Möglichkeiten, über die man sich zum Beispiel beim Ratgeber Feuerschalen informieren könnte. Feuerschalen können aus unterschiedlichen Materialien bestehen und man kann natürlich auch eine Feuerschale/Feuerstelle selbst herstellen. Zu Zeit ist beispielsweise Beton als Material sehr angesagt. Dementsprechend könnte man sich auch eine Feuerschale aus Beton mit Zierkieseln dekoriert bauen. Feuer- oder Grillschalen bekommt man aber auch aus Eisen, Stahl, Ton oder Keramik. Von Vorteil kann es sein, dass man sie transportieren und damit auch immer woanders hinstellen kann.

Eine gemauerte Feuerstelle

Wie auch bei dem Grillkamin, kann man ebenso eine Feuerstelle selbst bauen. Wenn im Garten dafür ein bisschen Platz ist, kann sogar großzügig geplant werden. Die Feuerstelle kann zum Beispiel in einem tiefer gelegten Gartenbereich in den Boden eingelassen werden. Dabei kann die Stufe in den Bereich der Feuerstelle zugleich die Sitzbank darstellen. Oder man erbaut sie auf gleicher Höhe mit dem Bodenniveau, mit zusätzlich aufgestellten Stühlen und Sitzbänken drumherum. Dabei sind der Vielfalt bei den Formen kaum Grenzen gesetzt. Man könnte also auch eine Feuerstelle rund, oval, eckig oder länglich planen Für den Aufbau eignen sich eine Vielzahl von Steinarten. Beispielsweise sind Klinker, Granit, Pflastersteine, Sandstein, Schamott oder Bruchsteine möglich. Man sollte nur darauf achten, dass die gewählten Steine auch hitzebeständig sind und bei hohen Temperaturen nicht zerspringen.

Lager- oder Schwedenfeuer

Wer ein Fan von einem rustikalen Ambiente ist, kann sich anstatt einer gestalteten Feuer- oder Grillstelle einfach einen offenen Lagerfeuerplatz anlegen. Dazu benötigt man einen windgeschützten Platz mit festem Untergrund. Dann muss man dort im passenden Radius die Grasnarbe entfernen. Eine Außenbegrenzung erhält man mit ein paar schweren Steinen oder Holzklötzen. Das klassische Schwedenfeuer ist eine besondere, naturnahe Art der Feuerschale. Es handelt sich dabei um einen ca. 50 Zentimeter dicken, besonders geschlitzten Baumstamm oder Holzklotz, der von innen heraus brennt. Dafür wird primär Nadelholz verwendet, welches eine Brenndauer von ca. 2 bis 5 Stunden hat. Ein Schwedenfeuer kann man überall auf nicht brennbarem Untergrund aufstellen.