Rund ums Thema Sicherheit in den eigenen vier Wänden

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Abbildung : Die Einbruchsstatistik zeigt ein gefährliches Wachstum von zehn Prozent in nur einem Jahr. Welche Maßnahmen die Deutschen einleiten können, um sich zu schützen, verrät dieser Beitrag.

Rund ums Thema Sicherheit in den eigenen vier Wänden

Die Deutschen haben Angst. Warum sie sich fürchten, kann die unterschiedlichsten Gründe haben. Die einen fürchten sich vor dem Alter oder der damit vielleicht verbundenen Altersarmut. Andere schreckt der Terror. Wieder andere fürchten sich vor den scheinbar unkontrollierten Flüchtlingsströmen, die nicht enden wollten. Gegen all diese Ängste gibt es ganz unterschiedliche Optionen, um diese aus der Welt zu schaffen. Welche Optionen es gibt, sich in den heimischen vier Wänden sicherer zu fühlen, verrät dieser Ratgeber.

Wie sicher oder unsicher ist es in Deutschland eigentlich?

Zieht man zur Beantwortung dieser Frage die Polizei als Informationsquelle zur Rate, zeigt die Polizeistatistik 2015 erschreckende Zahlen: 167.136 Einbrüche wurden im Jahr 2015 in Deutschland verübt. Dabei wurde ein Schaden von 440,8 Millionen Euro verursacht. Und das Schlimmste kommt noch, denn: Die Zahl der Einbrüche ist im Vergleich zum Vorjahr um knapp zehn Prozent gestiegen.

      • Im Jahr 2014 wurden 152.123 Einbruchsdelikte erfasst. Im Jahr 2015 waren dies 9,9 Prozent mehr: 167.136.
      • Bei über 40 Prozent sind die Einbrecher im Versuch gescheitert. Das ist zurückzuführen auf immer bessere Sicherheitstechniken, die heute nachgerüstet und eingebaut werden.
      • Traurige Spitzenreiter der Einbruchs-Bilanz sind Bremen, Berlin und Hamburg. Auch in Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und im Saarland wird vergleichsweise häufig eingebrochen. In Sachsen, Thüringen und in Bayern hingegen gibt es die niedrigsten Einbruchsraten.
      • Welche Sicherungsoptionen gibt es rund ums Haus?

Wenn es um die Absicherung der Familie und des Hab und Gutes geht, gibt es eine Reihe von Optionen, wie etwa einbruchhemmende Türen, Fenster, Rollläden oder Gitter sowie Nachrüstprodukte wie Profizylinder, Einsteckschlösser und Schutzbeschläge. Eine Übersicht über alle entsprechend zertifizierten Produkte stellt die Polizei Bayern hier online bereit. Wer darüber hinaus auf eine lautstarke Absicherung mit Hilfe einer Alarmanlage setzen möchte, sollte sich vor der Anschaffung einer entsprechenden Gerätschaft mit den Antworten auf diese Fragen auseinandersetzen:

      • Welches Wohn- (oder Gewerbe-)Objekt soll mit Hilfe einer Alarmanlage abgesichert werden?
      • Wo befindet sich das abzusichernde Objekt?
      • Welche Variante der Absicherung soll angebracht werden (Videoüberwachung, Brandüberwachung, Raumüberwachung, Außenüberwachung)?
      • Wie groß ist die Gefahr, dass ausgerechnet das eigene Haus (bzw. das eigene Firmengebäude) ins Visier von kriminellen Banden kommen könnte?
      • Welche Form der Alarmverfolgung ist gewünscht?
      • Mit den Antworten auf diese Fragen im Gepäck, fällt die passende und ausführliche Beratung durch einen Fachmann um ein Vielfaches einfacher.

Die Indoor-Lösung: Wie schützt man sein Hab und Gut im Innenbereich?

Bankschließfach

Abbildung : Ob der Tresor die sicherere Option ist, um das Hab und Gut zu schützen …

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Abbildung : … oder das Schließfach bei einer Bank, ist letztlich eine Frage des Glaubens. Denn der Glaube daran, wo das Hab und Gut sicherer ist – bei der Bank oder zuhause – wird die passende Option aufzeigen.

Natürlich schützen alle bereits genannten Varianten zunächst einmal davor, dass ein Fremder ungefragt in den Wohnraum (oder die Gewerbeimmobilie) eindringen kann. Was aber, wenn die Einbrecher bereits in den Innenraum vorgedrungen sind? Auch dann gibt es noch Sicherungsmaßnahmen, die vor weiteren Schäden schützen können.

      • Tresore und Safes machen es den Verbrechern vergleichsweise schwer, die wichtigsten Wertsachen einfach so mitgehen zu lassen. Welche Variante hierbei die richtige Wahl ist, ist letztlich auch abhängig von der Nutzung und dem, was im Tresor oder Safe aufbewahrt werden soll. Wer sich Gedanken um die Unterlagen in der Gewerbeimmobilie macht, braucht einen größeren Tresor, in dem nicht nur eine Geldkassette Platz findet, sondern auch Ordner und andere wichtige Dokumente. Im Privatbereich werden in erster Linie Geld, Papier und Schmuck im Tresor untergebracht. Grundsätzlich wird im Onlineshop für Tresore mit Blick auf die Ausführung unterschieden. Diese reicht von leicht bis schwer/massiv. Auch gibt es unterschiedliche Widerstandseinheiten, die unter anderem als Typenbezeichnung vermerkt sind. Welche Variante einziehen darf, hängt auch von der Wohnsituation ab. In einer Mietwohnung ist die feste Verankerung des Tresors undenkbar. In der Eigentumswohnung oder dem Haus ist dies eine durchaus gängige Option.
      • Wer gar nicht erst etwas Wertvolles in den eigenen Räumen haben möchte, entscheidet sich in der Praxis häufig für ein Schließfach. Wer sich um die Verschwiegenheit der Bankmitarbeiter sorgt, dem sei gesagt: Diese haben keine Kenntnis dessen, was sich im Schließfach befindet. Allerdings weisen Verbraucherschützer auch darauf hin, dass nicht jedes Bankschließfach von Grund auf (gut) versichert ist. Hier darf ein prüfender Blick ins Kleingedruckte keinesfalls fehlen.
      • Wer sich weder für einen Tresor entscheiden möchte, noch ein Schließfach anmieten will, der greift häufig zu irrwitzigen Verstecken. Allerdings sind diese den Ganoven meist ohnehin bekannt. Die Sockenschublade, die Matratze oder ähnliche vermeintlich heimliche Verstecke werden nicht selten zu allererst durchsucht. Die Verstecke zu dokumentieren, ist im Übrigen fast so unsinnig, wie die Passworte zum Tresor an die Pinnwand zu hängen.
      • So kommen die Hausbesitzer mit Ideen zum Schutz im Innen- und Außenbereich auch immer häufiger zu der Entscheidung, dass ein Tresor die beliebteste Schutzeinrichtung zuhause ist. Kein Wunder, geht der Trend doch ganz generell dahin, dass die Deutschen ihr Hab und Gut gerne um sich haben. In einem Tresor im Haus oder im Betrieb geht diese Idee mit Sicherheit auf.

Abbildung 1: pixabay.com © TheDigitalWay (CC0 Public Domain)

Abbildung 2: pixabay.com © stevepb (CC0 Public Domain)

Abbildung 2: pixabay.com © Klarinette71 (CC0 Public Domain)

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