Der japanische Garten – ein Ort der Entspannung

 

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Bildquelle: ©Andrey B. Kostin/Shutterstock

Japanische Gärten kennen die meisten in der Miniaturausgabe als Deko-Artikel für die Wohnung. Doch auch im „richtigen“ Garten ist die Gestaltung nach japanischem Vorbild eine interessante Option. Wer sich so einen meditativen Rückzugsort anlegen will, kann hier erfahren, worauf es dabei ankommt.

Was macht den japanischen Garten so besonders

Ein japanischer Garten ist nicht nur optisch ansprechend, sondern wird im Buddhismus gezielt als Ort der Meditation eingesetzt. Dementsprechend besticht er durch klare Linien und Formen und kommt dabei ohne großen Schnickschnack aus. Zu viele rein dekorative Elemente würden schließlich nur ablenken.

Hauptsächlich besteht er aus vier Komponenten: Steinen, Wasser, Moos und Bäumen. Diese können, je nach Art des Gartens und der zur Verfügung stehenden Fläche in unterschiedlichen Konstellationen angeordnet werden.

Trocken- oder Teichgarten?

Wer viel Platz hat und seinem ganzen Garten fernöstliches Flair verleihen möchte, kann einen Teichgarten anlegen. Wie der Name schon sagt, ist das zentrale Element dabei ein künstlich angelegtes Gewässer. Oft wird zusätzlich auch ein kleiner Wasserfall eingebaut – in Japan ein Symbol für Erleuchtung. Auch kleine Bachläufe, die sich durch den Garten ziehen, sind denkbar.

Anstelle eines Teichs kann man aber auch großflächig Kies aufschütten. Der wird anschließend in Wellenformen geharkt, denn er steht symbolisch für Wasser.

Egal, für welche Variante man sich entscheidet: Man muss sich darüber im Klaren sein, dass ein japanischer Garten sehr viel Arbeit bedeutet – beim Anlegen genauso wie bei der Pflege.

Diese Pflanzen gehören in den Garten

Die Flora im Zen-Garten lässt sich wie oben erwähnt (nahezu) auf zwei Bestandteile begrenzen: Moose und Bäume. Neben dem obligatorischen Kies werden oft auch größere Steine verwendet, die mit verschiedenen Moosen bedeckt sind und so für ein variantenreicheres Grün sorgen.

Auch Bäume dürfen im japanischen Garten nicht fehlen. Traditionell werden am häufigsten Kiefern oder Buchsbäume verwendet. Um farbliche Akzente zu setzen, pflanzt man ab und zu auch kurzblühende Bäume wie eine Kirsche. Mit solchen bunten Elementen sollte man es aber nicht übertreiben.

Weder Baum noch Moos ist Bambus, und dennoch ist der bei der Gestaltung eines Zen-Gartens sehr beliebt. Das liegt einerseits daran, dass er einen asiatischen Touch verleiht und andererseits daran, dass es auch einige winterfeste Sorten gibt.

Der Kreativität freien Lauf lassen

Wie genau man die verschiedenen Elemente anordnet, ist natürlich eine Frage des persönlichen Geschmacks und der Phantasie. Auch einzelne Deko-Elemente wie eine Buddha-Statue können für eine besondere Note sorgen. Inspirationen für den eigenen japanischen Garten bekommt man auf jeden Fall auf einer der zahlreichen Gartenbau-Messen, die übers Jahr verteilt stattfinden. Ein Besuch auf einer solchen Veranstaltung lohnt sich auf jeden Fall. Neben tollen Ideen kann man sich dort auch wertvolle Tipps von Fachmännern holen.

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