Die Klassiker des Eigenheims – Rollläden

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Die Rollläden an den Fenstern sind heutzutage kaum mehr wegzudenken. Während es früher noch die klassischen Fensterläden aus Holz waren, erfüllen heute Rollläden die zahlreichen Schutzfunktionen – auch als vollautomatisches System und zusätzlich als Gestaltungselement an Fassaden. Sie können auch Atmosphäre und Lichtstimmung der Innenräume in feinen Nuancen oder großen Gesten verändern.

Rollläden sind der Klassiker für das Eigenheim und mehr als nur ein Sichtschutz. Denn komplett heruntergefahrene Außenrollläden erhöhen im Winter die Temperatur im Innenraum und tragen damit zur Energie- und Heizkosteneinsparung bei. Im Sommer halten Rollläden starke Sonneneinstrahlung wirksam ab und die Räume sind dadurch auch im Hochsommer angenehm temperiert. Ein geschlossener dichter Rollladen bietet außerdem Sichtschutz, schützt die Privatsphäre vor neugierigen Blicken und dämpft unangenehme Außengeräusche. Heruntergelassene Rollläden schützen zwar nicht vor Einbrechern, aber sie sind auf jeden Fall ein Sicherheitsaspekt und stellen eine zusätzliche Barriere für Einbrecher dar.

Ein Rollladen kann sich je nach Wunsch oder Bedarf als gestalterisches Element in die Hausfassade oder auch nahezu unsichtbar einfügen. Heutzutage kann ein solcher Schutz genau den Anforderungen und Bedürfnissen des Hausbesitzers angepasst ausgewählt werden. Rollläden gibt es für alle Einsatzgebiete – beispielsweise auch mit Insektenschutz:

  • Dachfensterrollladen
  • Vorbau- und Außenrolladen
  • Aufsetzrollladen 
  • Renovierungsrollladen
  • Sicherheitsrolladen
  • Schrägrolladen

Entscheidend für die Auswahl des passenden Rollladens ist auch die Überlegung, ob man sie manuell betätigen möchte oder ob sie elektrisch heruntergelassen werden sollen. Wer ein paar Tage verreist, hat die Möglichkeit mit einer zusätzlich eingebauten Zeitsteuerung die Rollläden bei Abwesenheit herunterzufahren. Eine entsprechende Zentralsteuerung sorgt für das Herunterfahren einzelner Rollläden.

Einbau und Größe

Damit ein Rollladen genau zu Fenstern und Türen passen, wird er genau nach den vorgegebenen Maßangaben angefertigt. Dabei spielt es keine Rolle, ob er drei Meter breit sein oder ob er eine Fläche von mehreren Quadratmetern ausfüllen, und auch nicht, ob er rund oder eckig sein soll. Auch als Rolltore auf Betriebsgeländen oder an Garagen können Rollläden eingesetzt werden. Den Einbau von Rollläden übernehmen auf Wunsch auch Monteure.

Um den optimalen Rollladen in der passenden Größe zu finden, sind folgenden Maße entscheidend: Die Rollladenbreite entspricht immer der Fensterbreite, also dem Außenmaß des Fensters. Die Höhe hängt davon ab, ob es ein Aufsatz- oder ein Vorsatzrollladen werden soll und wo dieser montiert wird. Während bei einem Aufsatzrollladen wird die Höhe des Fensters plus der Höhe des Rollladenkastens gemessen. Bei einem auf dem Mauerwerk montierten Vorsatzrollladen, ist die Höhe Nischenhöhe entscheidend zuzüglich der Höhe des Rollladenkastens. Zu der Nischenbreite werden 110 Millimeter addiert.

Hinweis: Ein Rollladen setzt sich grundsätzlich aus fünf Elementen zusammen: Das ist zum einen das sichtbare Teil, nämlich der Rollladenpanzer, dann die Rollladenwelle, der Rollladenkasten, der Rollladenantrieb sowie die sich an den Seiten befindlichen Führungsschienen.

Förderungen für bauliche Maßnahmen

Die Förderung von baulichen Maßnahmen zur Einbruchssicherung wurde im November 2015 in Kraft gesetzt. Mieter und Eigentümer können Zuschüsse bis zu 1.500 Euro bei der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) für die Nachrüstung von einbruchhemmenden Fenster und Rollladen in Anspruch nehmen. Die Beihilfen können auch auf ein Geschäftskonto gezahlt werden, das sich problemlos auch für Selbstständige und auch ohne Schufa eröffnen lässt.

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