Pufferspeicher Berechnung

Wenn regenerative Energien im Heizungssystem eingesetzt werden, ist ein Pufferspeicher in den meisten Fällen unerlässlich. Durch den Einsatz eines Pufferspeichers kann die erzeugte Wärme zwischengespeichert und bei Bedarf abgerufen werden. Festbrennstoffkessel wie Scheitholzkessel oder Pelletkessel haben bei Vollast ihren optimalen Betriebspunkt.


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Eine thermische Solaranlage liefert am frühen Nachmittag am meisten Energie, wobei der Großteil dieser Energie erst am Abend zum Heizen benötigt wird.

D.h. die produzierte Wärmeenergie muss zwischengespeichert werden, damit die Heizungsanlage effektiv arbeitet und der Verlust an Wärmeenergie möglichst gering gehalten wird. Damit die Heizungsanlage effektiv arbeitet muss die Größe des Pufferspeichers richtig berechnet werden. Zur Pufferspeicher Berechnung stehen mehrere Methoden zur Verfügung.

Pufferspeicher Berechnung und Formel

Man kann zwar die Pufferspeicher Berechnung alleine an Hand der Kesselleistung berechnen. Dies Art der Bestimmung des Speichervolumens ist aber sehr ungenau, da viele baugleiche Heizkessel erhebliche Leistungsunterschiede aufweisen. Dies liegt daran, dass einige Heizkessel gedrosselt und einige ungedrosselt laufen. Mehr Sinn macht es daher, die Pufferspeicher Berechnung an Hand des Füllraumvolumens durchzuführen indem das minimale Puffervolumen berechnet wird.


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min. Puffervolumen = Füllraumvolumen / [Wärmekapazität Wasser * (max. zulässige Puffertemperatur – Rücklauftemperatur)]

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Die Größe des absolut minimalen Pufferspeichers kann auch nach der DIN EN 303-5 berechnet werden. Die Formel lautet:

Puffer min. = 15 x QKessel min x T Abbrand x(1 – 0.3 x QH / QKessel min)

TAbbrand = Abbrandperiode in Stunden QH Heizlast des Gebäudes in kW QKessel,min niedrigste einstellbare Kesselleistung in kW

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Die Pufferspeichergröße kann man auch einfach nach folgender Faustformel berechnen:

VPuffer = 13,5 x Qk x TAbbrand QK = Kesselnennleistung in [kW]
TAbbrand= Abbrandperiode in [h]

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