Schlafzimmer renovieren: So gelingt’s

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Das Schlafzimmer bildet oft den wertvollen Mittelpunkt in den eigenen vier Wänden, denn dieser Ort ist der, an dem man sich von einem anstrengenden Tag erholen kann. Doch was ist, wenn man sich gerade in diesem Raum nicht mehr wohlfühlt? Dann wird es Zeit, den Heimwerkerkasten aus dem Keller zu holen: Es wird renoviert!

Renovieren mit Struktur

Bevor man allerdings tätig wird, ist es wichtig, sich einen ungefähren Plan zu erarbeiten, wie die Umgestaltung verlaufen soll. Dieser sollte auch so strukturiert wie möglich umgesetzt werden. Zum Schluss die Wandfarbe zu streichen, nachdem die neuen Möbel gerade aufgebaut sind, wäre viel mehr Zeitaufwand als nötig.

Kreativ nach dem „Kreatief“!

Es kann natürlich sein, dass man zu Beginn noch keine genaue Vorstellung hat, wohin die Reise gehen soll. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten, um kreativ zu werden. Durch sogenannte Moodboards und Collagen kann man wunderbar Ideen und neue Inspirationen sammeln, wie der zukünftige Rückzugsort aussehen soll – und das ohne großen Zeitaufwand.

Bilder von verschiedenen Möbelstücken, Farben sowie Gegenständen können hilfreich sein. Auch ein Vorab-Besuch im Möbelgeschäft verleiht einem einen ganz anderen Blickwinkel. So formt sich in unserem Unterbewusstsein eine Vorstellung davon, was man sich wünscht und wie das Schlafzimmer nach dem Renovieren wirkt.

Mehrere Teilschritte führen zum Ziel

Hat man dann einmal angefangen, fallen einem immer wieder neue Dinge ein, die man ebenfalls renovieren könnte. Das hat schnell zur Folge, dass die eigene Wohnung oder das Haus schnell zu einer Großbaustelle ausarten kann. Um das zu vermeiden, ist es wichtig, die Renovierung eines Raums gezielt im Blick zu behalten. Diese kann in mehrere Teilabschnitte unterteilt werden, um sie dauerhaft zu fokussieren und effektiv daran zu arbeiten.

 

Farben und Beleuchtung

Im Schlafzimmer gilt: Je ruhiger, desto besser. Das betrifft auch die Farben, die für die räumliche Gestaltung genutzt werden. Farben wirken sich tatsächlich sehr auf das Unterbewusstsein aus – man sollte also immer im Hinterkopf behalten, dass man sich in diesem Zimmer entspannen und so neue Energie tanken will: Eine intensive Wandfarbe, wie beispielsweise Rot, würde zu viel Unruhe in den eigentlichen Entspannungsort bringen. Eine Empfehlung besteht darin, stattdessen lieber auf warme, gedeckte Töne zurückzugreifen, um eine wohnliche und vor allen Dingen gemütliche Atmosphäre zu schaffen. Diese haben zusätzlich den Vorteil, dass man sich nicht so schnell an ihnen satt sieht.

Auch die Beleuchtung spielt in der Raumgestaltung eine wesentliche Rolle. Zu grelle Leuchtmittel können uns eher wach halten, als uns zum Einschlafen zu bringen. Lampen, die man dimmen kann, sind sehr vorteilhaft. Auch mehrere kleine Lichtquellen eignen sich für das Schlafzimmer wunderbar.

Dekoration im Schlafzimmer

Es ist geschafft und die Renovierung fertiggestellt. Nun geht es daran, den Raum anhand der Dekoration den letzten Schliff zu verleihen. Hier gilt tatsächlich: Weniger ist oftmals mehr. Gerade im Schlafzimmer sollte man sich immer ins Bewusstsein rufen, dass dieser ein Ort der Ruhe ist. Zu viel Dekoration, die vielleicht auch nicht immer ganz harmonisch zusammenpasst, wirkt oftmals überladen. Das Mitbringsel aus dem Urlaub findet garantiert in einem anderen Raum Platz.

Das wichtigste Möbelstück im Schlafzimmer ist und bleibt das Bett. Außerdem sind ein Kleiderschrank, ein Nachttisch sowie eine Wäschetruhe völlig ausreichend.

 

Auch auf’s Innere kommt es an

Beim Renovieren des Schlafzimmers kommt es allerdings nicht nur darauf an, die Wände neu zu streichen oder neue Möbel aufzubauen, sondern auch darauf, was sich in den Schränken befindet: Platzen diese nämlich aus allen Nähten, drückt sich das wiederum auf unsere Stimmung aus. Man bekommt schnell das Gefühl, das vor der Renovierung präsent war: Man wird unzufrieden. Was dagegen hilft und sogar wahre Wunder wirkt, ist ein Fashion Detox, um Platz für Neues im Kleiderschrank zu schaffen.

Über die Autorin

Aileen Dawe arbeitet seit März 2020 für das Modehaus Eierund Hildesheim als Texterin für Content Marketing. Zuvor absolvierte sie erfolgreich ihr Masterstudium mit dem Schwerpunkt Designwissenschaft und Marketing. Zusätzlich ist sie als freiberufliche Schmuckgestalterin tätig und liebt es, sich in der Schnittstelle zwischen Design und Marketing zu bewegen.