Alte Stühle restaurieren

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Die Restauration alter Möbel ist eine knifflige Angelegenheit. Doch um dem Ikea-Einerlei zu entfliehen, nehmen viele Bastler diese schwierige Aufgabe gerne auf sich. Die Vorteile einer fachmännischen Restauration liegen auf der Hand: Zum einen erhält man auf diese Weise ein ansehnliches Unikat und zum anderen lässt sich so auch richtig Geld sparen!

Tipps zur Möbelrestauration

Zu den innovativsten Wohnideen gehört sicherlich die Restauration eines sehr alten, schönen Holzmöbels, welche auch auf dem Einrichtungsportal julias-wohnideen.de anschaulich und detailreich thematisiert wird. Der Stuhl der Urgroßmutter ist vielleicht das Paradebeispiel für ein Möbelstück, das einer Restauration bedarf. Derart altes Sitzmobiliar wackelt ja ganz gerne mal ein bisschen und außerdem scheint der filigrane Stuhl meist nicht besonders stabil. Ein wackelnder Hocker lässt sich oftmals nicht ganz so leicht reparieren und wer zwei linke Hände hat, sollte den Stuhl vielleicht lieber einem Tischler oder Restaurator überlassen. Traut man sich doch an die Reparatur, verfährt man am besten wie folgt: Zunächst bohrt man ein Loch in die Problemverbindung und nimmt anschließend eine Kunststoffspritze zur Hand, um etwas Leim in die Öffnung zu spritzen. Um den Leim anschließend aushärten zu lassen, sollte das Bohrloch mit Plastilin oder Kitt verschlossen werden. Lockere Eckverbindungen werden mit dreieckigen Holzklammern verstärkt. Natürlich sollte dem Betrachter die nachträgliche Verstärkung nicht gleich ins Auge fallen! Komplizierter wird die Sache natürlich, wenn sich eine Demontage des jeweiligen Sitzmöbels nicht mehr verhindern lässt. Hier können auch irreparable Schäden entstehen und gerade ungeübte Hobby-Tischler sollten davon vielleicht lieber absehen. Die Oberfläche eines Stuhls sieht nach 120 Jahren natürlich auch nicht mehr aus wie der junge Morgen. Um diesen Umstand zu ändern, muss man das Holz zunächst abbeizen. Chemische Beizmittel können allerdings Fußböden nachhaltig schädigen und aus diesem Grund müssen in der Regel einige Vorkehrungen getroffen werden. Nimmt man die Restauration also in den eigenen vier Wänden vor, sollte man vorher Zeitungen auslegen und die Beine des Stuhls auf nicht mehr benötigte Backbleche oder Kuchenformen stellen. Bei der Restauration alter Möbel sind die chemischen Beizmittel den Schleifmitteln vorzuziehen, weil sie das Holz weniger angreifen. Die Beize wird vorsichtig mit einem Pinsel aufgetragen und problematische Stellen können beispielsweise mit einem Scheuerschwamm gesäubert werden.

Ein neuer Lack wirkt Wunder

Zunächst muss der Stuhl vollständig von Staub- und Farbresten gesäubert werden. Zu diesem Zweck taucht man am besten ein sauberes Tuch in eine Mischung aus Polyurethanlack und Lösungsmittel. Damit wischt man die Oberfläche des Stuhls ab. Die gesäuberte Oberfläche kann dann lackiert werden. Mit mattem oder Seidenglanzlack lässt sich übrigens leichter ein gutes Ergebnis erzielen als mit Hochglanzlack. Anschließend wird man Urgroßmutters Lieblingsstuhl vermutlich nicht wiedererkennen.

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