Was man beim Thema Fußboden Verlegen beachten sollte

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Wenn man sich dafür entschieden hat, einen neuen Fußbodenbelag zu verlegen, kann man das natürlich von einem professionellen Service schnell und bequem machen lassen. Alternativ ist es aber auch möglich, daraus ein Heimwerkerprojekt zu machen.

Bevor man damit beginnt, den neuen Bodenbelag zu verlegen, sollte man den alten Fußboden immer vollständig beseitigt haben. Am besten ist es, wenn der Untergrund so sauber und eben wie möglich ist. Außerdem ist es sinnvoll, ausreichend Zeit einzuplanen, weil sich manche Bodenbeläge vor dem Verlegen ungefähr ein bis zwei Tage in Räumen akklimatisieren müssen. Manchmal kann man auch den alten Bodenbelag wiederverwenden. Hier muss man nur aufpassen, weil es dabei einiges zu beachten gibt. Zum Beispiel kann sich durch einen neuen Bodenbelag sowie der zu empfehlenden Trittschalldämmung der Bodenaufbau erhöhen. Das führt dann wiederum dazu, dass Rahmen sowie Türen gekürzt oder angepasst werden müssen. Wenn der alte Bodenbelag beispielsweise ein Teppichboden ist, wird der Kleber dort nicht auf Dauer halten. Wenn man dann beispielsweise Laminat oder Parkett auf einem alten Teppichboden verlegt, könnte es später zu Problemen kommen.

Vor dem Verlegen sicherstellen, ob man an alles gedacht hat

Bevor man mit dem Verlegen des neuen Bodenbelags anfängt sollte sichergestellt sein, dass man alles nötige dafür (das richtige Werkzeug usw.) zur Hand hat. Außerdem werden in der Regel auch noch neue Sockelleisten benötigt.

Wissenswertes zu den Sockelleisten

Sockelleisten werden auch umgangssprachlich Fußleisten oder Scheuerleisten genannt. Sie bilden den Übergang zwischen Fußboden sowie Wand. Die Leisten bilden Quasi den Rahmen für den neuen Boden. Ähnlich, wie der Bilderrahmen ein Bild richtig zum Wirken bringt. Dazu werden durch diese Leisten Dehnungsfugen zwischen Wand und Boden verdeckt und die Wand vor Verschmutzung und Stößen geschützt. Unter einer Sockelleiste kann man aber auch unschöne Kabel verbergen.

Es gibt eine große Fülle an Fuß-/Sockelleisten. Man findet Fußleisten in weiß und natürlich auch noch in den unterschiedlichsten Farben sowie Materialien und Formen. Dazu kann man solche Leisten noch auf verschiedene Arten an den Wänden befestigen.

Verständlicherweise wählen viele Menschen ihre Sockelleisten von der Farbe und vom Material her passend zum neuen Boden aus. So werden beispielsweise zu einem Vollholzparkett eher Sockelleisten aus dem gleichen Vollholz ausgesucht werden. Sockelleisten können aber auch einen farblichen Kontrast zum Boden bilden und dadurch als gestalterisches Mittel eingesetzt werden. Oder man passt die Leisten in Farbe und Formen Zimmertüren an. Man sieht, es gibt also einige Kombinationsmöglichkeiten.

Wenn es sich um einen gefliesten Boden handelt, redet man in der Regel nicht von Sockelleisten, sondern von sogenannten Riemchen aus Fliesen. Man fertigt diese dann aus den gleichen Fliesen an, die verlegt wurden. Man findet Fußleiten u.a. noch aus Metall, Kork und Kunststoff. Und für Teppichböden gibt es dann noch besondere Sockelleisten.

Beispiele für Bodenbeläge:

Laminat

Abhängig vom Hersteller, wird Laminatboden ähnlich wie Parkettboden verlegt. Heutzutage nutzt man dafür meistens modernes Klick-Laminat oder eben Klick-Parkett. Dabei werden die einzelnen Elemente an Nut und Feder einfach ineinandergeschoben und so fest miteinander verbunden. Klick-Laminat kann man auch problemlos wieder entfernen und man kann es direkt auf dem alten Bodenbelag verlegen, ohne dass man diesen entfernen muss. Gerade wenn man die Wohnung als Kapitalanlage sieht und vielleicht wechselnde Mieter hat, eine besonders praktische Variante.

Vinylböden

Vinylböden kann man ebenfalls in der praktischen Klick-Variante erhalten und hervorragend auf Altboden verlegen. Mit einem Teppichmessers kann man das Material zurechtschneiden und anschließend schwimmend verlegen.