Das Heim selbst einbruchsicher machen

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Wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden, nimmt die Zahl der Einbrüche drastisch zu. Doch auch im Sommer, wenn viele Deutsche sich im Urlaub befinden und ganze Häuser leer stehen, ergreifen Einbrecher ihre Chance. Besonders am späten Nachmittag und in der Nacht schlagen die Diebe zu.

Umso schlimmer ist es, wenn sich zu dieser Zeit auch noch Bewohner im Haus befinden. Um sich selbst und sein Zuhause vor Einbrechern zu schützen, gibt es diverse Maßnahmen. Dieser Artikel zeigt, wie sich das Zuhause selbst einbruchsicher machen lässt.

  Fenster sichern

Die Fenster im Erdgeschoss bilden eine bevorzugte Angriffsfläche für Einbrecher. Um das Eigenheim sicher zu machen, sollten diese mit einer Fenstersicherung versehen sein. Diese sorgt dafür, dass ein Aufhebeln nicht möglich ist. Zusätzlich können die Griffe gegen abschließbare Modelle ausgetauscht werden. Gerade bei den leicht zugänglichen und von außen eher verdeckten Fenstern sollten Hausbesitzer darauf achten, diese niemals offen zu lassen. Auch gekippt sind sie für Einbrecher ein leichtes Ziel. Diese nützlichen Tipps vom Schreiner helfen dabei, die Fenster zukünftig sicherer zu machen.

  Türen sichern

Laut einem Report der Deutschen Versicherer sind Wohnungseinbrüche ich den vergangenen fünf Jahren um ganze 35 Prozent angestiegen. Nicht selten verschaffen sich die Diebe durch das gezielte Aufhebeln von Eingangs-, Balkon- oder Kellertüren Zutritt in das Haus. Für die Bewohner ist es daher besonders wichtig, Türen immer zu verschließen. Ein einfaches Zuziehen ist nicht ausreichend. Zusätzlich können sie die Türblätter mit Holzplatten selbst verstärken und das eingebaute Schloss austauschen. Um wirklich sicher zu sein, sollten sie zu einem Zylinder- oder Einsteckschloss mit Mehrpunktverriegelung greifen. Dieses Schloss lässt sich nicht durch Gewalt öffnen.

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Verstärkte Türblätter erschweren Dieben das Aufhebeln der Tür

  Rollläden mit Bedacht schließen

Nachts sind Rollläden eine weitere Möglichkeit, das Haus vor Einbrechern zu schützen. Da diese zuerst den Sichtschutz und anschließend noch das Fenster öffnen müssten, verlieren sie viel Zeit. Tagsüber kann das Schließen der Rollläden jedoch ein fataler Fehler sein, denn es signalisiert nach außen: „Hier ist niemand zu Hause.“ Wenn sich die Eigentümer im Urlaub befinden, sollten sie bei automatischen Modellen diese so programmieren, dass sie tagsüber geöffnet sind. Alternativ kann auch ein Nachbar gefragt werden, ob er morgens die Rollläden öffnen und abends schließen würde.

  Alarmanlage einbauen

Eine Alarmanlage kann Einbrecher bereits von Anfang an abschrecken. Dabei sollte das Modell nicht nur die Eingangstür sichern, sondern auch alle zugänglichen Fenster und den Balkon. Die Gewerkschaft der Polizei rät davon ab, zu Bewegungsmeldern zu greifen. Das Licht würde bereits bei einer Katze anspringen, was die Hausbesitzer zusätzlich nervös macht. Zudem wäre der Einbrecher bereits recht nahe am Haus, sobald die Anlage ihn registriert. Optimal ist es, eine Dauerbeleuchtung mit Energiesparlampen herzustellen und das Gelände mit Kameras abzusichern. Hier gibt es alle Informationen zur Überwachungstechnik im Eigenheim.

  Wohnung beleuchten

Nicht nur wenn sich die Bewohner im Urlaub befinden, auch während er Arbeitszeit kann es vor allem in der dunklen Jahreszeit sinnvoll sein, das Zuhause mit Zeitschaltuhren zu versehen. Diese lassen sich so programmieren, dass in regelmäßigen Abständen verschiedene Räume beleuchtet werden. Dadurch erwecken Hausbesitzer den Eindruck, es wäre jemand zu Hause.

  Hecken und Bäume schneiden

Für Diebe ein besonders leichtes Ziel sind Häuser, die von der Umgebung abgeschirmt sind. Die hohe Hecke zum Nachbarn oder die verwilderten Bäume in Richtung Straße schaffen für den Hausbesitzer zwar Privatsphäre, rücken ihn jedoch auch in das Blickfeld der Einbrecher. Sicherer ist es daher, den Garten regelmäßig zurückzuschneiden. Dieser Artikel erklärt, wann und wie Bäume und Sträucher geschnitten werden.

Pixabay.com © TheDigitalWay (Pixabay-Lizenz)

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