Anleitung: Tapezieren auf Holz

Eigentlich sind herkömmliche Tapeten, die mit Tapetenkleister tapeziert werden, nicht zum Tapezieren auf Holz geeignet. Durch die beim Tapezieren entstehende Feuchtigkeit kann es zu einem Verzug des Holzes kommen. Wenn das zu tapezierende Holz dick genug, und nicht sehr saugfähig ist, kann man das Tapezieren mit einer herkömmlichen Tapete wagen.


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In jedem Fall ist es ratsam, die Tapete nicht zu dick mit Tapetenkleister zu bestreichen um ein Durchfeuchten des Holzes zu vermeiden. Bei dünnerem Holz ist es sehr zu empfehlen, das Holz vor dem Tapezieren mit einem Primer vorzustreichen, damit die Saugfähigkeit herabgesetzt wird. Alternativ kann man auch eine selbstklebende Tapete zum Tapezieren auf Holz verwenden. Diese Tapeten sind auf der Rückseite mit einer Klebeschicht beschichtet, die durch eine Schutzfolie geschützt ist.

Tapezieren auf Holz

  • Nach dem Abziehen der Folie kann die selbstklebende Tapete auf der Holzfläche angebracht werden. Allerdings muss man bei der Positionierung der selbstklebenden Tapete sehr exakt arbeiten, da sich diese nicht, wie eine herkömmlichen Tapete, nach dem Anbringen verschieben lässt. Wenn man sich beim Tapezieren auf Holz für eine herkömmliche Tapete entschieden hat, geht man folgendermaßen vor:
  • Zuerst wird die Holzfläche gründlich gereinigt. Wenn sich Risse oder Löcher in der Oberfläche befinden, müssen diese vor dem Tapezieren gespachtelt werden.
  • Dann schneidet man die Tapete mit etwas Überstand auf die erforderliche Größe zurecht.
  • Als nächstes wird der Tapetenkleister angerührt. Es ist empfehlenswert den Tapetenkleister nicht zu zähflüssig anzurühren, damit dieser schnell trocknet und sich das Holz nicht voll Wasser saugt.

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  • Dünnes Holz sollte vor dem Tapezieren mit Primer gestrichen werden. Hinweis: Wenn man die Holzfläche gleichzeitig auf beiden Seiten tapeziert, kann man den Verzug unter Umständen etwas abmildern.
  • Die Tapetenstücke werden nun mit Kleister eingestrichen und an der vorgesehenen Stelle am Schrank angebracht.
  • Mit einer Gummirolle kann man dann von der Mitte aus beginnend Falten und Luftblasen auszurollen. Luftblasen, die sich nicht ausrollen lassen, werden vorsichtig eingeschnitten, so dass man die eingeschlossene Luft herausdrücken kann.
  • Die Nähte zwischen de Tapetenbahnen werden dann mit einem Nahtroller nachgearbeitet.
  • Wenn man sehr dünnes Holz tapezieren will, ist es ratsam eine selbstklebende Tapete zu verwenden.
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