Ein Deckensegel selber bauen

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Bevor sich Deckensegeln zugewandt wird, sollten die Wände einer Behandlung unterzogen werden. Der Deckenabsorber ist zwischen der Person und den Speakern zu setzen, es dämpft den Raum und Flatterechos am Abhörpunkt lassen sich vermeiden.

Da das Deckensegel oberhalb des Kopfes schwebt, ist dieses entsprechend solide zu befestigen. Daher sollte der Beschaffenheit der Decke genügend Aufmerksamkeit geschenkt werden. Insbesondere ist hier die Tragkraft zu prüfen. Das Gesamtgewicht muss so gering wie möglich gehalten werden. Handelt es sich um eine Gipskarton-Decke, sind unbedingt Hohlraumdübel zu verwenden.

Größe des Deckenabsorbers

Für einen Raum mit einer Größe zwischen 20 und 30 Quadratmetern empfiehlt sich für das Deckensegel eine Größe von 2 Meter mal 1,5 Meter, das mit vier Ketten abgehangen wird.

Deckenabsorber bauen

Als Erstes gilt es für das Deckensegel einen Holzrahmen mit Schalbrettern zu bauen. Diese sollten mindestens zehn Zentimeter breit sein. Nur dann lassen sich zu einem späteren Zeitpunkt zehn Zentimeter dicke Hanffaser- oder Glaswollplatten reinstopfen. Die Schalbretter sollten nicht zu dick sein, da sie ansonsten zu schwer sind. Die Bretter sind zunächst auf die benötigte Länge zu kürzen. Zusätzlich werden Stützleisten für das Innere des Absorbers benötigt. Diese sorgen dafür, dass die Wollplatten später nicht durchhängen und sich unter dem Stoff zu deutlich abzeichnen. In der Regel reichen fünf bis sechs Leisten.

Die Größe des Deckensegels sollte der Größe des Füllmaterials entsprechen. So muss die Glaswolle nicht geschnitten werden. Ist ein Schneiden nicht zu vermeiden, ist eine entsprechende Schutzkleidung zu tragen.

Besonderheiten beim Bauen

Es ist sinnvoll, zunächst sämtliche Querleisten mit Winkeln zu bestücken und erst anschließend an die Schalbretter anzuschrauben. Ein Stützholz in die Winkel gelegt, erleichtert das bündige Verschrauben. Vor dem Anschrauben der Stützleisten ist es ratsam, einen Abstandshalter unterzulegen. Die Stützleisten sollten leicht versetzt in dem Kasten sitzen und nicht bündig sein. Nur dann ist gewährleistet, dass die Leisten nicht durch den Stoff zu sehen sind. Am einfachsten ist es, wenn zunächst alle Winkel an einer Seite angebracht werden, bevor sie an die großen Leisten geschraubt werden.

Die Bespannung des Deckenabsorbers

Ist der Rahmen fertiggestellt, geht es an das Bespannen mit Stoff. Gut geeignet ist beispielsweise Satinmolton, der zwar nicht sehr preisgünstig ist, dafür schick, hochwertig und brandschutzimprägniert ist. Der Stoff ist umzuschlagen und an der Oberseite anzutackern. Dafür wird der Stoff zunächst an den kurzen, sich gegenüberliegenden Seiten befestigt und anschließend über die großen Seiten straffgezogen. Die Ecken werden einfach umgeschlagen. Anschließend kommen Hacken mit Gewinde in die Ecken. Hier ist Vorbohren angeraten.

Nun ist der Kasten mit Wolle zu füllen. Wer den Kanten komplett geschlossen haben möchte, kann den Stoff nochmals umschlagen. Am besten ist es, den Kasten erst dann zu befüllen, wenn er bereits hängt.

Das richtige Abhängen des Deckenabsorbers

Am einfachsten lässt sich das Deckensegel abhängen, wenn man es auf normaler Höhe einhängt. Um es in die richtige Höhe zu bekommen, wird das Deckensegel an einer Ecke ausgehängt und ein Stück höher wieder eingehängt. Dies geschieht mit allen Ecken, bis die entsprechende Höhe erreicht ist. Vorsicht gilt lediglich beim Anfassen des Stoffes. Ansonsten kann es unschöne Beulen geben.

Der Absorber kann durchaus auch schräg aufgehängt werden. Gleiches gilt für den Abstand zur Decke hin, der bei zehn Zentimetern Dicke mindestens einen Abstand von zehn Zentimetern betragen sollte.