Gartenarbeit mit Sicherheit

Werbung


Werbung

Im Frühjahr beginnt nicht nur die Blütezeit, sondern auch die Saison der Gärtner. Zu Hunderten strömen dann Gartenbegeisterte in ihre Heimgärten oder Schrebergärten, um Pflanzen wieder in Form zu schneiden und den Rasen auf angenehme Höhe zu kürzen.

Doch die Saison ist auch für die Notaufnahmen geschäftig, denn viele Gartenarbeiten enden durch Unfälle im Krankenhaus. Durch Unachtsamkeit passieren viele Unfälle, die meisten jedoch durch mangelnde Sicherheitsvorkehrungen. Wer hier einige Schritte beachtet, der kann in aller Ruhe und Sicherheit im Garten arbeiten, ohne Unfälle riskieren zu müssen. Welche Sicherheitsvorkehrungen sind dabei sinnvoll?

Schneidearbeiten

Ob Büsche, Sträucher, kleine Bäumchen oder Rosen, geschnitten werden müssen sie alle. Das bevorzugte Werkzeug hierfür ist die Handgartenschere, mit der kleine Äste und Zweige einfach geschnitten werden können. Außerdem kann mit der kleinen Gartenschere recht präzise gearbeitet werden, was bei Ausbesserungen und beim Abschneiden vertrockneter Pflanzenteile sehr sinnvoll ist. Doch was Äste durchtrennen kann, dass macht auch vor Fingern nicht halt. Daher sollte man bereits hier Arbeitsschutzkleidung nutzen. Schnittsichere Handschuhe können vor Schnittwunden schützen. Kommt der Finger mit Handschuhen ins Schneidewerk, so kommt man mit einer Quetschung noch glimpflich davon. Auf dem Markt gibt es eine Reihe hochwertiger Arbeitstextilien, die angenehm zu tragen sind. Neben dem Schnittschutz schützen die Handschuhe aber auch vor Dornen und Schmutz.

Sägearbeiten

Wer Bäume im Garten stehen hat, der kommt ums Sägen nur selten herum. Aber auch wer gerne mit Holz arbeitet und bastelt, besitzt meist eine Kreissäge oder Ähnliches. Auch hier gilt es wieder, gewisse Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Bei Kettensägen, egal ob elektrisch oder mit Benzin betrieben, ist höchste Vorsicht angesagt. Anders als bei der Schere können Kettensägen nämlich sehr tiefe und schwere Schnittverletzungen erzeugen. Daher ist es wichtig, Schutzausrüstung zu tragen. Schutzbrillen sind Pflicht, denn Sägespäne können mit hoher Geschwindigkeit das Auge treffen. Im kurzen Moment der Erblindung können dann weitere Verletzungen folgen.

Auch die Hosen sollten vor Kettensägen gesichert sein. Äußerlich unterscheiden sich diese kaum von normalen Arbeitshosen. Das Geheimnis liegt im Stoff. Dünne Metalldrähte oder reißfeste Fäden sind in der Hose verarbeitet. Trifft das Kettensägeblatt auf die Hose, so werden die Fäden aufgenommen und verheddern sich im Sägeblatt. Die Kettensäge wird angehalten. Im schlimmsten Fall kommt man hier mit einer kleinen Schnittwunde oder Blessur davon. Aber auch Kettensägen mit Erkennungssensoren sind eine sinnvolle Sache. Berührt ein Finger das Sägeblatt im Betrieb, wird dieses direkt angehalten. Ähnliches ist heute auch bei vielen hochwertigen Kreissägen verbaut, die alljährlich für viele Rettungseinsätze verantwortlich sind.

Vorsicht bei Waldarbeiten

Wer Arbeiten im Wald zu verrichten hat, der sollte besondere Vorsicht walten lassen. Denn die Umgebung Wald kann schnell zu Unfällen führen, wenn man nicht die richtigen Vorkehrungen trifft. Neben den genannten Sicherheitsvorkehrungen für Kettensägen sollte im Wald auch richtiges Schuhwerk genutzt werden. Eine Orientierungshilfe sind dabei auch die Arbeitsschutzverordnungen, die zwar für Angestellte gelten, aber doch auch sinnvoll für Hobbygärtner sind. Die meisten Unfälle bei Gartenarbeiten und beim Handwerken passieren nämlich nicht in Betrieben, sondern im privaten Umfeld und in der Hobbywerkstatt. Sicherheitsschuhe sind sinnvoll, um die Füße vor herunterfallenden Gegenständen, Flüssigkeiten und scharfen Objekten zu schützen.

Elektrogeräte

Wer im Garten oder der Heimwerkstatt Elektrogeräte verwendet, der sollte ebenfalls aufpassen. Vor dem Betrieb, noch bevor der Stecker in der Steckdose landet, sollte das Kabel überprüft werden. Besonders nach längerem Herumliegen kann es passieren, dass Kabel spröde werden und die Isolierung abgeht. Liegt das Metallkabel dann offen, ist es ein Risiko für die Gesundheit. Denn 230 Volt können schwere Verletzungen hervorrufen und sogar tödlich sein. Wer ein beschädigtes Kabel findet, sollte es entsorgen oder neu isolieren. Isolierband gibt es in Baumärkten und Elektrofachgeschäften zu kaufen. Darüber hinaus können auch hier wieder Handschuhe vor Stromschlägen schützen.

Werbung