Die passende Klimatisierung finden: Unterschiede zwischen Klimaanlage und mobilen Klimageräten

Die Sommer in Deutschland werden länger, wärmer und trockener. Noch vor kurzer Zeit sehnten wir uns nach weniger Regen und höheren Temperaturen. In den Jahren 2018 und 2019 sah es jedoch ganz anders aus: Vielen Menschen und auch der Natur machte die Hitze zu schaffen. Wetterexperten halten es für wahrscheinlich, dass uns auch der Sommer 2020 zum Schwitzen bringt. Immer mehr Deutsche denken mittlerweile über eine Klimatisierung in ihren eigenen vier Wänden nach. Doch welches Produkt empfiehlt sich für wen?

Ziel einer Klimatisierung: Steigerung des Wohlbefindens

Zum persönlichen Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden tragen neben der Zimmertemperatur auch die Luftfeuchtigkeit, -reinheit sowie -geschwindigkeit bei. Stehen diese vier Faktoren in einem ausgeglichenen Verhältnis, ist das Raumklima perfekt. Beim Kauf von Klimaanlage und Co. sollte deshalb auf

  • die Möglichkeit einer exakten, vielfältigen Einstellung,
  • qualitativ hochwertige Filter,
  • geringe Geräuschentwicklung und
  • leistungsgerechte Anpassung an den jeweiligen Raum geachtet werden.

Die meisten Klimaanlagen können nicht nur kühlen, sondern auch heizen. Wer Wert auf diesen Aspekt legt, muss sein Augenmerk auf beide Seiten legen. Die eingebauten Filter sind ebenfalls ein wichtiger Aspekt. Sie halten Pollen, Staub, Abgase und unangenehme Gerüche fern.

Eigenschaften mobiler Klimageräte

Die Bezeichnung spricht für sich: Klimageräte sind mobil einsetzbar, was meist durch angebrachte Rollen gewährleistet wird. Sie können leicht in jeden Raum einer Wohnung oder eines Hauses transportiert werden. So werden explizit nur die Zimmer gekühlt, in denen sich gerade die Bewohner aufhalten. Zu den Merkmalen typischer mobiler Geräte zählen außerdem:

  • je nach Modell sind ein oder zwei Luftschläuche nach außen zu führen
  • die Geräuschentwicklung entsteht im Innenbereich
  • bei dauerhaftem Betrieb sind sie im Vergleich zu Klimaanlagen ineffizient
  • die Kühlleistung liegt in der Regel bei bis zu 2kW

Darüber hinaus gibt es mobile Klimageräte ohne Abluftschlauch. Sie besitzen den Nachteil, dass die warme Abluft nicht nach außen entweichen kann. Dadurch muss eine Selbstkühlung erfolgen, die der Energieeffizienz im Wege steht. Weiterhin erfolgt kein Austausch der Raumluft, da diese nur gekühlt und wieder verteilt wird. Somit kann es in einem Zimmer möglicherweise stickig werden.

Installation einer Klimaanlage

Erhältlich sind generell zwei verschiedene Klimaanlagen, die fest installiert werden. Zum einen gibt es die sogenannten Split-, zum anderen die Monoblock-Klimageräte. Letztere beinhalten die gesamte Technik in einem Teil. Sie werden an einer Raum-Außenwand innen montiert. Diese Kompaktgeräte sind etwas günstiger als die Split-Produkte. Die Energieeffizienz ist allerdings geringer, d.h., sie verbrauchen langfristig mehr Strom, sodass die laufenden Kosten höher liegen. Da sich ebenso wie alle anderen Teile auch der Kompressor im Raum befindet, gelangen Abwärme und Geräusche eher in den Innenbereich.
Split-Klimageräte verfügen hingegen über mindestens zwei Module. Der Kompressor, verantwortlich für die meisten und lautesten Betriebsgeräusche, wird außen installiert. Ein Schlauch verbindet ihn mit dem Klimamodul im Inneren des Raumes. Filterung, Temperierung und Luftfeuchtigkeitsregulierung finden innerhalb des Zimmers statt. Aufgrund der Tatsache, dass sie deutlich energieeffizienter als Monoblockanlagen sind, stellen sie die passende Klimaanlage im Haus für den Dauereinsatz dar.

Auch gute Dämmung ist wichtig

Ist eine Immobilie nicht ausreichend gedämmt, gehen kühle sowie warme Luft schnell verloren. Zudem gelangt diese vom Außenbereich leichter ins Innere und erschwert das Erzielen der gewünschten Raumtemperatur. In Bezug auf Klimaanlagen und mobile Geräte bedeutet dies: höhere Leistung und damit Mehrkosten.

Fazit

Wer viel Zeit zuhause verbringt und ständige Kühlung auch nachts wünscht, ist mit einer fest installierten Klimaanlage aufgrund der Energieeffizienz besser beraten. Allerdings ist zu beachten, dass Split-Geräte auch im Außenbereich Lärm erzeugen. Nachbarn könnten sie als Belästigung empfinden, werden die Grenzwerte überschritten. Mobile Klimageräte sind in der Anschaffung deutlich günstiger und für zwischendurch ideal. Bei häufigem Einsatz rechnen sie sich jedoch auf Dauer nicht.

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