Abbauen oder draußen lassen? – Was tun mit dem Trampolin im Winter?

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Trampolinspringen gilt als perfektes Ganzkörpertraining. Die Sportart eignet sich für die ganze Familie. Ein Trampolin kann im Garten, im privaten Fitnessraum oder im Hobbykeller untergebracht werden. Wer im Freien trainiert, sollte jedoch in der kalten Jahreszeit einiges beachten.

Tipps zum richtigen Überwintern des Gartentrampolins


Beim Trampolintraining werden Muskeln, Bänder und Sehnen beansprucht, das Herz-Kreislauf-System gestärkt, Gleichgewichtssinn und Koordination verbessert. Beim Trampolin handelt es sich um ein beliebtes Sportgerät, das regelmäßig zum Einsatz kommt. Ein Gartentrampolin kann grundsätzlich auch im November, Dezember und Januar draußen genutzt werden, solange die Wetterbedingungen ein Training im Freien zulassen. Je nach Modell kann
winterliches Wetter mit Schnee und Frost dem Trampolin schaden. Was spricht dafür oder dagegen, das Gerät trotz kühler Temperaturen im Außenbereich zu lassen? Beim Gartentrampolin wird zwischen verschiedenen Ausführungen unterschieden. Ein für die Nutzung im Freien konzipiertes Outdoor-Trampolin muss im Winter nicht zwangsläufig abgebaut werden, es sei denn, in der Betriebsanleitung wird dies empfohlen. Das Trampolin sollte allerdings aus stabilem Material, das auch kältere Temperaturen und winterliche Witterungsbedingungen aushält, bestehen. Bleibt das Sportgerät den Winter über im Garten, muss mit kleineren Abnutzungsspuren gerechnet werden. So kann beispielsweise die Randabdeckung verschmutzen. Um Schäden am Trampolin zu vermeiden, ist es ratsam, einige nützliche Tipps zum richtigen Überwintern zu berücksichtigen. Eine Möglichkeit, Beschädigungen durch Frost, Hagel, herabfallendes Laub oder Äste zu verhindern, besteht darin, das Sportgerät im Gartenhäuschen, im Keller oder in der Garage unterzubringen. Allerdings sollte dafür mindestens ½ Kubikmeter Platz zur Verfügung stehen. Wenn das Gartentrampolin im Winter draußen bleiben soll, ist es wichtig, darauf zu achten, dass das Sprungtuch nicht mit Schnee bedeckt ist. Es besteht sonst das Risiko, dass das Gewicht des Schnees auf die Federn drückt. Die Funktionsfähigkeit des Trampolins könnte dadurch beeinträchtigt werden. Eine Überlastung der Federn wirkt sich auch auf Langlebigkeit ungünstig aus. Es empfiehlt sich daher, das Sprungtuch vom Gartentrampolin rechtzeitig abzunehmen und dieses im Keller oder Gartenschuppen luftdicht verpackt zu lagern. Wer auch im Winter nicht auf das gewohnte Trampolintraining verzichten will, kann andere Optionen in Betracht ziehen. Eine ganzjährige Alternative ist ein Indoor-Trampolin. Das Sportgerät für Zuhause benötigt ein wenig Platz und etwas Pflege.

Das Indoor-Trampolin als praktische Alternative für das Heim-Training


Beim Indoor-Sporttrampolin sollte auf einige Kriterien geachtet werden. Dazu zählen neben der Materialqualität und dem Preis weitere Faktoren, beispielsweise ob das Gerät klappbar ist oder nicht, welche Maximalbelastung in Kilogramm möglich ist und wie es mit der Sicherheit aussieht. Normalerweise kann ein Heim-Trampolin selbst aufgebaut werden. Die Anleitung für den Aufbau wird meistens mitgeliefert. Oft werden zusätzliche Extras wie eine Haltestange oder ein Pulsgurt angeboten. Beim Vergleichen von Fitness-Trampolinen für drinnen sollte auch auf diese Merkmale geachtet werden. Wichtige Aspekte, die beim Indoor- und Outdoor-Trampolin eine Rolle spielen, sind das Sprungerlebnis, die Sicherheitsbestimmungen, Optik und Lautstärke. Wenn zu Hause genügend Platz vorhanden ist, kann man
den Freiraum nutzen, um beispielsweise in einem Loft, im Keller oder im Hobbyraum ein privates Sportstudio einzurichten. Grundsätzlich ist das Trampolin für Menschen aller Altersgruppen geeignet. Beim Trampolinspringen im Alter kann ein spezielles, besonders gelenkschonendes medizinisches Trampolin genutzt werden.