Warum Arbeitskleidung so wichtig ist!

Hobbyhandwerker, die gerne basteln und werkeln und sich nur in ihrer Werkstatt so richtig wohl fühlen, sollten unbedingt Wert auf die richtige Kleidung für ihre Tätigkeiten legen. Auch, wenn nur eine kleine Latte mit dem Fuchsschwanz durchgesägt werden soll, können bereits schwere Unfälle passieren, die unter Umständen sogar lebensgefährliche Folgen nach sich ziehen.

Doch auch bei dem Umgang mit Nägeln, Hammer, Tackern und Bohrmaschinen ist die passende Kleidung essentiell. Arbeitskleidung, wie beispielsweise Arbeitsschuhe und Arbeitsjacken, sorgen für die nötige Sicherheit bei allen handwerklichen Tätigkeiten, egal, ob im privaten oder im beruflichen Umfeld.

Passende Bekleidung bietet Arbeitssicherheit

Es herrscht eine relativ große Gefahr, sich beim Werkeln oder Heimwerken die unterschiedlichsten Verletzungen zuzuziehen. Vorgebeugt werden kann dagegen mit der passenden Arbeits- und Schutzkleidung. Die Gefahr für Unfälle und Verletzungen wird durch diese weitestgehend minimiert.

Am Arbeitsplatz spielt die Sicherheit stets die wichtigste und elementarste Rolle. Schließlich möchte kein Handwerker durch ein unsachgemäßes Handeln und die falsche Kleidung Verletzungen erleiden. Besonders häufig geschieht dies allerdings im privaten Umfeld bei Handwerksarbeiten und Heimarbeiten – dabei wird die Sicherheit nämlich besonders häufig vernachlässigt. Die Folgen davon können fatal sein.

Jedes Jahr ergeben sich Unfälle aus dem enorm hohen Gefahrenpotential, welches sich durch unsachgemäße und falsche Kleidung ergibt. Um die Unfallgefahr zu minimieren, ist eine solide und empfehlenswerte daher Arbeitskleidung essentiell.

Jährlich schwerwiegende Unfälle

Das Bedienen der Kreissäge mit einem flatterigen und locker sitzendem Hemd stellt ein klassisches Beispiel dar. Auch wird oft mit den bloßen Händen oder im T-Shirt ohne jeglichen Schutz an der Säge gearbeitet. Jedes Jahr ergeben sich dadurch erneut leichte bis sehr schwere Unfälle, die im dramatischsten Fall sogar tödlich enden.

Arbeiten an der Säge gehören im privaten Umfeld generell zu den gefährlichsten Tätigkeiten überhaupt. Doch auch wenn es nur um ein einfaches Bohren mit der Bohrmaschine geht, ist es möglich, dass sich selbst geübte Heimwerker schwerwiegende Verletzungen zuziehen, wenn diese keine rissfesten Arbeitshosen und Handschuhe bei der Arbeit tragen. Das Basteln und Werkeln in den eigenen vier Wänden wird häufig unterschätzt, wodurch die Arbeitssicherheit dabei nicht ernst genug genommen wird.

Baumaßnahmen – Unbedingt auf Schutzhelm setzen

Zu einer professionellen Arbeitskleidung gehört auch ein Schutzhelm. Dieser muss grundsätzlich immer aufgesetzt werden, wenn das Handwerken umfangreichere Projekte, wie zum Beispiel bauliche Veränderungen außerhalb oder auch innerhalb der eigenen vier Wände vorgenommen werden sollen. Werden räumliche Gegebenheiten verändert, also beispielsweise Mauern und Wände gestürzt oder eingerissen, Dachböden oder der Dachstuhl ausgebaut oder weitere Arbeiten am Dachstuhl ausgeführt, beispielsweise die Dachpfannen gewechselt, ist ein Helm in jedem Fall obligatorisch.

Ein Schutzhelm muss bei den genannten und ähnlichen Heimwerkerarbeiten in dem Bereich unbedingt getragen werden. Dies gilt im Besonderen auch, wenn am Haus selbst Arbeiten an der Fassade vorgenommen werden.

Wenn das Gerüst einmal steht und die Arbeiten von diesem aus ausgeführt werden, existiert eine große Wahrscheinlichkeit, dass Baumaterialien zu Boden stürzen oder von oben heruntergeworfen werden. Durch das Tragen eines Helmes können in diesen Fällen schwerwiegende oder sogar lebensbedrohliche Verletzungen vermieden werden. Der empfindliche Bereich des Kopfes wird durch den Helm effektiv geschützt, weshalb auf diesen niemals verzichtet werden sollte.