Ein Kamin im Wohnzimmer – schöne Wärme erzeugen und wohlige Atmosphäre schaffen

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Das offene Feuer hat uns schon immer fasziniert und begeistert uns immer wieder aufs Neue. Der Kamin stellt sich in unseren Wohnhäusern und eigenen vier Wänden als eine Art offenes Feuer im Zuhause dar und wird noch heute mehr denn je gern genutzt. Die Vorzüge eines Kamins im Wohnzimmer oder auch in der Wohnküche beispielsweise, lassen sich schnell aufzählen. Denn zum Einen kann man in einem normalen Durchschnittshaushalt mit vier Personen eine Menge an Heizkosten einsparen, wenn der Kamin in der kalten Jahreszeit zum Einsatz kommt.

Die Winter hierzulande sind vielleicht nicht mehr so streng und bitterkalt wie noch vor einigen Jahren, doch sie sind mit Schmuddelwetter und Kälte dennoch sehr ungemütlich und manchmal auch recht lang. Und da ist der Kamin eine willkommene Wärmequelle. Zum Anderen aber hat der Kamin schon allein beim Anblick eine betörende und manchmal sogar hypnotisierende und äußerst beruhigende Wirkung. Das Knistern der Holzscheite, die wohlige und intensive Wärme und der einzigartige Geruch des Feuers und der Glut. Mittlerweile gib es unzählige Kaminvarianten und Modelle, die uns zur Verfügung stehen. Von klein und pragmatisch, bis hin zu groß und voluminös und den Klassikern.

Wo soll der Kamin angeschlossen werden?

Üblicherweise wird der Kamin in der Regel im Wohnbereich, also meist im Wohnzimmer angeschlossen. Es kommt aber auch vor, dass je nach Begebenheiten der Kamin im Flurbereich oder in der Wohnküche angeschlossen werden kann. Hier sollte man auf jeden Fall bevor es losgeht mit einem Fachmann beratschlagen, wo genau der Kamin und die Ableitungsrohre im Außenbereich ordnungsgemäß und sicher angebracht werden können. Eine sehr üppige Kaminofen Auswahl steht auch online zur Verfügung und macht die Wahl nicht einfacher. Doch anhand der Größe und auch des Ortes, wo genau der Kamin platziert werden soll, kann man den Kreis der Selektion schon deutlich kleiner beschreiben.

Ein wichtiger Tipp: Den Kaminofen nicht an eine Außenwand stellen, sondern besser in einem Raum, der sich möglichst in der Mitte des Hauses befindet, denn dann kann er seine Wärme im ganzen Haus gleichmäßig verteilen und nicht nur punktuell erhitzen. Und: Wie viel Quadratmeter Wohnfläche soll er eigentlich bestenfalls beheizen können? Bei durchschnittlicher Raumhöhe reicht in der Regel ca. 1 KW Heizleistung des Ofens für 20 Quadratmeter Raumfläche.

Schornsteinfeger um Rat fragen

Vor dem Kauf aller Teile für den Kamineinbau und auch letztlich aller wichtigen und zuverlässigen
Kaminofen Ersatzteile, muss klar sein, ob der Kaminbau genehmigt wird. Denn es gibt grundsätzlich etliche Aspekte, die berücksichtigt werden müssen und auch einkalkuliert werden, bevor man loslegen kann. An dieser Stelle sollte man den einfachsten Weg gehen und den ortsansässigen Schornsteinfeger um Rat bitten und fragen und direkt einen Vor-Ort-Termin vereinbaren. Der Schornsteinfeger wird sich die Bedingungen jeweils anschauen und erste Tipps zur Auswahl des Kamins und weiteren Punkten geben. Diese Beratung ist in der Regel kostenfrei.

Welcher Ofen soll es sein?

Unter dem großen Angebot an unterschiedlichen Öfen gibt es beispielsweise auch runde Öfen oder sogar drehbare Öfen. Sie lassen sich prima in das räumliche Gefüge des Zuhauses einbringen. Aber auch etliche Ecköfen sind interessant und optisch schön anzusehen. Möchte man ein besonders schweres Kaminofenmodell aufstellen, ergibt sich die Frage, ob die Statik des Hauses und des Standortes des Kamins das Gewicht auch zulässt. Besteht schon ein Schornstein? Denn der Kaminofen muss exakt dazu passen, die Abgasrohre im Durchmesser und in der Länge ebenfalls. Und ganz wichtig: Der jeweilige Ausgang des Ohrenrohres am Kamin muss genau an der richtigen Stelle liegen. Und auch die Zugstärke muss passen. Abluft und Zugluft müssen mit dem Schornstein im Einklang sein.

Der Faktor Sicherheit

Ein ganz wichtiger Faktor ist die Sicherheit neben der Funktion eines Kamins. Denn wir haben es hier mit brennbaren Materialien zu tun und einer enormen Hitzeentwicklung. Brennbare Materialien in der nahen Umgebung des Kamins, wie Vorhänge, Schals oder auch Möbel, Kunststoff oder Holzmaterialien, dürfen auf keinen Fall vorhanden sein. Auch der Fußboden gehört dazu. Aus welchem Material ist er Falls ein Holzboden vorhanden ist, wie Echtholzparkett beispielsweise, dann muss auf jeden Fall eine Kaminofenplatte vor dem Kamin und am besten ringsum verlegt und eingebracht werden. So können Glut und Hitze den Boden nicht schädigen oder schlimmer noch verbrennen. Im Falle einer Mietwohnung sollte man auf jeden Fall im Vorfeld mit dem Vermieter sprechen, welches Vorhaben man plant und ob dieses gewährt wird.

Welcher Brennstoff soll es sein?

Sicherlich denkt jeder beim Kamin sofort an die schönen Holzscheite im Kamin, die vor sich hin glimmen und die Glut die wohlige Wärme bieten. Doch je nach Kaminart und Modell kann und muss man auch mit anderen brennbaren Materialien rechnen. Pelletöfen beispielsweise benötigen nur pelletiertes Material, welches deutlich weniger Platz beim Lagern wie auch bei der Nutzung einnimmt. Auch sollte man bei der Auswahl der Holzarten zum Verfeuern möglichst darauf achten, auf nachhaltig und schnell nachwachsende Varianten zu setzen um dem weltweiten Wald-Bestand nicht zu schaden. Und: Wer keine Lust auf Holzhacken hat, sollte gut überlegen, ob alternative Lösungen nicht besser wären.