Welche Pumpe brauche ich im Garten?

Soll im Garten ein Teich angelegt werden, braucht es eine andere Wasserpumpe als für einen Brunnen oder den Swimming Pool. Bei Gartenpumpen spielen sowohl die Ansaug- als auch die gesamte Förderhöhe eine Rolle dabei, was für eine Wasserpumpe benötigt wird. Aber auch der durchschnittliche Wasserverbrauch lässt sich über eine hochwertige Pumpe steuern. So gelingt die Gartenbewässerung im Einklang mit der Natur, ohne dass bestimmte Bereiche der Gartenbepflanzung zu viel oder zu wenig Wasser abbekommen.

Die richtige Pumpe für jeden Heimwerker

Bevor aus Versehen die falsche Wasserpumpe gekauft wird, sollten die unterschiedlichen Systemen in Ruhe miteinander verglichen werden. Nicht nur der Kaufpreis spielt eine zentrale Rolle bei der Wahl der am besten geeigneten Gartenpumpe, sondern beispielsweise auch die zulässige Eintauchtiefe. Die Profis von Pumpen Welt halten viele wertvolle Infos zu gängigen Pumpensystemen bereit, die dem Heimwerker die Auswahl erleichtern. Eine Pumpe ist meist umso teurer, je mehr Druck sie erzeugen kann. Dennoch ist eine hohe bar-Zahl in einigen Fällen unerlässlich, damit die neue Pumpe ausreichend Wasser über den jeweiligen Höhenunterschied transportieren kann. Nicht immer wird von einer Pumpe nur unverbrauchtes Frischwasser transportiert, die meisten Pumpsysteme sind mit unterschiedlichen Filteranlagen ausgestattet, welche für eine ideale Wasserqualität sorgen. Schon die Umwälzpumpe im Aquarium benötigt einen Filter, damit sich nicht zu viele Verunreinigungen im Inneren der Wasserpumpe ablagern und zu Verstopfungen führen.

Tipps für besonders hartes Leitungswasser

Wird im Garten eine Weile lang mit besonders calciumhaltigen Trinkwasser bewässert, können sich Kalkablagerung im Inneren der Pumpe ansammeln. Gerade für empfindliche Planzen wie Orchideen kann ein sehr hartes Wasser schnell zum Problem werden, ebenso wie für die Gartenpumpe bei Dauerbelastung. Während Orchideen drinnen gedeihen und nicht über eine Wasserpumpe mit unbehandeltem Leitungswasser versorgt werden müssen, kann jede Gartenpumpe bei Wasserwerten über 15 °dH schneller verschleißen. Eine hohe Wasserhärte erkennt man beispielsweise daran, dass sich im Wasserkocher schnell Kalkbelege ansammeln, auch in der Waschmaschine können diese dann ohne Wasseraufbereitung zum Problem werden. Für das Bewässern der Gartenpflanzen gibt es verschiedene Lösungsansätze, wenn das Leitungswasser in der Region zu hart ist:

– mit gesammeltem Regenwasser gießen

– ein Pumpsystem mit größeren Öffnungen und robusten Schläuchen kaufen

– einen Wasserfilter verwenden, der das Leitungswasser aufbereitet, bevor es zur Pumpe gelangt

Diese Pumpen gibt es für den Outdoor Pool

Pumpsysteme für Schwimmbecken sind Umwälzpumpen. Anders als bei der Gartenbewässerung wird also ein ständiger Wasseraustausch vorgenommen, welcher Verunreinigungen aus dem durchlaufenden Wasser entfernt. Es gibt unterschiedliche Arten von Pool Pumpsystemen, die sich in wesentlichen Punkten unterscheiden. Am einfachsten und dabei überaus effektiv ist die Sandfilteranlage im großen Pool, kleine Schwimmbecken lassen sich außerdem mit Kartuschen in der Pumpe reinigen, der Öko-Pool kommt gänzlich ohne Wasserpumpe aus. Bei dieser naturnahen Bademöglichkeit wird der Poolgrund speziell vorbereitet, ausgesuchte Wasserpflanzen sorgen für einen zusätzlichen Reinigungseffekt. Im Bio-Pool wird anders als bei Schwimmbecken mit Pumpsystem vollständig ohne Chlor gearbeitet, wobei eine gesunde Wasserqualität auf eine möglichst umweltfreundliche Art erzielt wird. So wie im konventionellen Swimmingpool in regelmäßigen Abständen das Wasser gewechselt werden muss, muss auch eine Pumpe immer wieder einmal komplett gereinigt werden.

Pflegetipps für eine lange Lebensdauer des ausgesuchten Pumpsystems

Je nach Bauart kann eine Wasserpumpe komplett auseinandergenommen werden. So lassen sich innen liegende Filter austauschen oder reinigen. Bei der Demontage der Wasserpumpe sollte stets darauf geachtet werden, ob es offensichtliche Defekte gibt. Ein unscheinbarer Riss an der falschen Stelle kann die Pumpleistung massiv beeinträchtigen und für einen Druckabfall im gesamten System sorgen. Lässt sich ein Defekt nicht selbst reparieren, sollte zuerst ein passendes Ersatzteil für die Pumpe besorgt werden, bevor diese wieder angeschlossen wird. Zu den häufigsten Verschleißteilen von Wasserpumpen zählen insbesondere Dichtungen, Schläuche und andere Komponenten aus weichen Kunststoffen. Schließt ein Dichtungsring der Pumpe nicht mehr richtig, weil das Gummi mit der Zeit spröde geworden ist, sodass Luft eintreten kann, sinkt die Leistung der Pumpe. Es wird dann weniger Wasser gefördert, die Motorleistung kann sich gleichzeitig bedrohlich erhöhen. Während typische Verschleißteile von Pumpen günstig im Internet oder im lokalen Fachhandel nachgekauft werden können, bildet der Elektromotor das Herzstück einer Pumpe: Ist er defekt, lohnt sich eine Reparatur finanziell gesehen kaum noch. Dann kann besser gleich eine neue Wasserpumpe für den Teich, Brunnen oder Pool gekauft werden.

Fazit beste Pumpe zur Bewässerung finden

Für ein geringes Wasservolumen reicht eine preiswerte Pumpe häufig aus. Die Motorenleistung von Wasserpumpen wirkt sich direkt auf den Kaufpreis aus, aber auch die Kosten für Verschleißteile sollten vorab bereits berücksichtigt werden. Welche Pumpe die beste ist für den Pool im Garten, richtet sich sowohl nach der Größe des Beckens, als auch nach den ständig anfallenden Kosten für das Filtermaterial.