Die Vor- und Nachteile eines Fensterkonfigurators

 

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Ein Fensterkonfigurator kann die Planung von Renovierungsarbeiten erheblich erleichtern. Allerdings gehört auch einiges an Hintergrundwissen dazu, damit das selbstkonfigurierte Fenster auch wirklich alle erhofften Bedingungen erfüllt.

Warum einen Fensterkonfigurator verwenden?

Wird ein Haus komplett neugebaut, werden die Fenster von Anfang an nach Wunsch geplant. Moderne Materialien und Dreifachverglasung haben zum Beispiel dazu geführt, dass Fenster in den letzten Jahrzehnten immer größer wurden: Vollverglaste Wände nach Süden hin, die das tägliche Sonnenlicht bestens aufnehmen sind keine Seltenheit mehr. Bei einer Altbausanierung steht häufig der Wunsch nach größeren Fenstern im Mittelpunkt, damit mehr natürliches Licht in die Zimmer gelangt. Allerdings ist es oft schwierig, die Außenwände eines Hauses entsprechend umzugestalten und die Fensterlücken zu vergrößern. Tragende Elemente und Leitungen dürfen nicht beschädigt werden. Hier kann ein sogenannter Fensterkonfigurator zum Einsatz kommen: Mit diesem wird ein Fenster von Hand so konfiguriert, dass es der maximal nutzbaren Fläche in der Wand entspricht.

Dazu ermöglicht ein Konfigurator weitere individuelle Möglichkeiten für das eigene Fenster: Warum nicht gleich auf einen soliden Einbruchschutz setzen, um Langfingern den Zugang ins eigene Heim durch zerstörte Fenster zu versperren? Eine Renovierung ist außerdem eine gute Gelegenheit, um die neuesten Vorschriften zur Energieeffizienz umzusetzen und dauerhaft die Heizkosten zu senken. Statt im Handel mühsam nach dem perfekten Fenster in genau der richtigen Größe und aus dem richtigen Material zu suchen, wird das Fenster am heimischen PC perfekt zusammengestellt, bestellt und anschließend geliefert.

Wie funktioniert ein Fensterkonfigurator?

Die Konfiguration beginnt zunächst mit der Auswahl des gewünschten Materials. Soll es ein klassisches Holzfenster sein, ein Kunststofffenster oder ein PVC-Aluminium-Fenster? Wird ein Holzfenster gewählt, besteht in der Regel die Option, zwischen verschiedenen Holzarten wie Kiefer, Fichte und Eiche zu wählen. Weitere Konfigurationsmöglichkeiten bestehen für die Farbe des Fensterrahmens, die Öffnungsart und die Fensterform. Soll es ein einteiliges Fenster sein oder ein zweiteiliges Fenster, soll es ein zusätzliches Oberlicht geben und wenn ja, sollte dieses individuell geöffnet werden können? Soll es vielleicht ein Sondermodell sein, das oben abgerundet ist oder ein Dreiecksfenster um eine bestimmte Ecke im Treppenhaus besser zu beleuchten? Im nächsten Schritt kommen dann noch Angaben wie die Fenstergröße selbst und die Bautiefe hinzu.

Daran zeigt sich dann auch der Nachteil eines Fensterkonfigurators: Wer sein Fenster selbst am PC konfigurieren will, sollte einiges an Fachwissen mitbringen oder sich zumindest vorher gründlich online informieren, damit das bestellte Fenster keine Enttäuschung wird.</p>

Bild: ©istock.com/Stephan Zabel

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