Dachboden ausbauen – das sollte beachtet werden

 

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Bildquelle: Fotolia.com #80273399 | Urheber: KOKALA VIEW

In vielen Häusern erlaubt die Dachkonstruktion eine Nutzung des darunter liegenden Raumes zu Wohnzwecken. Zwar ergeben sich durch die schrägen Wände Einschränkungen in Bezug auf die Stellfläche. Dies kann jedoch mit flachen Möbeln und kreativen Einrichtungsideen ausgeglichen werden.

Die Räume unter dem Dach wirken häufig sehr gemütlich und haben einen besonderen Charme. Bei vielen Häusern ist der Ausbau des Dachbodens jedoch nicht vorgesehen. Oftmals gibt es eine ausklappbare Treppe, über die der Raum unter dem Dach zum Zwecke von Reparaturarbeiten erreicht werden kann. Auch als Abstellfläche wird der Raum gern genutzt. Ist der Platz im Haus jedoch begrenzt, empfiehlt sich ein Ausbau des Dachgeschosses um zusätzliche Wohnfläche zu schaffen. Es kann als Wohnraum, Schlaf-oder Gästezimmer, aber auch als Büro genutzt werden. Der Umfang des Ausbaus ergibt sich aus dem Zustand des Dachbodens. Oftmals ist es notwendig, eine gut begehbare Treppe und Fenster einzubauen. Der Dachboden muss an die Heizungsanlage angeschlossen und gut isoliert werden. Auch ein neuer Fußboden und die Verkleidung der schrägen Decke und der Wände gehört zu einem umfassenden Dachbodenausbau dazu.

Eine gute Planung als Grundlage für das Bauvorhaben

Im ersten Schritt ist es wichtig, den Dachboden in seinem aktuellen Zustand zu analysieren. Das Ziel ist die Feststellung, welche Einbauten unverändert bleiben können und was erneuert werden muss. Bei älteren Häusern ist der Dachboden häufig in einem rohen Zustand. Dies bedeutet, dass die Dachziegel sichtbar sind, dass es nur ein einfaches kleines Fenster für den Lichteinfall gibt und ein provisorischer Fußboden eingebaut ist. Es gibt keine gut begehbare Treppe. Bei diesen Bauten wurde die Decke des darunter liegenden Geschosses isoliert, damit die Heizungswärme nicht durch das Dach entweichen kann.
Bei einem derartigen Totalausbau ist es wichtig, dass hochwertige Baumaterialien verwendet werden. Eine umfassende Beratung bekommen Kunden bei einem Fachbetrieb wellker.eu, der gleichzeitig Baustoffe für den Dachausbau anbietet.

Sanierung auf energetische Aspekte prüfen

Der Ausbau des Dachgeschosses wird mit dem Einbau einer Treppe und der Fenster begonnen. Dabei sollte die Nutzung des Raumes bereits im Groben geplant sein, um die Fenster an der richtigen Stelle zu positionieren. Wichtig ist, dass der Raum von dem natürlichen Tageslicht auch in den Winkeln unter dem Giebel gut ausgeleuchtet wird.
Die Sanierung des Fußbodens oder ein vollkommen neuer Aufbau sollten im zweiten Schritt geplant werden. Dabei können verschiedene Materialien zum Einsatz kommen. Ist eine Fußbodenheizung geplant, wird diese integriert und an die Heizungsanlage angeschlossen. Andernfalls benötigt ein Heizkörper Platz an einer freien Wand. Er sollte so platziert werden, dass das Aufstellen der Möbel nicht beeinträchtigt oder gar behindert wird. Im Anschluss wird die Elektrik im Raum verlegt. Licht und die Platzierung der Steckdosen erfordern ebenfalls eine sehr gute Planung.
Sehr wichtig ist die Isolierung des Daches. Dazu können vorgefertigte Bahnen als Glaswolle verwendet werden. Diese sollten ausreichend stark und hochwertig verarbeitet sein. Mit einem speziellen Aluminiumband werden die Bahnen verklebt. Anschließend erfolgt die Verkleidung mit Holz oder Gipskarton. Auch Trennwände sollten aus Gipskarton gefertigt werden. Bei der Verwendung von Beton kann das Gewicht zu hoch und das Dach einer großen Belastung ausgesetzt sein. Im letzten Schritt erfolgen die Malerarbeiten. Danach kann der Raum eingerichtet werden.

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