Nützliches für den heimischen Werkzeugkasten

Arbeitserleichterung und Zeitersparnis durch Akkuschlagschrauber

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Akkuschrauber bringen den Handwerker und dem Heimwerker eine deutliche Arbeitserleichterung und eine erhebliche Zeitersparnis. Eine Variante mit einem hohen Drehmoment ist der Akkuschlagschrauber. Dieses Werkzeug ist mit einer Mechanik ausgerüstet, die die Drehbewegung in Form von Schlägen an die Schraube oder Mutter weitergibt.

Die Wirkung ist mit der Wirkung des Hammerschlags gegen einen Schraubenschlüssel vergleichbar, dem sich eine festsitzende Schraube widersetzt.
Der Markt hält ein großes Angebot an Akkuschlagschraubern bereit. Die Suche nach dem geeigneten Gerät ist deshalb manchmal etwas schwierig. Die Auswahl richtet sich vor allem nach dem Zweck, für den das Werkzeug gebraucht wird.

Einsatzgebiete der Akkuschlagschrauber

Ein Akkuschlagschrauber eignet sich für Arbeiten, bei denen festsitzende Schrauben und Muttern gelöst werden müssen, bei denen Schrauben und Muttern fest angezogen werden sollen und bei denen eine große Zahl an Schrauben in Holz oder Kunststoff einzubringen sind.
In Kfz-Werkstätten leisten Akkuschlagschrauber gute Dienste beim Lösen von Radmuttern. Das ist auch bei der Demontage von Maschinenteilen der Fall. Beim Festziehen von Schrauben und Muttern sind oft vorgeschriebene Drehmomente zu berücksichtigen. Deshalb ist beim Einsatz von Akkuschlagschraubern für Montagearbeiten an Fahrzeugen und Maschinen ein hohes Maß an Umsicht erforderlich. Ein zu hohes Drehmoment kann zu Rissen in den Verbindungselementen führen, die zunächst unbemerkt bleiben und im späteren Betrieb zu schweren Folgeschäden führen können. Das Drehmoment des verwendeten Gerätes sollte unterhalb des vorgeschriebenen Wertes liegen. Die sichere Einstellung erfolgt am Ende der Arbeiten mit einem Drehmomentschlüssel.
Im Trockenbau, bei Dachdeckerarbeiten, beim Möbelbau und im Gerätebau werden häufig viele selbstschneidende Schrauben mit Gewinden für Holz, Spanplatten, Kunststoffe oder Bleche verarbeitet. Akkuschlagschrauber, die dabei eingesetzt werden, sollten für den Dauergebrauch geeignet sein. Ein Schnellladegerät und eine zweiter Akku helfen, lange Arbeitsunterbrechungen zu vermeiden.

Auswahlkriterien für Akkuschlagschrauber

Bei der Auswahl des geeigneten Akkuschlagschraubers helfen die technischen Daten der Hersteller weiter. Viele Internetplattformen bieten Filter an, mit denen die Suche gezielt nach Leistungsparametern eingegrenzt werden kann. Zum Beispiel enthält der Filter für Akkuschlagschrauber im Contorion-Onlineshop die Auswahlkriterien maximales Drehmoment, Akkukapazität, Akkuspannung und Schlagzahl.
Das maximale Drehmoment wird in der Maßeinheit Newtonmeter, kurz Nm, angegeben. Es gibt darüber Auskunft, wie fest Schrauben oder Muttern angezogen werden und wieviel Kraft für das Lösen zu Verfügung steht. Einen Anhaltspunkt liefern die von den Kfz-Herstellern vorgegebenen Drehmomente für die Befestigung der Radmuttern. Sie liegen je nach Fahrzeugtyp zwischen 85 Nm und 200 Nm.
Die Akkuspannung in Volt, kurz V, ist ein Maß für den Energielevel, der für die Arbeit zur Verfügung steht. Akkuschlagschrauber werden in der Regel mit Spannungen zwischen 3 V und 18 V betrieben.
Mit der Akkukapazität wird die Ladungsmenge eines Akkus beschrieben. Sie ist dafür ausschlaggebend, wie lange das Gerät eingesetzt werden kann, bevor es wieder aufgeladen werden muss. Die Betriebsdauer ist davon abhängig, wie stark das Gerät im Einsatz beansprucht wird. Die Maßeinheit der Akkukapazität ist die Amperestunde, kurz Ah.
Zu den technischen Daten gehört das Gewicht des Gerätes. Besonders bei Arbeiten mit engen Raumverhältnissen oder über Kopf und bei länger dauerndem Einsatz beugen leichte Akkuschlagschrauber einer Überanstrengung vor.