Renovierung oder Einzug – den richtigen Vinylboden für Zuhause finden

Vinylböden sind aufgrund ihrer zahlreichen Vorteile ein beliebter Untergrund für Wohnlandschaften. Das Material ist pflegeleicht, lässt sich ohne Profi verlegen und die Designauswahl ist enorm. Trotz langer Liste an positiven Aspekten muss die Entscheidung gut überlegt sein. Schließlich bereitet nur ein bedarfsgerechter Bodenbelag dauerhaft Freude. Wichtige Eigenschaften und Fakten in diesem Kaufratgeber!

Inhaltsstoffe, Aufbau und Entwicklung

Vinylböden werden aus Polyvinylchlorid (PVC) hergestellt und sind die Nachfolger der alten PVC-Böden. Sie zählen zur Gruppe elastischer Bodenbeläge. Aufgrund der gesundheitlich bedenklichen Weichmacher, die darin früher enthalten waren, kämpft der Bodenbelag bis heute mit einem schlechten Ruf. Dank strenger EU-Richtlinien hat sich jedoch viel geändert. Inzwischen gibt es ein großes Angebot an Vinylböden, die im Wohnbereich völlig unbedenklich sind. Sogar besonders emissionsarme Produkte mit dem Umweltzeichen Blauer Engel sind am Markt vertreten.

Vinylboden-Arten kurz erklärt

Unterschieden wird zwischen Massiv-Vinyl, Hartvinyl und Ausführungen mit HDF-Träger. Vinylböden mit HDF-Träger werden schwimmend verlegt und sind etwa zehn Millimeter stark. Massiv-Vinyl (Voll-Vinyl) ist auch als Klick-Vinyl erhältlich und im Vergleich dünner als die HDF-Träger-Version. Hartvinyl ist widerstandsfähiger als Voll-Vinyl und von einer Trägerplatte aus einem Gemisch aus Stein und Kunststoff geprägt (SPC). Hartvinyl ist wasserfest, gegenüber Temperaturschwankungen unempfindlich und extrem strapazierfähig.

Designs für jeden Geschmack

Neben der Qualität der Inhaltsstoffe und dem Aufbau wurden Vinylböden von Herstellern optisch stark entwickelt. Mit Vinyl werden Fliesen und Holzböden inzwischen täuschend echt nachempfunden. Die Oberflächenstrukturen sind authentischer als bei vergleichbaren Alternativen wie Laminat. Wie realistisch die Designs sind, lässt sich am Sortiment des Onlineshops casando der Holz-Richter GmbH im nordrhein-westfälischen Lindlar nachvollziehen, einem der größten Holzfachzentren Europas. Das Unternehmen führt Böden namhafter Hersteller wie Haro. Ein umfangreiches Angebot an Vinylboden von casando umfasst Designs mit Steinstrukturen, Marmor und Produkte im Landhausdielen-Stil. Darunter Hartvinylboden und HDF Klick-Vinyl für einfaches Verlegen. Die Kombination aus optischer Vielfalt und überzeugenden Materialeigenschaften verwandelt Vinylböden in äußerst attraktive Untergründe.

Zum Verständnis: Der Begriff Designböden bezeichnet Untergründe, die Materialien wie Holz oder Stein authentisch nachahmen. Allerdings muss ein Designboden nicht aus Vinyl hergestellt sein. Der Begriff ist nicht geschützt, sondern in vielerlei Hinsicht zu Werbezwecken im Einsatz. Eines haben jedoch alle Designböden gemeinsam: Sie sind mehrschichtig aufgebaut. Typische Bestandteile sind Nutzschicht, Dekorschicht, Trägermaterial und Rückenschicht. Jedoch gibt es beim Aufbau gleichermaßen Unterschiede. Design-Vinyl beschreibt einen Vinylboden.

Eigenschaften hochwertiger Vinylböden

Moderne Vinylbodenbeläge begeistern mit rutschfester Oberfläche, sie sind antistatisch und hygienisch. Sie lassen sich spielend reinigen und sind eine Bereicherung für Haushalte mit Allergikern. Außerdem wirken sie sich schalldämmend aus und optimieren so die Akustik in Wohnlandschaften. Im Vergleich zu Laminat ergeben sich deutliche Pluspunkte:

Vinylböden (Hartvinyl)Laminat
wasserfest+
trittschalldämmend+
komfortabel+

 

In den drei Bereichen hat Vinyl klar die Nase vorn. Gegenüber Laminat erzeugt er weniger Geräusche beim Begehen, ist fußwärmer und robuster gegenüber Feuchtigkeit. Auch Fliesen sind in vielerlei Hinsicht unterlegen. Ihre mangelnde Elastizität belastet Gelenke und der kühle Charakter mindert das Wohlfühlambiente. Hinzu kommt, dass Fliesen eine schlechte Schalldämmung aufweisen und empfindlich auf Schläge reagieren.

Erfahrungen, Tipps und Tricks

Erfahrungsberichte zu Vinylböden fallen sehr unterschiedlich aus. Negative Kommentare zum Material kommen allerdings häufig durch schlechte Beratung zustande. Wichtig ist, dass der Untergrund den individuellen Ansprüchen eines Haushalts entspricht. Die folgenden Hinweise und Tipps können die Entscheidung erleichtern:

  • Haustiere finden auf Vinylboden besser Halt als auf Laminat, Fliesen oder Parkett. Die Oberfläche ist griffig.
  • Haushalte, die auf eine hygienische Bodenreinigung Wert legen, sind mit Vinyl gut beraten. Absaugen und regelmäßiges Wischen genügen, um Hausstaub möglichst rückstandslos zu beseitigen. Aufwändige Pflege wie bei Parkett ist nicht nötig.
  • Für Familien mit Kindern sind die fußwarmen, elastischen und pflegeleichten Vinylböden überaus praktisch.
  • Um Kratzer vorzubeugen, ist eine geeignete Nutzschicht für den entsprechenden Verwendungszweck zu wählen. Auszuschließen, sind Kratzer bei Vinylböden nicht.
  • Heimwerker, die Klick-Vinylboden selbst verlegen möchten, sollten zu soliden Markenprodukten greifen. Mangelt es an Qualität, kann die Bodenverlegung schwierig werden, weil Einzelteile schwer klickbar sind. Die optimale Vorbereitung des Untergrunds ist elementar für ein ordentliches und langlebiges Ergebnis.
  • Liegt Klick-Vinyl auf einer Dämmung auf, die nicht druckfest ist, können sich Fugen öffnen. Problematisch wird es zudem, wenn Vinylboden auf nachgiebigen Holzdielen platziert wurde.
  • Belastungen durch Wärme müssen beim Verlegen ebenso einbezogen werden. Thermoelastisches Vinyl ist beispielsweise nicht für den Bereich um einen Kaminofen geeignet. Durch Hitze dehnt sich das Material aus. Unebenheiten sind denkbare Folgen.
  • Wird Vinylboden verklebt, sind die Vor- und Nachteile der verschiedenen Methoden (z. B. selbstklebend, auf Dämmung, Nassbett) gründlich zu prüfen. Fehlt das nötige Know-how, lassen negative Erfahrungen nicht lang auf sich warten.

Guter Klick-Vinyl ist mit der richtigen Vorbereitung fix und unkompliziert verlegt. Das macht den Fußboden sowohl für Renovierungen als auch die Umgestaltung von Wohnungen im Rahmen eines Umzugs interessant.

Weitere Tipps zum Verlegen haben wir in dieser Anleitung zusammengefasst.

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