kann Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf eindringen. MDF hat die unangenehme Eigenschaft, dass es bei Feuchtigkeit aufquillt, was zur Blasenbildung führt. Diese Paneelen sind nur bedingt im Bad einsetzbar. Im Spritzwasserbereich von Dusche, Waschbecken oder Badewanne haben diese Paneelen nichts verloren. Bei guter Lüftung kann man MDF-Verkleidungen an der Decke oder an anderen Bereichen im Bad anbringen, die vor Spritzwasser geschützt sind. Auch Holzpaneelen werden gern als Feuchtraumpaneele angeboten. Werden geeignete Holzarten verwendet, die unempfindlich gegenüber Wasser sind, so ist dies durchaus möglich. Als Deckenpaneelen sind Verkleidungen aus Echtholz in der Regel unproblematisch. Auch in anderen Bereichen kann Holz im Badezimmer eingesetzt werden, allerdings sollte man sich bei einem Fachmann erkundigen, ob das entsprechende Holz für einen Feuchtraum geeignet ist. Unproblematisch ist der Einsatz von Kunststoffpaneelen im Bad. Kunststoff ist in der Regel wasserresistent und damit auch im Spritzwasserbereich verwendbar. Die Nut und Federn von Kunststoff-Feuchtraumpaneelen schließen bündig und relativ dicht, so dass diese Paneelen für das Badezimmer bestens geeignet sind. Bei der Montage von Paneelen im Badezimmer sollte man einige Regeln beachten, damit keine Feuchtigkeitsschäden auftreten: 1. Die Paneelen dürfen niemals ohne Hinterlüftung an der Wand angebracht werden. 2. An den Wandanschüssen muss man eine Fuge lassen, damit Luft zum Hinterlüften eindringen kann. 3. Eine Hinterlüftung realisiert man am Besten mit einer Konterlattung (24x50mm) auf der die Feuchtraumpaneelen befestigt werden. 4. In jedem Fall sollte das Bad bei der Verwendung von Paneelen immer gut gelüftet werden.
Die Preise für Feuchtraumpaneelen fangen schon bei unter 10 Euro pro m² an. Man sollte vor dem Kauf allerdings immer auf das Fertigungsmaterial achten. Im Zweifelsfall ist es ratsam sich vorher bei einem Fachmann zu erkundigen.