Mit dem Gas- oder Holzkohlegrill in die Sommersaison

Holzkohlegrill / Gasgrill
Holzkohlegrill / Gasgrill Fotolia.de #148109740 | Urheber: Animaflora PicsStock

Die Deutschen lieben Grillen. Sobald die Temperaturen auf zweistellige Werte klettern, landet das Fleisch auf den Rost. Auch wenn es immer mehr Vegetarier und Veganer in Deutschland gibt, bleibt Grillen eine Bastion der Fleischfreunde. Laut einer Studie landen auf 98 Prozent der deutschen Grills Fleischstücke, Würstchen und Spieße.
Wer nicht in der Großstadt lebt und mit einem Einweggrill Vorlieb nehmen muss, baut sich im eigenen Garten seine Grillstation und brutzelt sein Fleisch auf einem Gas- oder Holzkohlegrill. Welche Grillart ist im Vorteil? Der Ratgeber klärt auf.

Die Vor- und Nachteile des Gasgrills

Das Grillen mit Gas ist eine saubere Sache. Kein Ruß, kein Qualm und kein offenes Feuer und auch keine unangenehmen Verbrennungsgerüche – das sind die wesentlichen Vorteile eines Gasgrills gegenüber einem handelsüblichen Holzkohlegrill. Zudem entfällt das lästige und schmutzige Entsorgen der verbrannten Holzkohle. Ein großer Vorteil ist die Zeit, die für das Grillen selbst aufzuwenden ist. Die Temperatur bei einem gasbetriebenen Grill lässt sich perfekt steuern und auf einem konstant hohen Niveau halten. Holzkohle verbrennt in unterschiedlich hohen Temperaturen, Gas nicht.
Der große Nachteil ist der Umgang mit dem Brennstoff Gas. Wer unvorsichtig handelt, riskiert Verletzungen. Beim Anschluss eines Gasgrills ist es sinnvoll, den Rat eines Fachmanns einzuholen. Einen mit Gas betriebenen Gartengrill selbst bauen ist zudem deutlich schwerer.

Die Vor- und Nachteil des Holzkohlegrills

Es ist der besondere Geschmack von Fisch, Fleisch, Grillkäse und Gemüse, das die Anhänger des Holzkohlegrills schätzen. Das rauchige Aroma wird nur durch das Verbrennen von Kohle erreicht. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob zum Grillen klassische Holzkohle oder Briketts verwendet werden. Dieser Brennstoff ist im Einkauf leichter zu beschaffen als eine Gasflasche und auch günstiger.
Nach dem Anfeuern beim Holzkohlegrill ist Geduld gefragt. Bis die richtige Temperatur erreicht ist, kann schon mal eine halbe Stunde ins Land gehen. Probleme beim Anfeuern oder fehlende Anzünder erschweren die Nutzung vom Holzkohle. Die entstehenden Gerüche und der Qualm sind in Wohngebieten immer wieder Auslöser für Streitigkeiten in der Nachbarschaft. Holzkohle verbrennt ungleichmäßig und schnell, das Grillvergnügen beim Holzkohlegrill ist kurz. Und am Ende bleibt die Arbeit, die verbrannte Kohle zu entsorgen.

 

Tipp für die Reinigung

Grillen bereiten Freude, das Reinigen des Grillrostes danach nicht. Dabei lässt sich der Rost am leichtesten reinigen, wenn es noch handwarm ist. Statt Spülmittel ist für die Erstbehandlung ein geruchsfreies Öl perfekt.
Einsprühen, kurz einwirken lassen und anschließend mit einem Küchentuch abwischen. Anschließend kann der Grillrost in die Spülmaschine oder wird von Hand abgewaschen. Tipp vom Grillprofi: Vor dem Grillen – ganz gleich ob Gas- oder Holzkohlegrill – den Rost mit Rapsöl bestreichen, das beugt einer groben Verschmutzung vor.

Das Fazit

Gas- oder Holzkohlegrill? Diese Frage darf sich jeder Grillfreund selbst beantworten. Beide Arten haben ihre Vor- und Nachteile, die es bei der Entscheidung abzuwägen gilt. In puncto Zeit und Sauberkeit punktet der Gasgrill.
Für den Holzkohlegrill spricht das einzigartig, rauchige Aroma, das nur verbrannte Kohle erreicht. Auch in puncto Tradition und Kosten sprechen die Argumente für diese Art. Sie ist außerdem leichter aufzubauen, Holzkohle kommt auch bei Einweggrills zum Einsatz. Grillen im Park in Berlin, Hamburg oder München – das ist nur mit einem Holzkohlegrill bequem umsetzbar.

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