Akkuschrauber-Test-Vergleich

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Ein Akkuschrauber gehört natürlich zur Standard-Einrichtung einer Heimwerker-Werkstatt. Deshalb lohnt es sich für den Heimwerker, sich einige Gedanken zur Wahl eines passenden Akkuschraubers zu machen. Denn es gibt mittlerweile eine große Auswahl an Geräten mit unterschiedlichen Leistungsdaten. Damit man hier das passende Gerät findet, ist ein Vergleich also notwendig.

Wichtig ist dabei, sich zunächst klar zu machen, in welcher Art und Weise der Akkuschrauber nach dem Kauf eingesetzt werden soll. Einige Heimwerker brauchen ihn nur für leichte Aufgaben, wie zum Verschrauben von Holzkonstruktionen oder Möbeln. Für diesen Fall reicht häufig schon ein günstiger Mini-Akkuschrauber. Sind dagegen auch anspruchsvollere Arbeiten geplant, ist ein leistungsstärkeres Modell sinnvoll. Wenn nicht definitiv klar ist, dass der Akkuschrauber nur für einfache Aufgaben eingesetzt wird, ist es empfehlenswert, sich mindestens für ein Modell der mittleren Klasse zu entscheiden.

Akkuschrauber-Test und Testbericht

Nachfolgend sollen die wichtigsten Kriterien vorgestellt werden, die beim Kauf eines Akkuschraubers unbedingt beachtet werden sollten. Anhand dieser Kriterien kann eine Kaufentscheidung später im Baumarkt selbst getroffen werden. Eine zusätzliche Orientierung können Akkuschrauber-Tests im Internet bieten.

  • Häufig unterschätzt wird die Bedeutung der Ergonomie. Um eine angenehme Bedienung zu gewährleisten, ist es wichtig, dass der Akkuschrauber bequem in der Hand liegt.
  • Natürlich sind auch Faktoren wie die Ladezeit bedeutsam. Idealerweise werden beim Akkuschrauber zwei Akkus mitgeliefert, sodass einer der Akkus während der Nutzung geladen werden kann. Generell sollte die Ladezeit so kurz wie möglich sein. Gleichzeitig ist es hier jedoch auch wichtig zu beachten, wie lange eine Ladung hält.
  • Hinsichtlich der Akkukapazität sind 1,3 bis 3 Ah üblich. Die Akkuspannung liegt normalerweise bei 3,6 Volt. Das ist zum Schrauben in jedem Fall ausreichend.
  • Auch der Drehmoment ist ein wichtiger Parameter in den Leistungsdaten, der entsprechend beachtet werden sollte. Je höher die Angabe in Newtonmeter ist, desto leistungsstärker ist das Gerät. Im Normalfall liegt dieser Wert bei 3 Nm, bei extrem leistungsstarken Geräten sind es 160 Nm.
  • Die Leerlaufdrehzahl liegt überlicherweise bei 210 Umdrehungen pro Minute.
  • Die meisten Geräte verfügen heute über einen Lithium-Ionen-Akku. Dieser hat den Vorteil eines geringen Eigengewichtes und den der Eigenschaft, sich nicht selber zu entladen. Ein geringer Nachteil ist die Haltbarkeit von nur 2-3 Jahren. Anschließend nimmt die Kapazität meist stark ab. Andere Akkutechnologien sind jedoch wegen der hohen Selbstentladung sehr unbeliebt.
  • Im Lieferumfang sollte ein stabiler Koffer und ein Zweitakku enthalten sein. Letzteres ist wie bereits erwähnt sehr wichtig, aber leider kein Standard.
  • Viele Heimwerker schlagen mittlerweile auch gerne bei Angeboten in Discounter-Märken wie Aldi oder Lidl zu. Diese bieten teilweise sehr preiswerte Akkuschrauber an. Grundsätzlich hat die Erfahrung hier jedoch gezeigt, dass die Haltbarkeit dieser Geräte in der Regel eher gering ist. Insofern ist ein solcher Kauf nicht unbedingt lohnenswert. Natürlich kommt es hier jedoch auch auf den Einzelfall an. Es kann sich lohnen, entsprechende Testberichte zu recherchieren und erst dann eine Kaufentscheidung zu treffen.
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