Alte Holzmöbel restaurieren

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Der eigene Geschmack und die Trends der Möbelindustrie sind in einem stetigen Wandel begriffen und was heute als chic gilt, ist morgen vielleicht schon wieder ein No-Go! Es gibt allerdings auch zeitlose Schönheit, die beispielsweise in einem von Hand gefertigten Holzmöbel von anno dazumal zu finden ist. Besonders schöne Stücke, die vielleicht nicht mehr ganz dem Zeitgeist entsprechen und der einen oder anderen Reparatur bedürfen, sollten nicht gleich auf dem Sperrmüll landen. Wenn der Lack langsam abblättert oder Kratzer im Holz zu finden sind, ist eine fachgerechte Restauration ein probates Mittel, um dem jeweiligen Möbelstück zu neuem Glanz zu verhelfen.

Schöne Antiquitäten restaurieren

Wer einige schöne Antiquitäten sein Eigen nennt, sollte diese natürlich auch pfleglich behandeln. Stühle, Tische und Schränke, die im alltäglichen Gebrauch langsam aber sicher verschleißen, brauchen irgendwann eine kleine Auffrischung. Zudem bietet die Restauration die Möglichkeit, eine kreative Umgestaltung der Möbel vorzunehmen. Man könnte beispielsweise die Farbe ändern oder mehrere Elemente miteinander kombinieren. Außerdem ist eine Restauration für den geübten Heimwerker vergleichsweise leicht durchzuführen. Ein Wandschrank, dessen Oberfläche mit den Jahren unansehnlich geworden ist, in dem der Holzwurm haust und der vielleicht auch über Stuckelemente verfügt, die sich bereits langsam ablösen, sind für die meisten Menschen ein Fall für den Sperrmüll. Doch das einstmals so schöne Stück könnte leicht wieder in seiner alten Schönheit erstrahlen! Zunächst wird die Holzoberfläche abgebeizt, um die ursprüngliche, natürliche Holzstruktur wieder herzustellen. Ein geeignetes Beizmittel, das tief in die Fasern eindringt und das Holz von den alten Öl- oder Alkydharzlacken befreit, findet man zum Beispiel im Baumarkt. Zumindest auf glatten Oberflächen kann man auf diese Weise die alten Farbschichten lösen und mit einem Spachtel entfernen. Besonders heikle Stellen, wie zum Beispiel kleinteilige Ornamente, müssen gegebenenfalls mehrfach mit dem Beizmittel behandelt werden, bevor sich auch die letzten Lackreste ablösen lassen. Im Anschluss folgt eine gründliche Reinigung der freigelegten Holzoberfläche. Hierfür sollte man am besten einen Lappen und Nitroverdünnung verwenden oder einfach herkömmliches Wasser, falls das ausreichen sollte. Der Nachteil der umweltschonenden Wassermethode: Das jeweilige Möbelstück muss anschließend mehrere Tage trocknen, bevor man mit der Restauration weitermachen kann. Zum Schluss muss die Holzoberfläche noch mit Schmirgelpapier gründlich abgeschliffen werden.

Neue Farbe für das alte Möbelstück

Als Grundierung erhält der alte Wandschrank nun einen Isolieranstrich mit einem sogenannten Bläueschutz, der zuvor nämlich mit dem Schmirgelpapier abgetragen wurde. Danach sollte man genau untersuchen, ob es vielleicht tiefere Kerben, Ritzen oder Astlöcher gibt, die man vor den Malerarbeiten noch spachteln muss. Nach dem Trocknen sollten diese Stellen erneut leicht abgeschliffen werden. Anschließend kann eine Lasur oder eine neue Lackfarbe aufgetragen werden.

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