Pumpen – alte Arbeitszeugnisse der Welt!

Bild von Pashminu Mansukhani auf Pixabay

Die Pumpe gehört zu den ältesten Arbeitsmaschinen der Welt. In ihrer einfachsten Form dient sie dem Fördern von Flüssigkeiten beziehungsweise Fluiden sowie von Flüssigkeits- / Feststoffgemischen (Pasten), deren Bewegungsenergie in Antriebsarbeit umgewandelt wird. Im Gegensatz zu Pumpen arbeiten Verdichter oder Kompressoren mit Gasen, zum Beispiel der Luft, um diese zu komprimieren und damit mehr Energie zu erhalten. In diesem Zusammenhang sind die Verdichter oder Gebläse nichts anderes als Strömungsmaschinen.

Technisch betrachtet werden Pumpen nach der Art ihrer Förderung unterteilt. Die sogenannten Strömungspumpen fördern zumeist flüssige Medien aufgrund von Strömungsmechaniken, die einen Durchfluss zur Folge haben und deren Rückstoß durch Rückschlagventile und andere Komponenten verhindert werden kann. Im Gegensatz dazu arbeiten Verdrängerpumpen mit geschlossenen Pumpenkörpern, die in ihrem Volumen einen Unterdruck erzeugen und somit Flüssigkeiten ansaugen können. Dabei ist die Grundvoraussetzung der Förderhöhe, der der Schwerkraft entgegenwirkt und abhängig von der Dichte des Mediums sowie dem Luftdruck ist. Schwengelpumpen, die in ihrer Funktionsweise schon über eine 300-jährige Geschichte verfügen, gehören ebenso zu den Verdrängerpumpen und sind als nostalgisches Beiwerk noch heute in vielen Gärten erhalten.

Die Reinigung von Kraftstoff und Öl kontaminiertem Wasser!

Um eine Pumpe zu betreiben, wird entweder mechanisch Handarbeit oder andere Arbeit in Form einer Strömung verrichtet beziehungsweise für ihren Betrieb Strom. Kleine Pumpen, wie Kompressoren oder andere Strömungspumpen können auch als Aufsatz einer Akkubohrmaschine dienen, um zum Beispiel Teichwasser aus dem Teich zu befördern. Empfehlenswert ist oftmals ein professioneller Zellenaustausch bei Werkzeugakkus, um im Herbst zum Beispiel einen Teich winterfertig frostfrei zu machen.

Selbst eine Spezialpumpe, wie die Bilgenwasserpumpe kann heutzutage mit 12 Volt betrieben werden und dient dazu eingedrungenes Leckwasser, das sogenannte Bilgenwasser beziehungsweise die Kieljauche aus dem Schiffkiel zu entfernen. Diese Pumpe gehört laut der Resolution MEPC 107(49) der International Maritime Organization zur Ausrüstung innerhalb der Zwölfmeilenzone, in der kein Wasser mit einem Ölgehalt über 15 ppm in die See eingeleitet werden darf. Gleiches gilt für Wasserschutzgebiete, in deren Umfeld sogar nur eine Konzentration von 5 ppm erlaubt ist. Die Europäische Union hat die Bilgenpumpe deswegen zur Sicherheitsausrüstung an Bord eines Schiffes erklärt, um die Gefahr der Schädigung elektrischer und elektronischer Bauteile zu unterbinden.

Die Lenzpumpe ein Filter für eine bessere Umwelt!

Neben dem Erhalt der Artenvielfalt im Wasser und zu Land arbeitet die Bilgenwasserpumpe mit einem Bilgenwasserschutzfilter, der als Ölabscheider das Wasser vor Verunreinigungen wie Kraftstoffe, Öle und andere Chemikalien reinigt. Dabei arbeitet der Filter nach dem Prinzip der Phasentrennung von Flüssigkeiten, Gasen und Feststoffen und macht sich deren Dichteverteilung im Raum zunutze.

Flüssigkeiten, Feststoffe und Gase ordnen sich gemäß ihrem Dichteverhältnis entsprechend in Schichten an. Bei einem Öl/Wasser oder Benzin/Wassergemisch kommt es zu keiner Vermischung beider flüssiger Komponenten aufgrund der polaren und elektrischen Eigenschaften des Wassers gegenüber den unpolaren Fettsäureketten der Öl- bzw. Fettmoleküle. Der Lenzfilter macht sich diese Eigenschaft zunutze und trennt den auf dem Wasser schwimmenden Kraftstoff durch Abscheidung. Dazu wird ein hochkomplexes Material verwendet, welches aufgrund seiner Oberflächeneigenschaften das Öl anzieht und bindet.

Demgegenüber wird zur Reinigung großer Ölteppiche oder anderer chemischer Substanzen im Wasser ein synthetisches Wachs verwendet. Diese Form von hydrophober Wachswatte zieht unpolare Flüssigkeiten an und stößt polare Flüssigkeiten wie Wasser ab. Das Wachs verfügt zudem über eine sehr hohe Adsorptionsfähigkeit.

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