Da ist es sowieso – vom Krempel zur Kunstlampe

Bild von Christine Sponchia auf Pixabay

Selber gemachte Haushaltsgegenstände besitzen einen unverwechselbaren Charme. Wer gerne bastelt, kann für ein DIY-Projekt Lampe erfolgreich Kisten, Kästen und den Holzschuppen durchforsten. Natürlich muss alles am Ende sicher mit der Elektrik verbunden werden.

Zum Lampendesigner fast kostenlos

Lampenschirme in Eigenregie müssen stets aus brandsicheren Materialien bestehen. Sicherheit schaffen auch Lampen ohne Schirm, bei denen stattdessen Sockel und Hintergrund selbst gestaltet werden. Große Lampenschirme mit viel Abstand zum Leuchtkörper gelten ebenfalls als sicher für den Leuchtbetrieb. Am besten eignen sich für Deckenlampen leichte Materialien, beispielsweise Drahtdesigns, Kunststoff, textile Kreationen oder Papier und Karton. Vor dem Start ins private Designer-Abenteuer sollte auch feststehen, wo im Raum das Accessoire leuchten soll. Genügend Abstand zu Heizkörpern und noch weiter zum Holz- oder Ofenkamin sind wichtig für den sicheren Betrieb.

Lampenideen für ohne Steckdose

Kleine Solar-Speicherelemente gibt es in vielen Baumärkten kostengünstig zu kaufen. Sie ersetzen den ansonsten nötigen Elektroanschluss, brauchen aber täglich genügend Tageslicht zum Aufladen. Für schicke Tischlampen aus Glasflaschen, Pappmaché oder ähnlichen Materialien sind sie sichere Stromlieferanten, wenngleich nicht so hell wie ein Leuchtkörper mit einer Stromversorgung von der Steckdose. Ein kleines Panel mit Solarzellen wird am besten an der DIY-Lampe so montiert, dass es dem Fenster oder der Terrassentür ständig zugewandt ist.

Festliche Beleuchtung vom Dachboden

Ihre besondere Lichtwirkung erzielen Kronleuchter durch die Lichtbrechung in den unzähligen Facetten einzelner Kristalle. Diese können auch aus Glas bestehen und mit kleinen Einzelschirmen kombiniert sein. Ein ähnliches Funkeln in vielen kleinen Lichtpunkten erzeugen selbst gebastelte Kronleuchter. Nun ja, sie sehen ungeschmückt nicht so elegant wie ihre fertigen Vorbilder aus. Gebaut werden sie aus alten Reifen (Fahrradfelge oder Hula-Hoop-Reifen). Leuchtmittel sind LED-Lichterketten, die beliebig eng, als einzelne Kette oder mehrfarbig verflochten, um den Ring gewickelt werden. Diese Leichtgewichte sind ein echter Prinzessinnenschmuck im Kinderzimmer und für feine Anlässe eine extravagante Dekoration.

Die Schlumperkiste durchforsten

Viele kleine Materialreste landen in kreativen Haushalten in einer Truhe, Schublade oder mit Karton auf dem Dachboden. Einmal durchkramen inspiriert fast immer zu Lampenideen Marke Eigenbau. Vielleicht liegt noch eine Spanplatte herum oder eine Glasscheibe von ausrangierten Bilderrahmen. Daraus entsteht mit Laubsäge, Scherenschnitt und LED-Beleuchtung ein Schaukasten der besonderen Art. Zwischen zwei ausgesägte Formen werden zwei Glasscheiben mit kleiner Lücke dazwischen geklebt oder geschraubt. Die Beleuchtung befindet sich unter oder über der Konstruktion. Ein Scherenschnitt sorgt für Abwechslung, da er beliebig im kleinen DIY-Fenster ausgetauscht werden kann.

Nachhaltige Materialien kombinieren

Holzlampen in grober Bearbeitung sind im Handel teure Modelle von namhaften Designern. Ebenfalls trendig lässt sich Holz aus alten Bretterresten zu einem Lampengestell an Wandnischen oder als Aufhängung mit mehreren Hänge-Leuchtkörpern verarbeiten. Neu aus der Natur und doch nachhaltig sind dickere oder dünnere Aststücke. Sie lassen sich umwickeln, anbohren, allein oder zu zweit für Lampenaufhängungen verwenden. Ein Brandrisiko besteht hier nicht, wenn durch die Anbringung der Leuchtkörper am Holz ein Sicherheitsabstand automatisch oder durch kluges Abstandhalten eingehalten wird.

Fazit:
Lampen sind zweckmäßiger Teil der Wohnungseinrichtung, gleichzeitig auch auffallende Accessoires. Selbst gemachte Unikate können mit Geschick und vielen, oft kostenlosen Materialien sogar mit Sonnenenergie statt elektrischem Strom betrieben werden. Bei jeder DIY-Kreation muss sicheres Leuchten ohne Brandrisiko gewährleistet werden.