Wohnungsauflösung in drei Schritten

Es fällt nicht leicht, etwa nach einem Todesfall die Wohnung einer nahestehenden Person auflösen zu müssen. Besonders schwierig ist es, wenn man selbst schöne Erinnerungen mit den Möbeln und der Einrichtung verknüpft. Trotzdem kann die Wohnung natürlich nicht einfach so bleiben, wie sie vorher war. Wie geht man bei der Wohnungsauflösung also vor?

Natürlich muss zuerst alles gründlich aufgeräumt und ggf. gereinigt werden. Nun kann man auch die Gegenstände und Möbel an sich nehmen, die einem etwas bedeuten und die man bestenfalls sogar gut gebrauchen kann. Danach gibt es drei logische Schritte: Verkaufen, verschenken und entsorgen.

Verkaufen: Welche Dinge besitzen einen objektiven Wert?

Klar ist, dass Außenstehende diese Frage anders bewerten, als man es selber tun würde. Ob Möbel, Gemälde oder Schmuck: Ein ideeller Wert spielt bei der Bewertung keine Rolle. Ein Blick in Portale wie Ebay und Ebay Kleinanzeigen, aber auch Fernsehsendungen wie Bares für Rares können dabei helfen, die Werte besser einzuschätzen. Bei vermeintlichen Schätzchen lohnt sich womöglich sogar ein Verkauf in der genannten Fernsehsendung, andere Dinge lassen sich per Kleinanzeige oder Inserat veräußern. Manchmal findet man online auch gezielte Gesuche, sodass man die Wertgegenstände dann ganz gezielt darauf anbieten kann. Tipp: Preisvorstellungen sollten marktüblich sein: Zu niedrige Preise gelten als verdächtig, bei zu hohen Verkaufspreisen wird man die Dinge nicht los.

Verschenken: Wer will oder braucht was?

Einige Dinge lassen sich schlecht verkaufen, stellen für bestimmte Personen aber dennoch einen Wert dar. Wenn die Nichte gerade ihre Studenten-WG bezieht, braucht sie womöglich noch Geschirr und Besteck. Der Nachbar sucht gerade nach einem Staubsauger und die Lampe passt doch optimal in das Ferienhäuschen des Schwiegervaters? Hier geht es nicht um finanzielle Vorteile und auch nicht um ideelle Werte. Trotzdem freuen sich einige Leute darüber und man hat sich die Entsorgung gespart.

Entsorgen: Ab in die Tonne!

Im Container Shop einen Container mieten und Dinge entsorgen, kann manchmal ein schwerer Schritt sein. An Büchern oder Schallplatten etwa hängt häufig sehr viel Herzblut, trotzdem findet sich dafür nur selten ein Käufer. Allerdings nehmen diese Dinge so viel Platz weg, dass man sie nicht zur Gänze ins eigene Regal stellen kann. Trösten kann man sich aber mit dem Gedanken, dass diese Dinge dereinst nicht umsonst angeschafft wurden, sondern mindestens einem Menschen jahrelang viel Freude bereitet haben.