LEDs gekonnt einsetzen – so erzeugen die kleinen Lämpchen Wohlbefinden und Stimmung im heimischen Garten

Gartenbeleuchtung mit LED's
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                          Bild: Commons.wikimedia.org ©PiccoloNamek (CC BY-SA 3.0)

 

LEDs im Garten

Durch die Hilfe von LEDs gewinnt der düstere Garten mit einigen wenigen Mitteln an Charme und Stimmung. Dafür können bereits ein paar Spots sorgen, die an den passenden Stellen arrangiert werden, beispielsweise in Form von dezenten Erdstrahlern oder einzelnen Punktstrahlern. Idealerweise wird die Planung der Lichtanlage direkt bei der Gartenplanung bedacht, so müssen im Nachhinein keine zusätzlichen Gräben gebuddelt oder Kabel verlegt werden. Wer hingegen erst später auf die Idee eines passenden Lichtkonzepts kommt, muss sich wohl oder übel mit einigen Extraarbeiten herumschlagen.

Die richtige Planung

Ob vom Profi geplant oder doch lieber selbst gemacht, die Gartenplanung bedarf einiger wichtiger Grundlagen, bevor es richtig losgeht. Eine Beratung beim Experten macht sich daher in jedem Fall gut, wenngleich sie auch nicht zwingend notwendig ist.

      •   Ausleuchten von Wegen
        • Grundsätzlich sollten der Hauseingang und der Weg dorthin gut ausgeleuchtet werden, aber auch zu Carport und Garage gehört eine ausreichende Beleuchtung. Sind im Garten darüber hinaus noch andere Wege vorhanden, bietet sich auch hier eine entsprechende Ergänzung an.
      • Sicherheitsmaßnahmen
        • An Stellen, wo ein sicheres Auftreten wichtig ist, also zum Beispiel bei Treppen, am Teich oder schwierigem Gelände, sind strombetriebene Lichter besser geeignet als solarbetriebene, denn letztere sind nach einigen trüben Tagen womöglich nicht mehr zuverlässig genug.
        • Stromkabel sollten zudem etwa 80 cm unter der Erde verlegt und Stolperfallen sollten in jedem Fall vermieden werden.
      • Qualität
        • Damit die Leuchten einwandfrei funktionieren und lange im Einsatz bleiben, sollten sie staubdicht, wasser- und spritzfest sein.
        • Auch das Siegel des TÜV bietet sich als Zeichen der Qualität an.
        • Die gewählten Lampen im Outdoorbereich sollten über das Zeichen „IP“ verfügen. Hier ist ein Mindestwert von 43 oder 44 empfehlenswert – ein Wert von 68 ist optimal, denn er bescheinigt, dass das Gerät selbst unter Wasser noch funktioniert.

Beleuchtung im und am Wasser

Selbst im Unterwasserbereich können LEDs problemlos befestigt werden, das zeigt schon das sicherlich bekannteste Beispiel, nämlich der beleuchtete Swimmingpool. Nutzer profitieren beim Umstieg auf LEDs nicht nur von einer beachtlichen Ersparnis, sondern können sich auch über hohe Lichtleistung, die lange Lebensdauer der LEDs und natürlich die vielen verschiedenen Varianten freuen. Einige Faktoren spielen bei der Wahl des richtigen Leuchtmittels dennoch eine Rolle:

      • Die Farbe und das Material des Beckens
      • Das gewünschte Lichtbild, also die Stärke und Farbe
      • Der Farbgebrauch in der direkten Umgebung
      • Die Größe und Tiefe des Beckens
      • Mithilfe eines guten Lichtkonzepts ist es so möglich, ein Schwimmbad in einer ganz besonderen Farbe erstrahlen zu lassen, bestimmte Stimmungen zu erzeugen oder dafür zu sorgen, dass Schwimmer jederzeit gut sichtbar sind.

