Einen Teppichboden verlegen – darauf sollte man achten

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Grundsätzlich besticht ein Teppichboden durch eine angenehme Weichheit. Ein solcher Teppichboden von hoher Qualität hat aber mehr positive Eigenschaften und sorgt zum Beispiel für eine erstklassige Dämpfung von Geräuschen. Einen hochwertigen Teppichboden kann man schon zu günstigen Preisen bekommen. Das Verlegen eines solchen Teppichbodens ist zwar für ungeübte Laien nicht so einfach, kann aber bei etwas vorhandenem handwerklichen Geschick durchaus aus eigenständig verlegt werden. Wobei ein fachmännisches Verlegen von einem Teppichboden schon eine Menge Arbeit bedeutet. Aus diesem Grund sollte man zunächst überlegen, ob man auf einen Fachbetrieb zurückgreifen will, oder ob man die anfallen Arbeiten bei einer Verlegung von einem solchen neuen Bodenbelag selbst vornehmen will. Bei einer Entscheidung für eine Verlegung des Teppichbodens in Eigenregie, geben wir hierfür im weiteren Verlauf dieses Artikels einige wichtige Tipps mit auf den Weg.

Die Entfernung eines vorhandenen Teppichs

Wenn man einen neuen Teppichboden verlegen will, dann gilt es den Untergrund bereits vor der Verlegung perfekt vorzubereiten. Dazu zählt auch, dass man einen noch vorhandenen alten Teppich vor einer Verlegung soweit möglich komplett entfernt. An dieser Stelle sollte man sich aber den vorhandenen Teppich vielleicht auch noch einmal ganz genau anschauen. Denn vielleicht lohnt es sich auch dem vorhandenen Teppichboden durch eine professionelle Teppichreinigung noch einmal neues Leben einzuhauchen. Das ist schließlich deutlich billiger und weniger arbeitsintensiv als die Verlegung eines neuen Teppichs. Entscheidet man sich dennoch für eine Neuverlegung, dann sollte man für das möglichst einfache Entfernen des Teppichbodens einen Elektroschaber verwenden. Ein solchen Gerät kann man auch in guten Baumärkten und Fachgeschäften ausleihen, sodass man nicht extra Geld für den Kauf einer solchen Maschine investieren muss. Alternativ gibt es aber auch die Möglichkeit auf einen manuellen Handspachtel als Werkzeug für diesen Arbeitsschritt zurückzugreifen. Allerdings ist in diesem Fall die Arbeit erheblich mühsamer und anstrengender. Nach Entfernung des Bodenbelages gilt es auch noch zurückgebliebene Klebereste auf dem Boden zu entfernen. Hierbei kann man am effektivsten mit einer Schleifmaschine arbeiten, die man ebenfalls in entsprechenden Fachgeschäften ausleihen können. Bei der Arbeit mit einer solchen Schleifmaschine, gilt es aufgrund des entstehenden Feinstaubs immer eine Feinstaubmaske zu tragen, um die Gesundheit bestmöglich zu schützen.

Den Estrich auf Beschädigungen kontrollieren

Nach dem Entfernen von Schaumrückenresten und Kleberresten sollte man auch den Estrich noch einmal genau in Augenschein nehmen. Gibt es kleinere Unebenheiten und Beschädigungen im Estrich, dann sollte man diese unbedingt vor der Neuverlegung beheben. Dafür kann man auf eine selbstverlaufende Nivelliermasse zurückgreifen und auf diese Weise vorhandene kleinere Beschädigungen ausbessern. Sind jedoch größere Unebenheiten und Beschädigungen im Estrich erkennbar, dann ist es ratsam den kompletten Untergrund komplett neu zu verspachteln und dadurch wieder für einen optimalen Untergrund für den neuen Teppichboden zu sorgen. Denn nur bei einem perfekten Untergrund ist es möglich einen neuen Teppichboden perfekt zu verkleben.

Die Verlegung des neuen Teppichbodens

Bei der Verlegung des neuen Teppichbodens ist es ratsam, dass man den neuen Bodenbelag möglichst komplett ausrollt. In vielen Fällen ist die Teppichrolle aber länger als der entsprechende Raum und dann empfiehlt es sich den Teppichboden zunächst einmal diagonal abzurollen. Danach kann man dann den neuen Teppich in die erforderliche Position bringen. Bei diesem Arbeitsschritt ist es wichtig, dass man auf eine faltenfreie Verteilung des Teppichbodens achtet und der neue Teppich auch an den Wänden übersteht. Kommt es an bestimmten Wänden zu deutlichen Überständen, so kann man mit einem Cuttermesser ein Stück des Teppichs entfernen.

Bei diesem Abschneiden sollte man aber nicht zu großzügig vorgehen und mindestens fünf Zentimeter Überstand an den Wänden übriglassen. Die angrenzenden Teppichbahnen müssen immer in gleicher Florrichtung und überlappend ausgelegt werden, um bei den weiteren Arbeitsschritten beste Ergebnisse zu erzielen. In Innen- oder Außenecken und auch bei Rohren von Heizkörpern sind Entlastungsschnitte notwendig. Nach dem kompletten Ausrollen und Verteilen des Teppichbodens empfiehlt es sich den Teppich erst einmal zwölf Stunden liegen zulassen. Am nächsten Tag sollte sich der Teppichboden wie gewünscht gelegt haben, sodass man den Teppich noch einmal passend zuschneiden kann. Auch beim Verlegen eines PVC-Bodenbelages gilt es einige Dinge zu beachten.

Die Verklebung des Teppichbodens

Ein Teppichboden kann entweder auf dem Untergrund mit einem doppelseitigen Klebeband fixiert oder auch komplett verklebt werden. Deutlich aufwendiger ist logischerweise die vollständige Verklebung, die aber gerade bei größeren Räumen ab 25 Quadratmetern dennoch zu empfehlen ist. Denn durch eine komplette Verklebung kommt es zu einer stabileren Verbindung zwischen dem Untergrund und dem Teppichboden. Das sorgt wiederum für eine längere Lebensdauer des Teppichs und verhindert unerwünschte Wellenbildungen.