Selbiges gilt aber auch für Teichanlagen, die künftig in der Dunkelheit erstrahlen sollen. Individuelle Illuminationen und Leuchten, die komplett mit Transformer geliefert werden, machen die Installation für Hobbygärtner mittlerweile sehr einfach, kein Wunder also, dass viele Gartenbesitzer ihre Teichanlagen dementsprechend illuminieren. Dezente Spots an Ufernähe können in der Regel auch problemlos im Wasser positioniert werden, direkt im Teich jedoch können sie dafür sorgen, dass die Fische durch das Licht irritiert werden – diese richten sich nämlich nach dem Licht, es sollte daher im Idealfall also wirklich nur von oben kommen und nicht etwa unten aus dem Zentrum des Teiches. Darüber hinaus benötigen die Tiere mindestens eine Stelle, an der ihre Nachtruhe nicht gestört wird, daher bieten sich auch Lampen an, die entweder nicht so wattstark sind oder keinen Schein nach unten werfen.

Die Anbringung

Die Anbringung der zahlreichen LED-Formate ist in der Regel sehr einfach und schnell erledigt, da die Lampen meist nur über die Steckdose angeschlossen werden müssen. Lediglich bei Led-Strips sollte das Leuchtband vor der Montage entlang des Klebebandes gerollt werden, damit der Effekt im Vorfeld geprüft werden kann. Dies empfiehlt sich insofern, da die besten Klebestellen nicht automatisch auch den größten Effekt mit sich bringen und außerdem sollte idealerweise wirklich nur das Licht zu sehen sein, falls die Strips beispielsweise als indirektes Licht hinter einem Schrank fungieren. Wer die Länge des Strips anpassen möchte, sollten bei einer Kürzung darauf achten, dass keine Ioden beschädigt werden. Normalerweise ist das Band dafür jedoch farbig gekennzeichnet. Soll es hingegen verlängert werden, so wird ein weiteres Band benötigt, welches mithilfe einer Steckverbindung angeklemmt werden kann. Wer bei der Anbringung anderer Leuchten wie beispielsweise LED-Panels oder Wand- und Bodenleuchten jedoch lieber auf der sicheren Seite sein möchte, kann bei etablierten Anbietern wie pur-led aber auch eine Fachberatung in Anspruch nehmen und hat so einen fachkundigen Helfer an der Seite. Angebote des Onlinevertriebs sind für Interessierte unter http://www.pur-led.de/LED-Panels/ zu finden.

Alternative Nutzung  von LEDs – das hält die Zukunft bereit

Alternative Nutzung von LEDs

Bild: Commons.wikimedia.org © Kalfatermann (CC BY-SA 3.0)

Selbst im gesundheitlichen Sektor sind LEDs mittlerweile durchaus gefragt, denn die kleinen Lämpchen sind laut Studien in der Lage Depressionen zu lindern, die Konzentration zu verbessern oder beim Einschlafen zu helfen. Sogenanntes biologisch wirksames Licht wird daher bereits von verschiedensten Herstellern angeboten, so bestätigt beispielsweise auch Osram, dass die Technik noch eine durchaus große Zukunft habe. Auf dem Markt verfügbar sind daher bereits spezielle Systeme, die am Abend einen höheren Rotanteil ausstrahlen und so beim Einschlafen helfen, während am Morgen eine Art konzentrationsförderndes Licht den Start in den Tag unterstützt. Attraktiv ist die Bereitstellung solcher Systeme für die Hersteller, da die Nachfrage der Verbraucher weniger stark von der Preisentwicklung der LEDs abhängt, so der Technikvorstand Osrams.


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Besonders aktuell ist derzeit jedoch die Zusammenarbeit zwischen dem Elektronikkonzern Phillips und dem Onlinedienst IFTTT, die gemeinsam Lampen mit Funk- und Internetanbindung auf den Markt brachten. Mithilfe einer einfachen Smartphone-App lassen sich die die Lampen daraufhin beliebig programmieren – der LED-Technik ist es zu verdanken, dass dabei rund 16 Millionen Farbnuancen genutzt werden können, die nicht nur für Spielereien, sondern auch für Wohlbefinden sorgen. Tageslichtsimulationen sollen demnach in der dunklen Jahreszeit gegen Depressionen helfen, während schlechte Frühaufsteher sich von langsam heller werdendem Licht wecken lassen können.

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